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Alt 06.05.2008, 18:33
karlmarx karlmarx ist offline
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Standard Pferd falsch herum aufgezäumt?

Nach dem ich mir die Beiträge durchgelesen hatte, schien mir das Vorhaben von Michael_18 - wie ffbkdavid bereits treffend bemerkt hat - nach meinem Verständnis vom falschen Ende her aufgezäumt.

1. Der Wohnsitz ist wichtiger, danach kommt erst die Frage, wie ich das nach der Besteuerung in D noch übriggebliebene Almosen ins Ausland verlagere. Es nützt ihm doch nicht viel, wenn er das Restvermögen ins Ausland schafft, solange er in D wohnen bleibt? Mit seinen Kapitaleinkünften würde er doch in D steuerpflichtig bleiben. Welchen finanziellen Effekt hätte denn diese Verlagerung dann noch?


2. Die erste Frage sollte daher mE sein, ob nicht die Plünderung durch die deutschen Finanzbehörden gänzlich vermieden oder zumindest verringert werden könnte. Auf legalem Weg versteht sich, zB durch Verlegung des Lebensmittelpunktes in eine anderes EU-Land mit niedrigerem Steuersatz (also nicht in das Königreich Bayern ). Der Beruf scheint mir doch nicht unbedingt an einen Wohnsitz in D gebunden zu sein...


3. Wäre es eine Möglichkeit - nach Aufgabe des Lebensmittelpunktes in D - die geschäftlichen Beziehungen zu den großen Konzernen so zu gestalten, daß Honorare und Vergütungen ausschließlich vom Ausland ins Ausland fließen, und dadurch auch keine beschränkte Steuerpflicht in D mehr besteht, wie sie wohl gegeben wäre, wenn er nur in D Dienstleistungen für deutsche Firmen erbringt? Oder liege ich da ganz falsch?
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