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Alt 12.01.2007, 21:50
jedi jedi ist offline
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Politik

Nauru ist eine parlamentarisch-demokratische Republik.


Politisches System

Das politische System besteht aus:

* dem Kabinett (Cabinet, Präsident und Minister; oberstes Glied der Exekutive)
o Staatspräsident im Amt: Ludwig Scotty
* dem Staatssekretär (Chief Secretary)
o Staatssekretärin im Amt: Camilla Solomon
* dem Parlament (Parliament, the House; oberstes Glied der Legislative)
* einem Parlamentssprecher und dessen Stellvertreter (Speaker/Deputy Speaker)
o Parlamentssprecher im Amt: Valdon Dowiyogo
* einem Parlamentssekretär (Clerk)
o Parlamentssekretär im Amt: Helen Bogdan (Australien)
* einem Staatsrichter (Chief Justice; oberstes Glied der Judikative)
o Staatsrichter im Amt: Barry Connell
* weiteren Richtern (Court Judges)
* dem Obersten Gericht (Supreme Court)

Das aus 18 Abgeordneten in einer Kammer bestehende Nauruische Parlament, in Nauru auch House genannt, wird in der Regel alle drei Jahre gewählt. Es wählt aus seiner Mitte einen Präsidenten, der üblicherweise nach den nationalen Parlamentswahlen von den neugewählten Parlamentsabgeordneten mit einer relativen Mehrheit gewählt wird. Der Präsident benennt danach meistens aus Parteigenossen im Parlament sein Kabinett, das aus fünf bis sechs Ministern besteht. Der Präsident ist gleichzeitig Staats- und Regierungschef.


Parteien

Es gibt ein kleines Mehrparteiensystem; die zwei formellen Parteien sind die Oppositionspartei Naoero Amo und die ebenfalls opponierende Democratic Party of Nauru. Außerdem existiert eine konservative, jedoch informelle Partei, die Centre Party. Beide Oppositionsparteien wurden gegründet, um die Rolle des Parlaments zu stärken und um die Macht der früheren Präsidenten, welchen oft Korruption nachgesagt wird, einzudämmen. Heute spielt vor allem die Naoero Amo eine bedeutende Rolle, während die DPN und die CP nur wenig politische Macht haben.

* Naoero Amo, Nauru First Party; christlich-liberal (formal)
* Demokratische Partei Nauru, Democratic Party (formal; ehemalige informelle Nauru Party)
* Nauruische Zentrumspartei, Centre Party; christlich-konservativ (informal)

Die offizielle Präsidialresidenz war früher die Bush Lodge in Aiwo oberhalb der Verladekräne; das Gebäude wurde 2001 bei Demonstrationen gegen den damaligen Präsidenten René Harris und seine verschwenderische Finanz- und Flüchtlingspolitik niedergebrannt. In Meneng befindet sich auf dem Gelände einer weiteren ehemaligen Präsidialresidenz das heutige Flüchtlingslager State House als Hauptbestandteil des Nauru Detention Centre.


Rechtssystem

Das nauruische Recht basiert auf dem englischen Common Law und auf Beschlüssen des nauruischen Parlaments. Entscheidungen werden durch das Oberste Gericht getroffen.

Vorsitzender des Obersten Gerichts (Supreme Court) ist der Staatsrichter (Chief Justice), der vom Präsidenten ernannt wird. Rekurse gegen Urteile des Obersten Gerichts gehen an das Anhörungsgericht (Appellate Court), welches aus zwei Richtern besteht. Solche Rekurse sind jedoch relativ selten. Das Parlament kann keine gerichtlichen Entscheide revidieren. Dem Amtsgericht (District Court) sitzt ein Residentrichter (Resident Magistrate) vor, der auch der Standesbeamte des Obersten Gerichtes ist. Das Familiengericht (Family Court) wird auch vom Residentrichter als Vorsitzender eines Triumvirats präsidiert.

Die Verfassung sieht noch zwei weitere Quasigerichte vor, den Anhörungshof des öffentlichen Dienstes (Public Service Appeal Board) und den Anhörungshof der Polizei (Police Appeal Board). Beide werden vom Staatsrichter als Vorsitzender eines Gremiums mit zwei Mitgliedern jedes Hofes präsidiert.


Militär

Nauru besitzt keine militärischen Verteidigungskräfte; aufgrund eines informellen Abkommens ist Australien für die Verteidigung der Insel verantwortlich. Dennoch sind über 3.000 Nauruer für eine Rekrutierung verfügbar und etwas weniger als 2.000 davon sind gesundheitlich für militärische Einsätze geeignet.

Naurus innere Sicherheit ist durch eine kleine Polizeieinrichtung unter bürgerlicher Kontrolle gewährleistet. Die schwersten vorherrschenden Gesetzesbrüche sind Autoraserei, Fahrraddiebstahl, Hausfriedensbruch und Unruhestiftung.


