hallo,
bei der b.v. wäre noch hinzuzufügen, daß diese im Gegensatz zur deutschen GmbH anonymisiert werden kann.
Die Anteile einer b.v. sind eher mit "Aktien" (Anteilen) vergleichbar. Während bei Gründung durch nur einen Gesellschafter dessen Name bekannt wird, ist dies bei mindestens zwei Gesellschaftern nicht mehr der Fall, da die Anteile dann auch frei veräußerbar sind.
Diese Möglichkeit nutzen z.B. viele Deutsche, die eine b.v. als Vermögensgesellschaft verwenden und lieber "diskret" im Hintergrund verweilen.
Eine weitere gängig Praxis ist das "hintereinanderschalten" von zwei b.v. oder einer n.v. von den Niederländischen Antillen.
Diese Konstruktionen genießen ein hohes Ansehen und sind echte Alternativen zu der mittlerweile fast in Verruf geratenen ltd. oder der Briefkasten Inc.. Von abenteuerlichen Konstruktion wie Panama oder Zypern ganz zu schweigen.
Ebenso bestehen keine Währungsprobleme (Euro) und die Konteneröffnungen laufen in den Niederlanden problemlos. Man muß auch nicht dem "Niederländischen" mächtig sein, fast immer wird deutsch oder zumindest fließend englisch gesprochen. Mittlerweile haben sich viele niederländische Notare oder Anwälte auf die Gründung und Domizilierung von Gesellschaften spezialisiert.
Man sollte es aber nicht übertreiben! Das hat Herrn Boris Becker mal viel Lehrgeld gekostet!
grüße
nimmermehr