Änderung zur "Regelung der Führung ausländischer Doktorgrade" der KMK v. 6. März 2008
Für die Neuregelung zur Führung ausländischer Doktorgrade hatten Titelhändler, die sich als Promotionsberater bezeichnen, weitere Lockerungen versprochen, die bei dieser Sitzung natürlich nicht zur Diskussion standen. Die Titelhändler versprachen, dass angeblich alle ausländischen Doktortitel nach der Sitzung als "Dr." ohne Herkunftszusatz geführt werden dürfen, was hier jedoch nicht zu erwarten war. Beim Titelhandel kann man eben schnell den Blick für die Realität verlieren.
Verdeutlichen möchte ich noch einmal, dass sich die Lockerungen bei US-amerikanischen Doktorgraden auf Hochschulen der Carnegieliste beschränken. Bei allen anderen US-Doktorgraden ist weiterhin die Originalform mit Herkunftszusatz zu führen.