Außenpolitik

Die Republik Nauru unterhält zur Zeit engere diplomatische Beziehungen mit Australien, Fidschi, Großbritannien, Indien, Japan, Neuseeland, den Philippinen, Südkorea, Taiwan, Thailand und den USA. (Vollständige Liste)

Im August 1995 stellte Nauru zusammen mit Kiribati nach französischen Atomtests im Pazifik die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich ein. Ende 1997 nahm Nauru die diplomatischen Beziehungen mit Frankreich wieder vollständig auf. Anlässlich eines Staatsbesuch von Jacques Chirac in Französisch-Polynesien im Juli 2003 wurden diese Beziehungen durch ein kurzes Treffen Chiracs mit Präsident Ludwig Scotty nochmals gestärkt.

Am 21. Juli 2002 brach Nauru, das bislang Taiwan offiziell anerkannt hatte, seine diplomatischen Beziehungen mit Taipeh ab und stellte sich auf die Seite der Volksrepublik China. Der damalige Präsident René Harris unterzeichnete in Hongkong eine gemeinsame Erklärung mit Chinas damaligem Vizeaußenminister Zhou Wenzhong. Nauru erhielt dafür von China finanzielle Unterstützung in zweistelliger Millionenhöhe. Mit dem Schwenk Naurus sank die Zahl der Staaten, die Taiwan offiziell anerkannten, auf 27. Im Jahre 2003 erklärte sich China bereit, nauruische Schulden (Kauf einer Boeing 737) bei der Export-Import Bank of the United States in Höhe von 2,7 Mio. Dollar zu zahlen.

Am 4. März 2004 unterzeichneten der nauruische UN-Botschafter Vinci Clodumar und der isländische Vertreter Hjálmar Hannesson ein Abkommen über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Nauru und Island. Die Stabilität der isländischen Wirtschaft ist der dortigen Fischereiindustrie zu verdanken, und Nauru erhofft sich aufgrund der wachsenden Bedeutung der Fischerei in Nauru von Island Hilfe beim Aufbau einer eigenen Fischereiindustrie.

Im März 2005 sprach sich der amtierende chinesische Vize-Außenminister Yang Jiechi nach einem Treffen mit Präsident Scotty für weitergehende diplomatische Beziehungen zwischen China und Nauru aus. Gleichzeitig erklärte Scotty, Nauru unterstütze das chinesische Programm, Taiwan mit China wieder zusammenzuschließen. Am 9. Mai 2005 jedoch trafen sich Scotty und der taiwanische Präsident Chen Shui-bian kurz in Majuro, worauf am 14. Mai offiziell die diplomatischen Beziehungen zwischen Nauru und Taiwan wiederaufgenommen wurden. Scotty begründete den Entschied damit, dass der damalige Abbruch der Beziehungen mit Taiwan durch René Harris falsch war und er stets dagegen war. Es ist aber zu vermuten, dass wieder zu Taiwan gewechselt wurde, weil China sein Versprechen, die Schulden für das Boeing-Flugzeug zu bezahlen, niemals eingelöst hatte. Zudem versprach Taiwan, Entwicklungshilfe in den Bereichen Erziehung, Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus zu leisten; im Gegenzug wird Taiwan von Nauru bei Beitrittsgesuchen in internationale Organisationen wie die WHO und die UNO unterstützt.

Am 21. Januar 2006 wurde ein nauruisches Generalkonsulat in Bangkok (Thailand) eröffnet, ein Jahr nach der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Länder im Januar 2005. Nauru hat zur Zeit als einziger ozeanischer Staat neben Australien und Neuseeland eine diplomatische Vertretung in Thailand. Der Eröffnungszeremonie wohnten die jeweiligen Außenminister David Adeang und Kantathi Suphamongkhon bei. Wenige Tage zuvor hatte ein thailändisches Unternehmen einen Vertrag mit der nauruischen Phosphatgesellschaft über den wiederaufgenommenen Phosphatabbau unterzeichnet.


Deutschland

Deutschland unterhält offiziell diplomatische Beziehungen mit Nauru, die jedoch aufgrund der großen Entfernung und der geringen Größe Naurus nicht intensiv sind. Deutschland hat keine Botschaft in Nauru; für Nauru zuständig ist die deutsche Botschaft in Australien.

Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein steht zur Zeit nicht in diplomatischen Beziehungen mit Nauru.

Österreich

Die Republik Österreich hat diplomatischen Kontakt mit Nauru und unterschrieb 1980 in London einen bilateralen Staatsvertrag zur Rechtshilfe in Zivil- und Handelssachen, welcher seit dem 1. Februar 1981 in Kraft ist. Die weiteren diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Republiken sind jedoch gering. Österreich hat keinen Botschafter in Nauru; die österreichische Botschaft in Canberra ist für Nauru zuständig.

