@hummer,
ich war vor 9 Jahren in Paraguay um die Situation vor Ort zu erkunden.
Schon damals war zu erkennen,daß die Veränderungen in rasantem Tempo voranschritten .Für jeden der dort etwas unternehmen wollte fand ich, war es höchste Eisenbahn eine Entscheidung zu treffen um nicht zu jenen zu gehören,nach dem Motto:
"den letzten beißen die Hunde"
Leider hat sich inzwischen in Ballungszentren die Kriminalität gesteigert.
Was auch mir in positiver Erinnerung geblieben ist,ist die Bevölkerung Paraguays.
Ich führe das u.a auf die 35 Jahre General Strössners zurück,denn ich bereiste im selben Jahr noch Brasilien,Argentinien u. Chile,immer mit dem Gedanken einer Auswanderung.
Die Menschen in PY waren ganz anders.
In Vergleichen zu den anderen schnitt für mich Paraguay am besten ab;es war berechenbarer u.man merkte,das Volk war zur Ordnung u.familiären Sinn erzogen worden.
Aber nun zu ihrer eigentlichten Feststellung:
Zitat:
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Ein Grund warum z.B. Paraguay für uns auch nicht in Frage kam, ist der Neid anderer Einwanderer wobei ich immer dachte das wäre in DE schon schlimm übertrifft es dies in Paraguay noch das Ganze
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Das werden Sie auch in den meisten übrigen Staaten vorfinden.Das ist leider ein Problem.Und wenn sie noch einen Platz finden,dem nicht so ist,dann dauert es nicht lange bis solche Leute nachziehen.
Es sind meist Leute,die ihre Hausaufgaben zu Hause auch nicht gemacht haben u. nach dem selben Muster in der neuen Heimat weiterfahren.
Dazu kommt,daß ihre finanziellen Mittel aufgebraucht sind u. so wird jeder Neuankömmling als Zapfsäule in Ihrer Not angepeilt.
Eine Anmerkung zum
Zitat:
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ich habe ja noch Kontake in PY und einer sagte mir das wenn er nochmal ein Land wählen würde, dann bestimmt nicht PY - das sagt wohl Einiges!
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Das sähe ich etwas distanzierter,denn Sie sind nicht Er.
Hat er das Leben in anderen Ländern schon probiert,dass er Maßstäbe vergleichen kann?
Steuerlich würde ich die Idee PY nicht verwerfen.
Womit ich mich pers. nicht identifiziere u.was ich nicht verstehe:
Da geben Leute Ihre alte Heimat auf.-um in der Neuen nach deutscher Küche,deutschen Regeln,dt. Streitigkeiten u.permanent deutschen Vergleichen Ihr neues Leben zu realisieren.
Sie exportieten das,vor dem Sie geflohen sind in Ihre neue Umgebung,u.werden von der eigenen Realität,oft noch schlimmer,weil gewisse Sicherungsstrukturen nicht mehr vorhanden sind, eingeholt.
Aus meiner Beobachtung würde ich jedem raten,eine Rückzugsmöglichkeit in Europa offenzubehalten,denn ich kenne etliche Beispiele wo tüchtige Leute mit viel Geld ausgewandert sind u. nach Jahren mit leeren Händen zurückkamen.Ich mache diesen absolut keinen Vorwurf,aber wir können aus deren Schicksalen lernen.
Auswandern mit Erfolg heisst für mich:
Ein Höchstmaß an Flexibilität miteinzubringen u. der klare Wille bzw.die Bereitschaft mich in meinem neuen Gastland zu integrieren.
Zuerst einmal in Miete meine neuen Experimente angehen.
und wenn schon eine neue Immobilie erworbenen wurde,muß noch soviel Geld auf der Kante übrig liegen.dass ich noch für 5 Jahre Luft habe,falls der Anlauf dies erfordert.
Habe noch andere Länder bereist,aber eines habe ich gelernt.
Freiheit beginnt im eigenen Kopf.
Mit den besten Grüßen Ostara