also hier komme ich 'mal nicht weiter... dass die golfstaaten für deutschland/die eu als KÄUFER/ABNEHMER von grösster bedeutung sind, habe ich noch knapp vestehen können... aber dass dir eu die schaffung einer FREIHANDELSZONE in den emiraten unterstützt... DA FEHLT MIR DAS VERSTÄNDNIS DER ZUSAMMENHÄNGE
eine freihandelszone - wenigstens, soweit ich sinn und zweck einer solchen begriffen habe - hat doch das ziel, EXTERRITORIAL vergünstigungen für die erbringung von diensleistungen und die produktion/verfeinerung von gütern anbieten zu können... darum sind die entsprechenden zonen ja auch abgeschirmt, weil die innerhalb der zonen angebotenen handels-, zoll- und steuererleichterungen "normalen" landesbewohnern nicht zugänglich sind
alles o.k. - wie bereits ausgeführt, wird nach aussen damit allerdings auch sichbar (vor allem bei DIENSTLEISTUNGEN), dass leistungen aus einem zollfreigebiet exportiert wurden... was immer den argwohn von beamten jeglicher couleur erweckt 8-) - kennen wir ja von ibc-strukturen, die nur nicht landesansässigen zugänglich sind und nur für/bei die/bei der abwicklung von transaktionen AUSSERHALB der landesgrenzen zu steuerbefreiung führen (nicht das thema... aber ähnlich problembeladen!)
wie gesagt - ich verstehe das interesse der eu nicht am EXPORT von know-how, arbeitsplätzen und kapital in eine zone, die DIREKT UND INTENSIV die eu konkurrenzieren wird... jedenfalls hat eine freihandelszone primär diesen einen zweck
für eine aufklärung danke ich im voraus herzlichstens 8-)
ffbkdavid@creatrustconsult.com
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Die Bundeskanzlerin will die Handelsschranken zwischen der EU und den Golfstaaten einreißen und schnell eine Freihandelszone schaffen.
„Ich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, hier zu einem Abschluss zu kommen“, sagte die EU-Ratspräsidentin am Montag auf einem Wirtschaftskongress in Abu Dhabi. Vielleicht sei dann ein Abschluss noch in diesem Jahr möglich. „Das wäre ein wichtiges Signal.“
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Am Morgen hatte die Kanzlerin in Saudi-Arabien mit dem Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Abdul Rahman, über das weitere Vorgehen in den seit Monaten stockenden Freihandelsverhandlungen beraten. Nach dem Treffen in Riad hieß es in der deutschen Delegation: „Der politische Wunsch nach einer baldigen Lösung der strittigen Punkte ist auf beiden Seiten deutlich geworden.“
Ende Februar sollen die bereits seit 1990 laufenden Verhandlungen auf Expertenebene wieder aufgenommen werden, für Ende April ist ein neuer Anlauf auf Ministerebene geplant. Die EU werde dabei von Handelskommissar Peter Mandelson vertreten, hieß es in den Delegationskreisen.
Dem Golf-Kooperationsrat mit Sitz in Riad gehören Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Oman, Katar und Kuwait an. Saudi-Arabien hat derzeit turnusgemäß den Ratsvorsitz inne. Die EU ist für den GCC der wichtigste Handelspartner, der GCC rangiert für die EU als Handelspartner auf Rang sechs. Die Gespräche über ein Freihandelsabkommen haben sich vor Monaten an Fragen der Dienstleistungsfreiheit im Transport- und Finanzbereich verhakt. Die EU wirft dem GCC mangelnde Offenheit für europäische Dienstleistungen vor.
Merkel warb auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen. Parallel reiste Wirtschaftsminister Michael Glos mit einer knapp 40-köpfigen hochrangigen Wirtschaftsdelegation an. Die boomenden Emirate sind Deutschlands Haupthandelspartner im arabischen Raum.
Der Wirtschaftsaustausch zwischen Deutschland und den Emiraten sei aber noch nicht voll ausgeschöpft, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Emirate, Scheich Chalifa Bin Sajed El Nahjan, in Abu Dhabi. Die Golfstaaten erlebten schon länger einen rasanten Aufschwung. „Wir haben den Wunsch, daran teilzuhaben“, sagte Merkel. Dabei stünden die Bereiche Hochtechnologie, Energie, Ausbau der Finanzplätze, Umwelttechnik sowie Verkehrsinfrastruktur und Tourismus im Vordergrund. Die Kanzlerin schlug die Einrichtung einer deutsch-emiratischen Handelskammer vor.
Merkels Besuch in Abu Dhabi ist Teil einer viertägigen Reise durch den Nahen Osten. Erste Stationen waren Ägypten und Saudi-Arabien. Am Dienstag reist Merkel nach Dubai und Kuwait weiter.