Schweiz

Die Schweiz hat Nauru erst im Jahr 2001 völkerrechtlich anerkannt und der Aufbau von diplomatischen Beziehungen ist gegenwärtig im Gang. Die Schweiz unterhält keine diplomatische Vertretung, da auch kein Schweizer Staatsbürger einen permanenten Wohnsitz in Nauru hat. Nicht zuletzt deshalb fehlen auch engere politische, wirtschaftliche, kommerzielle und kulturelle Beziehungen. Für Nauru zuständig ist das Generalkonsulat in Melbourne.



Mitgliedschaft in internationalen Organisationen


Nauru ist Mitglied der folgenden Organisationen: AKP, Asiatische Entwicklungsbank, Commonwealth, ESCAP, ICAO, ICC, Intelsat, Interpol, IOC, ITU, IWC, OPCW, Pacific Islands Forum, Pacific Community, Sparteca, South Pacific Forum, Vereinte Nationen, UNESCO, UPU, WHO.


Souveränitätsfrage

Nauru ist zwar völkerrechtlich gesehen unabhängig und ein Völkerrechtssubjekt, die Souveränität wird jedoch von Politologen und Völkerrechtlern in Frage gestellt. Dafür wird das Modell der Suzeränität, in diesem Falle mit Australien als Suzerän, immer mehr herangezogen:

Der Australische Bund als einflussreichste frühere Kolonialmacht nimmt zwar schon seit der Unabhängigkeit Naurus 1968 einige Aufgaben in der nauruischen Außenpolitik und der militärischen Landesverteidigung wahr. Seit aber um die Jahrtausendwende die Phosphatvorkommen zur Neige gingen, wuchs auch der australische Einfluss in der nauruischen Wirtschaft. Die 2001 von Australien eingerichteten Flüchtlingslager bilden zur Zeit das einzige Staatseinkommen; außerdem ließ die neue Regierung Wirtschaftsexperten aus Australien einfliegen, welche sie bei der Stabilisierung des nauruischen Staatshaushalts unterstützen sollen. Auch die innere Souveränität wurde zuletzt stärker beeinträchtigt: neben Barry Connell, welcher schon seit Jahren Vorsitzender des nauruischen Obersten Gerichts in Melbourne ist, setzte die Regierung zuletzt einen Australier als Polizeichef und somit als Hauptverantwortlichen der inneren Sicherheit ein.

Nauru selbst sieht sich weiterhin als souverän. Namentlich warf UN-Botschafterin Marlene Moses dem Australischen Bund nach Naurus Votum an der IWC-Jahresversammlung im Juni 2005 vor, durch seine Zweifel am Votum untergrabe er die Souveränität der nauruischen Republik. Nauru verneint bisher auch das Suzeränitätsmodell.


Wahlsystem

Nauru hat ein Prioritätswahlsystem, bei dem die Wähler die Kandidaten ihres Wahlkreises in der Reihenfolge ihrer Priorität wählen. Eine Erstprioritätsstimme zählt eine ganze Stimme, eine Zweitprioritätsstimme zählt eine halbe Stimme, eine Drittprioritätsstimme zählt eine Drittel-Stimme. Gibt es in einem Wahlkreis beispielsweise 21 Kandidaten, so zählt die letzte Stimme ein Einundzwanzigstel.

Wählen kann jede Person, die die nauruische Staatsbürgerschaft besitzt und am Wahltag 20 Jahre oder älter ist. Um sich als Kandidat aufstellen zu lassen, muss man die erwähnten Bedingungen erfüllen und seine Nominierung mit seiner Unterschrift sowie den Unterschriften zweier oder mehrerer Wähler seines Distrikts spätestens 14 Tage vor dem Wahltag einreichen.



Wahlkreise

* Aiwo
* Anabar
* Anetan
* Boe



* Buada
* Meneng
* Ubenide
* Yaren



Letzte Wahlen, Oktober 2004


Nachdem Präsident Ludwig Scotty per 2. Oktober 2004 das Parlament aufgelöst hatte, setzte er für den 23. Oktober 2004 vorgezogene Neuwahlen an. Zunächst war die Legalität dieser Wahlen umstritten, da der suspendierte Parlamentssprecher Russell Kun gegen das aus seiner Sicht verfassungswidrige Vorgehen des Präsidenten einen Rekurs an das Oberste Gericht eingereicht hatte. Doch Staatsrichter Barry Connell wies die Vorwürfe zurück, so dass die Wahlen verfassungskonform waren. Wahlprognosen sagten eine deutliche Mehrheit der Reformisten um Präsident Scotty voraus, denn im Wahlkreis Ubenide wurden bei Wahlkampfveranstaltungen ehemalige Parlamentarier und Anhänger von René Harris ausgebuht und Mitglieder der Naoero Amo-Partei gefeiert.

