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Alt 16.06.2006, 20:30
Gast Gast ist offline
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Inwieweit solche Selbststudienkurse sinnvoll sind, hängt ganz davon ab, was man später damit beabsichtigt. Will man sich beispielsweise den Arbeitsplatz sichern, können solche Kurse durchaus ausreichend sein, wenn jemand völlig unabhängig lernen möchte.

Wer jedoch z. B. Heilpraktiker werden möchte, dem rate ich entweder zu reichlich Praktika oder aber zur Abendschule. Bedenken Sie, dass es hierbei nicht einfach nur darum geht, die Zulassung zur Ausübung vom zuständigen Gesundheitsamt zu bekommen. Wer ernsthaft als HP arbeiten möchte, der sollte Interesse daran haben, die Klienten z. B. nicht zu verletzen. Hierzu ist umfangreiche Praxis zu empfehlen, wobei Präsenzschulen oft nicht einmal teurer sind als das reine Selbststudium.
Wer jedoch z. B. lediglich als "Psychologischer Berater" tätig werden will, für den können solche Selbststudiengänge völlig ausreichen, wenn bereits für die Tätigkeit erforderliches Basiswissen vorhanden ist. Für eine solche Praxis ist aber auch keinerlei Ausbildung erforderlich - es ist eine ungeschützte Berufsbezeichnung. Diese Bezeichnung ist in Mode gekommen und wird vermehrt von Schulen angeboten. Allerdings sind die Berufsaussichten für 'Psychologische Berater' verhältnismäßig schlecht, da man mit zugelassenen Heilpraktikern, Heilpraktikern beschränkt auf den Bereich der Psychotherapie, Psychologen, Psychologischen Psychotherapeuten, Pädagogen, Sozialpädagogen, Sozialarbeitern, Soziologen, Kognitologen, Fachärzten und anderen Fachkräften konkurrieren muss.

Als Hochschulabsolvent empfehle ich für Interessenten, die flexibel lernen möchten, Onlinekurse an Fachhochschulen, die mit einem Zertifikat abschließen. Die FHs bieten vermehrt Online-Zertifikatskurse an.

Geändert von Gast (28.08.2006 um 15:41 Uhr).
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