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Alt 21.08.2007, 14:25
McNamara McNamara ist offline
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Standard Private Europa Hochschule Euraka CH, Private Hochschule für integrale Medizin Technik

Europa Hochschule Euraka CH, Private Hochschule für integrale Medizin, Technik und Ökonomie
alias Private Europäische Hochschul-Akademie
alias Accademia EurAka per la medicina della salute per l‘insegnamento, la ricerca, lo sviluppo e la promozione di una medicina integrale dell‘ambiente e della salute

Der EurAka-Verein, der sich selbst als "Hochschulverein" bezeichnet, obwohl er nicht als ein solcher anerkannt ist, bietet fleißig nicht anerkannte akademische Titel an, die akademisch keinerlei Wert haben:

BSc. EurAka CH
BA EurAka CH
MA EurAka CH
MBA EurAka CH
MScIM EurAka CH
MScPM EurAka CH
MScE EurAka CH
MScT EurAka CH
Doktortitel EurAka CH
Professortitel EurAka CH

Was auch immer die EurAka-"Hochschule" weißmachen möchte: die EurAka Hochschule ist keine Hochschule (auch nicht in der Schweiz). Der Verein nennt sich nur so.
Die deutschen Bildungsbehörden führen dazu aus:

"Die EurAka in der Schweiz ist keine Hochschule, die in der Anlage zum deutsch-schweizerischen Länderabkommen über die gegenseitige Anerkennung von Hochschulgraden aufgeführt ist.
Deshalb dürfen an dieser Einrichtung erlangte Titel hier NICHT geführt werden."

In der offiziellen Liste der Schweizer Hochschulen (CRUS) ist die Titelmühle EurAka natürlich auch nicht aufgeführt.
Die OAQ bescheinigt dem EurAka-Verein auch keine Hochschulanerkennung.
Daher ist die EurAka auch nicht bei Anabin als anerkannte Hochschule eingetragen, was nicht weiter verwundert, weil die EurAka nichts weiter als ein normaler Verein ist, der im Schweizer Kanton Tessin eingetragen ist - keine Hochschule.

Die ZAB schreibt:
"Wir [...] können Ihnen mitteilen, dass die EurAka keine in Deutschland anerkannten Ausbildungen vermittelt.
Als "Europa Hochschule EurAka CH" ist sie auch auf unserer Datenbank anabin (anabin Homepage) unter den nichtanerkannten Hochschulen der Schweiz mit entsprechenden Angaben zu finden."

Es wäre bestimmt auch interessant zu erfahren, welche akademische Bildung die "Professoren" der EurAka vorweisen können. Die meisten Titel dürften wohl aus eigener Hand stammen.

Die Swiss ENIC führt dazu aus:
"Pflegeberufe
  • Dentalhygienikerin / -hygieniker
  • Ergotherapeutin / -therapeut
  • Ernährungsberaterin / -berater
  • Fachfrau / -mann in medizinisch-technischer Radiologie
  • Hebamme
  • Krankenschwester / -pfleger in allgemeiner Krankenpflege
  • Krankenschwester / -pfleger in Kinderkrankenpflege, Wochen- und Säuglingspflege
  • Krankenschwester / -pfleger in psychiatrischer Krankenpflege
  • Medizinische(r) Laborantin / Laborant
  • Medizinische(r) Masseurin / Masseur
  • Orthoptistin / Orthoptist
  • Pflegeassistentin / -assistent
  • Physiotherapeutin / Physiotherapeut
  • Rettungssanitäterin / -sanitäter
  • Technische(r) Operationsassistentin / -assistent

Bis Ende 2003 hatten die einzelnen Kantone bzw. die zuständigen Departemente (Sanitäts- oder Gesundheitsdirektionen, teilweise auch die Erziehungsdepartemente oder die Departemente des Innern) die Kompetenz zur Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen in den verschiedenen Berufen des nichtärztlichen Gesundheitsbereichs. Dabei haben die Kantone, vertreten durch die Schweizerische Sanitätsdirektorenkonferenz (SDK), diese Aufgabe dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) übertragen.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes und der zugehörigen Berufsbildungsverordnung am 1. Januar 2004 fallen die Ausbildungen im Gesundheitsbereich nun in Bundeskompetenz und werden vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) reglementiert.