Die Wahllokale öffneten um 8 Uhr Ortszeit (MEZ 21 Uhr (22. Oktober)) und schlossen um 18 Uhr Ortszeit (MEZ 7 Uhr (23. Oktober)). Erstmals konnten auch im Ausland lebende Nauruer an der Wahl teilnehmen. Entsprechende Formulare waren an die in Australien, Neuseeland, Fidschi, den USA und Großbritannien wohnhaften Nauruer geschickt worden.

Die Regierung um Scotty gewann die Parlamentswahlen mit großem Vorsprung. Während die liberal-reformistische Regierung alle ihre 9 der insgesamt 18 Parlamentssitze halten konnte, verlor die konservative Opposition 7 ihrer 9 Sitze an die Regierung. Wahlbeobachter des Pacific Islands Forum und des Commonwealth beurteilten die Wahlen als frei und fair. Damit dürfte die seit Jahren anhaltende politische Instabilität überwunden sein, denn Scotty und seine Gefolgschaft haben nun eine Mehrheit von 16 gegen 2, was die größte Parlamentsmehrheit in der Geschichte Naurus bedeutet.

Die Präsidentschaftswahlen fanden am 26. Oktober 2004 statt. Ludwig Scotty wurde ohne Gegenkandidaten als Präsident der Republik Nauru wiedergewählt. Zum Parlamentssprecher wurde Vassal Gadoengin gewählt. Da Gadoengin am 16. Dezember starb, wurde am 21. Dezember Valdon Dowiyogo zum neuen Parlamentssprecher gewählt.


Vorletzte Wahlen, Mai 2003

Die vorletzten nationalen Parlamentswahlen hatten am 3. Mai 2003 stattgefunden. Sie wurden aufgrund des plötzlichen Todes des damals amtierenden Präsidenten Bernard Dowiyogo vorgezogen. 3 der 18 Parlamentssitze gingen an die Naoero Amo-Partei, die restlichen 15 Gewählten waren parteilos. Für die Präsidentschaftswahl gab es drei Kandidaten: Ludwig Scotty, Kinza Clodumar und Derog Gioura, der Interimspräsident. Nach dem ersten Wahlgang hatte jeder Kandidat sechs Stimmen, was zu einem dreiwöchigen politischen Stillstand führte. Erst als am 20. Mai Derog Gioura nach einem Herzinfarkt ausschied, konnte Ludwig Scotty im zweiten Wahlgang mit 9 zu 7 Stimmen gegen Kinza Clodumar die Wahl für sich entscheiden.

Vorangegangene Wahlen fanden statt:

* am 18. November 1995
* am 8. Februar 1997 (vorgezogen)
* am 8. April 2000


Distrikte

Nauru ist unterteilt in 14 Distrikte. Die Grenzen der Distrikte sind die ehemaligen Grenzen der früheren Gaue, welche bis 1968 jeweils aus einigen Dörfern bestanden.

* Aiwo
* Anabar
* Anetan
* Anibare
* Baiti
* Boe
* Buada
* Denigomodu
* Ewa
* Ijuw
* Meneng
* Nibok
* Uaboe
* Yaren


Infrastruktur

Das Straßennetz umfasst insgesamt 41 Kilometer; 29 Kilometer sind befestigte Asphaltstraßen, davon entfallen 17 Kilometer auf die Küstenstraße rund um die Insel. Die übrigen etwa 12 Kilometer sind unbefestigte Straßen, welche ins Zentralplateau führen und vor allem für Phosphatminen-Zwecke genutzt werden.

Die einzige, fünf Kilometer lange Bahnstrecke ist eine Schmalspurbahn und bedient das Phosphatabbaugebiet. Sie verläuft von der Sammelstelle im Westen von Anibare zur Aufbereitungsanlage in Aiwo.

Der öffentliche Personenverkehr erfolgt durch Busse, welche bei den Hotels in Aiwo und Meneng, beim Flughafen in Yaren, beim Krankenhaus in Denigomodu und beim Nauru College in Ewa halten. Mietwagen sind beim Menen Hotel gegen Vorweis eines Führerscheins erhältlich.


Der internationale Reiseverkehr ist durch einen internationalen Flughafen (Nauru International Airport) und einen internationalen Seehafen (Aiwo Harbour) gewährleistet. Die Flugzeit zwischen Frankfurt und Yaren (IATA-Code INU) beträgt mit Zwischenaufenthalten etwa 30 Stunden. Die gefahrenreiche Küste zwingt größere Schiffe, in einiger Entfernung von der Insel vor Anker zu gehen.

Seit im Dezember 2005 das einzige Flugzeug der Air Nauru von dessen Gläubiger, der Export-Import Bank of the United States, zurückverlangt wurde, wird der Flughafen zur Zeit nicht angeflogen; Nauru ist somit vom internationalen Flugverkehr und damit praktisch von seiner Umwelt isoliert.



Wirtschaft

Die Wirtschaft ist immer noch sehr abhängig vom Phosphatabbau.

