Grundlegendes zu den Cayman Islands
Grundlegendes zu den Cayman Islands
Die Kaimaninseln (engl.: Cayman Islands) sind eine Inselgruppe in der Karibik und britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs.
Ihren Namen verdanken die Inseln den hier lebenden Echsenarten, die man zu Anfang ursprünglich mit Krokodilen verwechselt hatte. Die Inselgruppe besteht aus den drei Inseln Grand Cayman, Little Cayman und Cayman Brac und liegt etwa 750 km südlich von Miami/Florida und ca. 300 km nordwestlich von Jamaika. Die Inseln verteilen sich auf eine Fläche von ca. 262 km², wobei Grand Cayman mit 198 km² den Großteil einnimmt. Die Gipfel eines submarinen Gebirges, der bis nach Kuba reichenden Cayman Ridge, bilden die Inselgruppe.
Etwa 90 % der 44.270 Einwohner leben hier auf der größten Insel Grand Cayman. Die Jahrhunderte brachten eine bunt gemischte Bevölkerung hervor, die sehr stolz auf die Harmonie unter den Bewohnern unterschiedlicher Herkunft ist. Sitten und Gebräuche sind nach wie vor von den ersten Siedlern im 18. Jahrhundert geprägt, die von den britischen Inseln kamen.
Nach der Entdeckung durch Kolumbus am 10. Mai 1503, als seine Schiffe vom vorgesehenen Kurs abtrieben, wurde die Inselgruppe ursprünglich nach den auf ihr lebenden Schildkröten „Las Tortugas“ genannt. Aber erst im 17. Jahrhundert wurden die Inseln, von Jamaika ausgehend, besiedelt. Als die große Nachbarinsel unabhängig wurde, entschieden sich die Inselbewohner anders: Sie wurden Kolonie der britischen Krone und erhielten einen Gouverneur zugesprochen. Seit 1962 haben die Kaimaninseln den Status einer britischen Kronkolonie mit innerer Selbstverwaltung.
Geändert von tropico (28.12.2006 um 09:04 Uhr).
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