Basierend auf den Übergangsbestimmungen in Gesetz und Verordnung und dem Leistungsauftrag, der zwischen dem BBT, dem SRK, der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und der SDK geschlossen wurde, übernimmt das SRK bis Ende 2006 (neben anderen Aufgaben) die periodische Anerkennung bereits laufender inländischer Ausbildungen in den Pflegeberufen, in den medizinisch-technischen und in den medizinisch-therapeutischen Berufen, Titelumwandlungen kantonaler Abschlüsse sowie die Anerkennung ausländischer Ausbildungsabschlüsse.

Die Anerkennung von kantonalen oder ausländischen Ausbildungsabschlüssen erfordert ein schriftliches Gesuch der antragstellenden Person. Die Gesuche sind weiterhin beim SRK (Departement Berufsbildung, Werkstrasse 18, 3084 Wabern) einzureichen. Wird das kantonale oder ausländische Diplom anerkannt, registriert das SRK den Inhaber bzw. die Inhaberin des Ausbildungsabschlusses und stellt diesem einen Anerkennungsausweis aus. Die Kantone sind jedoch frei, unter Berücksichtigung internationalen Rechts, Ausländern eine Berufsausübungsbewilligung zu erteilen bzw. deren Erteilung zusätzlich vom Aufenthaltsstatus oder von der Nationalität des Ausweisinhabers bzw. der Ausweisinhaberin abhängig zu machen."

Interessant dass die fragwürdige EurAka davon nichts erwähnt, dass ihre Abschlüsse gar nicht erfasst sind. Die EurAka kann solche Scheintitel natülich nicht anerkennen, auch wenn sie eine Hochschule wäre. Als einfacher Verein geht sowas sowieso nicht. Die Berufsausübungsberechtigung wird vom Kanton nicht für Teilnehmer minderwertiger Bildung erteilt. Auch muss bezweifelt werden, dass die EurAka überhaupt Ausbildungen zum BSc PT und MSc PT, geschweige Diplom-Physiotherapeut, anbieten darf - zumindest ist sie dafür nicht behördlich autorisiert.

Ein Herr Joachim Winter, der Lehrstuhlinhaber sein soll, würde die behördlichen Erkenntnisse bestimmt wieder mal als falsche Behauptungen darstellen, ohne selbst Argumente zu haben. Er bittet darum, sich bei Fragen an die EurAka zu wenden, damit nichts an die Öffentlichkeit dringt. Wir hingegen bitten darum, sich an die zuständigen deutschsprachigen Behörden zu wenden. Die wissen nämlich, was anerkannt ist und was nicht. Die EurAka hat im Hinblick der Anerkennung nichts zu melden. Außerdem antworten sie nicht auf genauere Anfragen. Die wollen natürlich keine Stellung dazu beziehen, dass der Verein nur ein Verein ist und keine Hochschule.

Für die Anerkennung von Physiotherapieausbildungen und -Abschlüssen ist das Schweizerische Rote Keuz zuständig (SRK). Wenn die Anerkennung durch das SRK in 2011 wegfällt, werden die Psychotherapieausbildungen ausschließlich den schweizerischen Fachhochschulen übertragen. Und die Bezeichnung "Fachhochschule" ist nach schweizerischem Recht nach dem Fachhochschulgesetz geschützt. Also hat die EurAka in Zukunft keine Chance, sich als solche darzustellen. So kann sie dann solche Scheinausbildungen nicht mehr legal anbieten.

Festzuhalten bleibt,
dass die EurAka keine Hochschule ist,
dass die Abschlüsse der EurAka nicht anerkannt sind.

Die erfundene "Hochschule" soll es seit 1985 geben. Komisch nur, dass sie nach über 20 Jahren noch immer keine Hochschule ist.
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McNamara
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Es lebe der Verbraucherschutz!