Nauru verfügte über die Phosphatvorkommen mit dem höchsten Phosphatgehalt der Welt. Sie hatten sich durch chemische Prozesse im Laufe von Jahrmillionen aus den Exkrementen von Seevögeln (Guano) gebildet, die auch heute noch in großer Zahl bei ihren saisonalen Wanderungen Nauru als "Basis" nutzen. Rund 75 Prozent des Bruttosozialprodukts wurden durch den Export dieses Rohstoffes erwirtschaftet.

Der größte Teil der üppigen Einnahmen aus dem Phosphatabbau wurde dem nauruischen Volk zur Verfügung gestellt. Bis 2001 war die medizinische Behandlung kostenlos, es gab weder Steuern noch Gebühren für öffentliche Dienstleistungen. So lebten die Nauruer recht sorglos und hatten oft keinen geregelten Tagesablauf. Ein beliebter Zeitvertreib war das Fangen und Züchten von Fregattvögeln. Jeder Nauruer besaß im Schnitt 2-3 Autos (bei nur 29 Kilometern asphaltierter Straßen) und ein Motorboot. Viele Nauruer flogen häufig nach Australien, um sich mit den neusten und modernsten Konsumgütern einzudecken. Zahlreiche Feste und die allgemeine ungesunde Ernährung führten dazu, dass heute nahezu die Hälfte der Nauruer fettleibig und/oder zuckerkrank ist.

Seit 2000 wird jedoch wegen Erschöpfung der Vorkommen nur noch sehr wenig Phosphat abgebaut. Trotzdem arbeiten im Phosphatbergbau noch immer knapp die Hälfte der Erwerbstätigen. Die Beschäftigten der früheren Phosphatmine sind fast ausschließlich Gastarbeiter aus Kiribati, Tuvalu, den Philippinen, Hongkong, Australien und Neuseeland. Die Gastarbeiter und deren Familien stellen rund 40 Prozent der Inselbewohner.

Die Regierung versuchte mehrmals, den hohen Lebensstandard auch ohne die Einnahmen aus den erschöpften Phosphatvorkommen zu sichern. Zu diesem Zweck wurde ein Kapitalfonds gebildet, der Immobilien und Aktien in den pazifischen Nachbarstaaten sowie in den USA und Australien erwarb, etwa einen Wolkenkratzer in Melbourne, das Nauru House, das dort abschätzig birdshit tower genannt wird. Außerdem bemühte sich die Nauru Finance Industry, den Inselstaat durch erhebliche Steuervergünstigungen zu einem Steuerparadies für die internationale Geschäftswelt zu machen.

Wegen gravierender Fehlinvestitionen und korrupter Geschäfte der Regierung verlor der Staat jedoch fast seinen gesamten Reichtum und der hohe Wohlstand schwand. Beispielsweise finanzierte der Staat ein erfolgloses Musical in London, das nach der Premiere sofort abgesetzt wurde, oder man leistete sich einen überflüssigen Ableger der University of South Pacific. Löhne werden zur Zeit teilweise nicht bezahlt, der Abfall häuft sich an; der Staat hat riesige Schulden zu bezahlen und steht vor dem Bankrott. Außerdem fällt Nauru unangenehm auf als "Gefängnis" für afghanische, pakistanische und irakische Asylsuchende, die von der australischen Regierung im Nauru Detention Centre festgehalten werden.

Nauru hofft derzeit auf Entschädigungszahlungen Australiens, das vor der Unabhängigkeit die Phosphatvorkommen ohne Gegenleistung ausgebeutet hatte. Außerdem bezahlt Australien Nauru für die Unterbringung der inhaftierten Flüchtlinge; diese Zahlungen machen momentan fast das gesamte Staatseinkommen aus. Weiterhin versucht Nauru, seine Gläubiger und die UNO von seiner Notlage zu überzeugen und bittet um Schuldenerlass sowie um Subventionen der UNO. Durch den Verkauf des Nauru House im September 2004 konnten die Schulden des Hauptgläubigers General Electric bezahlt werden.

Mit dem Reichtum verschwanden auch die kostenlosen Dienstleistungen. Die Regierung konnte die medizinische Behandlung nicht mehr kostenlos zur Verfügung stellen, und auch Steuern werden mittlerweile erhoben.

Als nahezu einziger Wirtschaftszweig bleibt für die Zukunft Fischfang und Fischverarbeitung, obwohl die Fischerei heute noch eine untergeordnete Rolle spielt. Die Landwirtschaft ist wegen des porösen Bodens und der unregelmäßigen Regenfälle auf die Küstenzone beschränkt, wo Kokospalmen, Bananen, Ananas und etwas Gemüse angebaut werden. Man versucht nun, auf den abgebauten Phosphatfeldern die Korallenfelsen wegzuräumen und Humus aufzutragen, um die landwirtschaftlichen Flächen auszudehnen. Schätzungsweise 20 Prozent aller Bewohner betreiben mittlerweile in ihren Gärten landwirtschaftlichen Anbau.

