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Alt 14.03.2008, 12:19
thorben77 thorben77 ist offline
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Standard Gründung in Hongkong

Hallo Zusammen,

wir betreiben ein Einzel- und Grosshandelsunternehmen, das PC-Einzelteile in Deutschland und der EU vertreibt. (Jahresumsatz ca. 6 Mio, stark expandierend)

Bisher haben wir nur bei Deutschen Distributoren gekauft, sind aber seit einiger Zeit bei Mengen angekommen, wo der Import direkt beim Hersteller in China lukrativ erscheint. Um den rechtlichen Rattenschwanz (WEEE, CE, RoHS, EAR, Überprüfung der chinesischen "Zertifikate"...) haben wir uns bereits gekümmert bzw. sind dabei.

Es geht uns nicht um Steuerflucht, aber der Gedanke liegt nahe, in China (HK? Ltd.? ) eine Exportgesellschaft zu gründen, die an eine Importgesellschaft in Deutschland verkauft, die wiederrum an unsere Mutter-GmbH verkauft. Das Konstrukt mit der Importgesellschaft in D deswegen, weil wir das Restrisiko beim Import gerne nicht in der Muttergmbh haben möchten. (Was passiert, wenn das geprüfte und sicher RoHS-konforme Gehäuse doch Blei enthält?). Denn da ist immer der Importeur haftbar.

Meine Frage ist nun: Wenn wir nun Kapital durch etwas höhere Einkaufspreise von der deutschen Mutter-GmbH in der Ltd in Hongkong ansammeln, wie kann das wieder legal an Privatpersonen in Deutschland transferiert werden und was für Steuern falen auf dem Weg an? Wenn alles legal abläuft - lohnt sich dann der Umweg über Hongkong trotzdem?
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