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Alt 18.07.2008, 00:51
Nimmermehr Nimmermehr ist offline
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Registriert seit: 19.04.2006
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Hallo,

zunächst danke für die freundliche Mitteilung des admin - man ist doch oftmals weiter weg als man denkt......

@mel

denken Sie immer in die "richtige" Richtung. Dann erklärt sich auch, warum eine dt. GmbH durchaus Sinn macht.

Nehmen wir mal folgende Situation an:

Ein auf den NL. Antillen angesiedeltes Unternehmen hat als "Tochterfirma" eine b.v. in den Niederlanden und diese Gesellschaft ist an einer deutschen GmbH beteiligt.

Nunmehr tätigt diese operative deutsche Gesellschaft Geschäfte und erwirtschaftet Gewinne - und versteuert diese natürlich ordnungsgemäß in Deutschland.

Die niederländische b.v., als Gesellschafter, möchte natürlich davon profitieren , was ihr auch im Rahmen von Ausschüttungen durchaus zusteht. Alles weitere sollte ein niederländischer "Steuerberater" erläutern.....

...oder folgende Situation....

Eine b.v., welche durch eine Antillen n.v. gehalten wird, tätigt Geschäfte mit einer deutschen GmbH. Die deutsche GmbH nutzt z.B. Leistungen, Dienste o.ä. der b.v....... Eine Querverbindung zwischen den Gesellschaftern ist nicht erkennbar......

Wie gesagt, alle Konstellationen (insbesonders Gesellschafterstellungen) sollten durch einen erfahrenen Steuerberater in den Niederlanden geprüft werden.

Denken Sie daran:

Solche Konstellationen sind nicht unbedingt dafür geeignet, nur Steuern zu sparen - dafür gibt es genügend populäre deutsche "Steuersünder" die das auch mal dachten. Sie bieten vor allem taktische und strategische Möglichkeiten - und manchmal auch steuerliche positive Nebeneffekte.

und vergessen Sie nie:

Wer viel verdient sollte auch viel Steuern bezahlen - aber eben nur viel, nicht zu viel......

viele Grüße
Nimmermehr
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