Im September 2004 wurde aus Bodenuntersuchungen entdeckt, dass noch weit mehr Phosphat im Abbaugebiet vorhanden wäre als bisher angenommen; weitere Tests wurden veranlasst. Im Dezember 2004 wurde schließlich erstmals seit Monaten wieder eine größere Menge Phosphat exportiert; die Schiffslieferung nach Südkorea betrug etwa 10.000 Tonnen. Im Oktober 2005 ließen Scotty und Außenminister David Adeang verkünden, das im September 2004 entdeckte übrige Phosphat würde Naurus Exportrate innert sechs Monaten um 300 Prozent steigern.

Die gesamte Elektrizität für die Insel wird im Power House in Aiwo erzeugt, jedoch sind Stromausfälle sehr häufig. Das Trinkwasser wird wie die meisten anderen Lebensmittel vor allem aus Australien mit Schiffen importiert. Da die chronische Wasserknappheit ein großes Problem ist, wurde eine Meerwasserentsalzungsanlage gebaut.

Der industrielle Sektor spielt nur eine geringe Rolle. Einziger größerer Arbeitgeber ist die staatliche Phosphatraffinerie. Kürzlich wurden 800 Stellen gestrichen, die Hälfte aller Arbeitskräfte, was einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 10 Prozent bedeutete.

Der Dienstleistungssektor hingegen ist mit rund 35 Prozent der Beschäftigten ein wichtiger Pfeiler der nauruischen Wirtschaft. Hauptarbeitgeber sind die Verwaltung der Phosphatminen (Nauru Phosphate Royalties Trust) sowie die staatliche Reederei (Nauru Pacific Line) und die nationale Fluggesellschaft (Air Nauru), die gelegentlich ihren Betrieb einstellt, wenn sie sich den Treibstoff oder Reparaturen nicht leisten kann. Sowohl die Nauru Pacific Line als auch die Air Nauru werden zu großen Teilen vom Staat subventioniert.


Kanäle

In Nauru gibt es keine Flüsse; jedoch wurden einige Kanäle künstlich angelegt. Die Kanäle sind vorwiegend künstlich errichtete Öffnungen im Saumriff, welches die ganze Insel umrundet. Durch diese Kanäle gibt es vermehrt Möglichkeiten, mit Booten und Yachten an- und abzulegen.

* Gabab, bei Yaren (Todesort Auweyidas; hier befindet sich die Moqua Cave)
* Gadu, bei Denigomodu
* Gago (auch Gato)
* Gagori, bei Waboe
* Ganaba
* Ganabereber
* Ganama, bei Ewa
* Ganara
* Ganeno
* Ganiamwe
* Ganibawo, bei Boe
* Ganiwuro
* Ganokwang
* Gatoe
* Gonge, bei Ewa (auch Onge)
* Gonokwoy

Kultur

Frühkultur

Die frühe Kultur Naurus basierte auf den zwölf Stämmen. Ein gemeinsames Oberhaupt über alle Stämme gab es nicht. Jeder Stamm hatte seine eigene Abstammungsgeschichte. Jeder Stamm zerfiel noch in einige Familien, von denen jede ein besonderes Wappen besaß. Die Angehörigen der Stämme verteilten sich auf vier verschiedene Rangklassen namens Temonibe, Emo, Amenengame und Engame; daran schlossen sich zwei besitzlose Klassen an, die Itsio und die Itiora. Bestimmend für die Zugehörigkeit zu einer Klasse war stets die Klasse der Mutter. Bis zur Geburt eines Sohnes, der die Rangklasse der Mutter besaß, traten vorher geborenen Töchter in die gleiche Klasse ein, die nachfolgenden Kinder gehörten den nächstfolgenden Klassen an. Einige Temonibe hatten die Rechte über das Riff und Teile des tiefen Wassers; gegen Abgaben gestatteten die Temonibe die Fischerei.

Die Siedlungen lagen damals bereits an der Küste; nur wenige befanden sich bei der Buada-Lagune. Die Insulaner wohnten in aus zwei bis drei Häusern bestehenden Gehöften; mehrere Gehöfte schlossen sich zu Dörfern zusammen, die teilweise unmerklich ineinander übergingen. Insgesamt gab es 168 Dörfer. Eine Anzahl Dörfer bildeten einen Gau, von denen es insgesamt 14 gab; diese damaligen Gaue sind die heutigen Distrikte.

Zu jedem Gehöft gehörte eine Reihe von Grundstücken und teilweise Besitzanrechten an den Fischteichen der Buada-Lagune. Jedes Grundstück hatte einen besonderen Namen und durfte in Erbpacht gegeben werden. Dieser persönliche Besitz wurde durch Grenzsteine und Erdwälle festgelegt. Ferner gehörten zum persönlichen Besitz Geräte und Werkzeug sowie Schmucksachen, Fregattvögel, Möwen, Hunde, Schweine, und Palmen, die äußerlich besondere Erkennungsmarken trugen.



