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Alt 19.06.2006, 13:00
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Standard gefälschte Diplome, Professortitel und Doktortitel kaufen, Prof Titel, Dr Titel, Dipl

gefälschte Diplome, Professortitel und Doktortitel kaufen, Prof Titel, Dr Titel, Dipl

@ Ostara

Erstmal vielen Dank für Ihre Erfahrungen.

Ja, in der Tat darf man nicht vergessen, dass neben dem privaten Bereich auch im beruflichen Bereich die Ansprüche des Arbeitgebers bzw. des Gegegenübers auch dann ansteigen, wenn der "Abschluss" "nur" gekauft wurde.
So ist es beispielsweise ein großer Unterschied, ob jemand seit zwanzig Jahren einen kleinen Lebensmittelladen führt oder ob jener ordnungsgemäß einen anerkannten MBA an einer anerkannten Hochschule studiert hat. Es lässt sich einfach nicht vergleichen. Darum sind solche Angebote, wie hier genannt, absoluter Unsinn. Und deswegen lassen die Hochschulgesetze der Länder und einzelnen Staaten soetwas nicht legal zu. Warum sollten sie auch? Dann wäre jeder ältere Mensch automatisch Dr. Dann könnte man das Hochschulwesen einfach abschaffen.

Problematisch wird es, wenn der Abschluss gekauft wurde und der Käufer plötzlich auf einen "Berufskollegen" trifft. Es kommt irgendwann automatisch das fachliche Gespräch. Da liegt ja gerade der Haken. Die Menschen, die sich einen Abschluss kaufen, prahlen ja oft damit herum, so dass es sich herumspricht. Das ist ja meistens das Ziel eines solchen Kaufs. Aber gerade das führt ja dazu, dass jene z. B. zu gewissen Dingen befragt werden oder dass sich das Gegenüber austauschen will. Das Ganze ist also nicht ungefährlich für den Käufer. Fliegt der Kauf auf - früher oder später passiert das in der Regel, je nach dem, wie der Titelkäufer damit umgeht - ist der Käufer beruflich und privat gedemütigt.

Solche gekauften Dokumente beim Arbeitgeber einzureichen stellt obendrein den Straftatbestand des Betruges dar. Der Käufer muss also damit rechnen, dass bei Auffliegen der Sache - und größere Firmen prüfen in der Regel etwas genauer nach, stoßen dabei dann auf mindestens einen der oben genannten Mängel - der Arbeitsplatz verloren geht, eine Strafanzeige wegen Betruges gestellt wird und ggf. eine Strafanzeige wegen Führens einer unerlaubten Grad- und/ oder Berufsbezeichnung gestellt wird.

Erwähnt werden sollte hier noch, dass jemand, der sich z. B. einen Bachelor of Science in Engineering kauft, auch vorsichtig damit umgehen sollte. Die Berufsbezeichnung Ingenieur ist geschützt. Das hat zur Folge, dass wenn Anträge jeglicher Art, die für Ingenieure vorgesehen sind, gestellt werden, automatisch unbefugt die Berufsbezeichnung geführt wird - auch dann, wenn der Grad oder die Berufsbezeichnung nicht selbst hinzugefügt wird.
Allein dass das Formblatt ausgefüllt wird, stellt bereits eine Führung der Berufsbezeichnung dar! Das gilt natürlich ebenso für alle anderen geschützten Berufsbezeichnungen. Die Strafanzeige folgt prompt. Davon sollte also besser Abstand genommen werden. Wer also anstrebt, durch einen solchen Kauf (weitere) Zulassungen und Ähnliches zu bekommen, der schneidet sich ins eigene Fleisch. Ich kann versichern, dass das in die Hose geht. Mir sind einige Fälle - auch von anderen geschützten Berufsgruppen - bekannt, die alle eine Strafanzeige kassierten.

Wegen soetwas lohnt es sich nicht, Vorstrafen und hohe Geldstrafen in Kauf zu nehmen, ggf. sogar Haft...

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass wenn die Dokumente, die Unterschriften, die Stempel, Siegel, Wasserzeichen oder Gebührenmarken gefälscht sind, sich der Käufer zusätzlich noch den Straftatbestand der Urkundenfälschung vorwerfen lassen muss. Viele Titelkäufer scheinen sich über die erheblichen Risiken nicht im Klaren zu sein.
Während der Kauf bei Instantdegrees legal zu sein scheint, da die nicht anerkannten "Hochschulen" mit Hochschullizenz nicht so strengen Kontrollen unterliegen, solange diese Dokumente nicht verwendet werden; ist der Kauf und die Vermittlung von DiplomasHispanos zweifelsfrei illegal. Die entsprechenden Hochschulen haben sich an die Hochschulgesetze und weitere Gesetze zu halten. Bei dem Preis ist damit zu rechnen, dass Teile der Dokumente oder die Dokumente als Ganzes gefälscht sind. Diese "Vermittler" sind keine barmherzigen Samariter, die um das Wohl potentieller Käufer besorgt sind. Sie haben nur ein Ziel - Geld "verdienen".
Zudem verstößt ein solches Rechtsgeschäft in Deutschland gegen die guten Sitten und ist damit nichtig. Bei Nichtlieferung besteht kein Rechtsanspruch auf Rückerstattung des Geldes.
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