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Alt 27.03.2008, 13:18
Lucas Lucas ist offline
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Registriert seit: 26.03.2008
Beiträge: 3
Standard Ammenmärchen und Mythen

Danke für Ihre ausführliche Antwort.

Nach einem Studium der HM Revenue &
Customs Regulatorien
verstehe ich nicht, warum man überhaupt eine
UK Ltd einrichten sollte, wenn man nicht unmittelbar vor Ort, also in den UK,
damit arbeitet.

Der Aufwand ist doch sehr groß, zumal die vielerorts beworbene fiskalische
Entspanntheit der UK Behörden gegenüber gering besteuerten Commonwealth
Territorien (die für den Rest der EU offshore sind) wohl ein Mythos ist, der
gerne von Firmengründungsagenten in eigenem Interesse geschürt wird.

Je länger ich die verfügbare Literatur studiere, um so eher komme ich zum
Schluss, daß Steuerminderung durch offshore Lösungen der Vergangenheit
angehören.

Eine UK Company als legale "firewall" zu installieren, scheint infolgedessen
illusorisch zu sein.

Gerade das UK und die USA haben im Zuge der angeblichen Bekämpfung
der Terrorfinanzierung eine geradezu gläserne Überwachungs-Struktur
geschaffen, in der jede finanzielle Transaktion ein Glöckchen zum erklingen
bringt.

Legale aber unübliche Transkationen erfreuen sich eines ganzen Orchesters
von Alarmglocken.

Auf der größten steht "offshore territory"

Der organisatorische Aufwand, legale Vorgänge rechtfertigen zu müssen,
nicht zuletzt durch eine generell etablierte Beweislastumkehr, macht nicht
gerade Lust, in dieser Richtung weiter zu arbeiten.

Je länger ich die verfügbare Literatur studiere, um so eher komme ich zum
Schluss, daß Steuerminderung durch offshore Lösungen der Vergangenheit
angehören.

Sie sind wahrscheinlich eher etwas für betuchte Ehemänner mit jungen
Geliebten, die kurz vor der Scheidung Wege suchen, ihr offizielles Vermögen
zu minimieren.
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