Heutige Kultur

Die Verdrängung der herkömmlichen Kultur durch zeitgenössische, westliche Einflüsse ist auf Nauru sehr deutlich sichtbar. Nur wenig ist von den alten Sitten und Bräuchen erhalten geblieben. Kaum jemand kennt noch alte Lieder. An ihre Stelle ist Unterhaltungsmusik getreten, wie sie die Nauruer im Rundfunk hören. Bei Radio Nauru hat man zahlreiche Aufzeichnungen mit hiesiger Volksmusik gesammelt. Aber selbst alte Menschen können den Inhalt dieser Lieder nicht immer verstehen. Hier ist klar zu erkennen, wie rasch das Traditionelle seinen Stellenwert verliert.

Auch die Traditionen des Kunsthandwerks sind fast gänzlich verloren gegangen. Im Alltagsleben hat sich fast nichts Althergebrachtes erhalten. Die Einwohner tragen die übliche Tropenkleidung: kurze Hosen und leichte Hemden. Noch am ehesten wird wohl der Fischfang in der traditionellen Art ausgeübt. Stets kann man nahe der Insel Angler beobachten, die in kleinen leichten Booten geduldig darauf warten, dass ein Fisch anbeißt. Erhalten geblieben ist auch die Sitte des Fischfangs mit Hilfe von dressierten Fregattvögeln. Diese stehen in Nauru als Nationaltier unter besonderem Schutz und werden nur zum Fischfang und teilweise noch zur Übermittlung von Briefen gehalten.

Die wenige indigene Kultur, die noch übrig geblieben ist, ist ähnlich wie auf allen Inseln Mikronesiens. Musik und Tanz zählen zu den beliebtesten Kunstformen. Rhythmische Gesänge und traditionelle Reigen werden vor allem zu Festen und an Feiertagen auf dem Aiue Boulevard aufgeführt. Kunsthandwerker stellen aus Kokosfasern und den Blättern des Schraubenbaumes Kleidungsstücke und Fächer her und verwenden geometrische Muster, die jenen der indonesischen Kultur ähneln. Auch das Holz der Kokospalme wird zur Herstellung von Kunsthandwerk genutzt. Die traditionellen Schnitzereien verzieren häufig Alltagsgegenstände wie Schalen und Proviantbehälter.

Die Zeremonie der Zubereitung und des Trinkens von Kava gilt als traditioneller Brauch, der ursprünglich nur von Männern begangen werden durfte, heute sind aber auch Frauen zugelassen. Das Nachtleben findet überwiegend in Restaurants und Bars statt. Das einzige Kino befindet sich in Aiwo.

Die Sprache Naurus ist eine Mischung aus den Sprachen der Nachbarinseln. Nauruisch ist die Nationalsprache, Englisch wird jedoch weitgehend verstanden und gesprochen; auch Französisch wird von vielen gesprochen. Es besteht allgemeine Schulpflicht vom sechsten bis zum 16. Lebensjahr. Schulen sind unter anderem das Kayser College und das Nauru College. Zur weiteren Universitätserziehung gehen die Nauruer ins Ausland, meist nach Australien. Der staatliche Rundfunk sendet ganztägig.

Sport

Australian Football ist Nationalsport, gefolgt von Gewichtheben, Softball, Basketball und Tennis. Andere auf Nauru praktizierte Sportarten sind in geringem Maße Cricket, Golf, Segeln, Schwimmen und Fußball. Die Regierung unterstützt dabei vor allem das Gewichtheben, da in dieser Disziplin die meisten internationalen Erfolge erzielt wurden. Daneben werden Australian Football und Golf noch geringfügig unterstützt. Im East End Club in Meneng stehen einige Billardtische für Pool und Snooker.

Australian Football ist in Nauru von großer Bedeutung für die Bevölkerung. Es gibt vielen Jugendlichen etwas zu tun, da es sonst nicht viele Alternativen in der Freizeit gibt, und es lässt Tausende von Leuten daran teilhaben, ob Spieler oder Zuschauer. Es gibt einige Australian-Football-Mannschaften, welche in einer eigenen nauruischen Liga spielen. Auch eine nauruische Fußballnationalmannschaft existiert, jedoch wurde der Verband sowohl von der OFC als auch von der FIFA mangels Professionalität und Stadion noch nicht aufgenommen.

Es gibt einige Sportplätze in Nauru. Das einzige Stadion, das Linkbelt Oval, steht in Aiwo, ist jedoch überaltert und genügt nicht internationalen Ansprüchen. Ein größeres und moderneres Sportstadion ist im Distrikt Meneng im Bau, wird aber mangels Geld momentan nicht weiter gebaut. Geplant war früher auch ein größeres Stadion in Yaren und Boe, dessen Gelände bereits vorbereitet war; man entschied sich jedoch für das Menen Stadium, weil dort keine Platzprobleme herrschen. Die "Stadien" im einzelnen sind:

* das Linkbelt Oval oder Aida Oval in Aiwo
* das Menen Stadium in Meneng
* das Denig Stadium in Denigomodu

Nirgends war und ist Nauru sportlich erfolgreicher als im Gewichtheben. Der sensationelle Gewinn der Goldmedaille bei den Commonwealth Games 1990 im Gewichtheben durch Marcus Stephen initiierte die Gründung des Nauruischen Nationalen Olympischen Komitees. Die Gewichtheberin Reanna Solomon holte in der Folge ebenfalls mehrere Medaillen bei den Commonwealth Games.

1992 startete Marcus Stephen als erster Nauruer bei den Spielen in Barcelona. Seit 1996 ist Nauru offiziell bei den Olympischen Spielen vertreten. Die offiziell ersten Athleten waren neben Stephen seine Gewichtheber-Kollegen Gerard Garabwan und Quincy Detenamo.

1998 beschloss der Gewichtheber-Weltverband (IWF) in Lahti, die Weltmeisterschaften 2001 in Nauru durchzuführen. Dieser Tag wurde in Nauru als "der größte Tag in der Geschichte unseres Volkes" tituliert. Nauru hatte bei der Kampfabstimmung in Lahti den deutschen Mitbewerber Riesa vor allem durch seine Finanzkraft aus dem Feld gedrängt. Die Nauruer wollten das Spektakel nebst Flugreise und Aufenthalt der Sportfunktionäre finanzieren. Und zum ersten Mal in der WM-Geschichte sollte es auch Geld für die Besten geben: 6.500 DM (ca. 3.330 Euro) pro Goldmedaille. Jedoch wurden diese Wettkämpfe seitens Nauru aufgrund der inzwischen fehlenden Geldmittel in letzter Minute abgesagt. Austragungsort wurde notgedrungen Guam.

Bei den Spielen in Sydney 2000 startete Stephen zum dritten und letzten Mal sowie Gewichtheberin Sheba Peo. Für die Spiele in Athen 2004 wurden die Gewichtheber Yukio Peters, Itte Detenamo und Reanna Solomon nominiert. Peters konnte dabei erstmals ein olympisches Diplom für Nauru gewinnen.


Feiertage

Der offizielle Nationalfeiertag ist der Unabhängigkeitstag am 31. Januar, jedoch gilt der Angam Day als weiterer staatlicher Nationalfeiertag.
Datum Lokaler Name Deutsche Übersetzung Bemerkungen
1. Januar New Year's Day Neujahrstag
31. Januar Independence Day Unabhängigkeitstag Jahrestag der 1968 erlangten Unabhängigkeit
März/April Easter Ostern
17. Mai Constitution Day Verfassungstag Jahrestag der nauruischen Verfassung von 1968
26. Oktober Angam Day Tag der Heimkehr Jahrestag des erstmaligen Erreichens von 1.500 Einwohnern
25. und 26. Dezember Christmas Weihnachten



Tourismus

Man kann die Insel in einem Tagesausflug gut zu Fuß umrunden. Dabei stößt man immer wieder auf Relikte aus dem Pazifikkrieg, beispielsweise japanische Bunker entlang der Küste. Viele Relikte sind im Nauru Museum gesammelt. Ein Besichtigungsziel sind auch die Phosphatminen im Inselinnern, die nach ihrer Ausbeutung eine triste, zerstörte Natur hinterlassen haben.

Beim Rundgang durch Chinatown im Südwesten fällt das große Warenangebot auf, was nicht weiter verwunderlich ist, denn alle Konsumgüter der Insel werden meist in Konserven importiert. Daher gibt es auch keine typischen Landesspeisen. Die chinesische Gastronomie ist qualitativ höher einzustufen als die nauruische. Trinkgeld wird nur selten erwartet.

Den schönsten Strand Naurus findet man an der Anibare Bay, nördlich des einzigen großen Hotels, dem Menen Hotel (eine weitere Unterkunft für Touristen ist das OD-N-Aiwo Hotel). Weitab von der mondähnlichen Landschaft der Phosphatfelder können hier Einheimische ebenso wie die wenigen Urlauber, die die Südseeinsel besuchen, noch weitgehend intakte Natur erleben. Das Baden ist allerdings riskant, da vor der Ostküste gefährliche Unterwasserströmungen und eine starke Brandung herrschen. Außerdem kommt in dieser Gegend die Portugiesische Galeere vor ? eine Quallenart mit giftigen Tentakeln von bis zu 30 Metern Länge.
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..ich habe mir angewöhnt, dass ich jeden Tag in den Garten schau und eine Blume hinrichte..." (Edmund Stoiber, Bayrischer Ministerpräsident)

http://www.business-podium.com

Geändert von tropico (08.03.2007 um 14:14 Uhr).
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