Titularprinz? Was ist das? Gekaufte Prinzentitel?
Ein Titularprinz ist, wie der Name schon sagt, ein Träger eines Prinzentitels, genauer gesagt eines Prinzennamens, obwohl er gar kein Prinz, sondern Bürger ist.
Titularprinzen sind meistens weitläufige Angehörige ehemaligen Adels, die die Adelsprädikate in ihren bürgerlichen Familiennamen überführt haben. In den Ländern, in denen bei Abschaffung des Adels geregelt wurde, dass die Adelsprädikate zu bürgerlichen Familiennamen wurden, hat sich ein Titelmarkt entwickelt, der auf dem Namensrecht fußt. Ein typisches Land mit einem solchen Titelmarkt ist Deutschland.
Wie alle bürgerlichen Namen können solche Namen via Adoption oder Heirat übertragen werden. Daraus haben sich Schwarzmärkte (nicht Graumärkte) entwickelt, die mit der sittenwidrigen Heirat oder Adoption zum ausschließlichen Zweck der Namensübertragung große Geldmengen verdienen. Dieses Phänomen ist besonders auf die Titelsucht von Menschen zurückzuführen, die es im Leben nicht weit gebracht haben, um sich mit falschen Titeln Ansehen zu verschaffen, das sie auch mit gekauften Titeln nicht aufbringen können.
Wenn der Kauf bzw. die Scheinadoption oder Scheinehe auffliegt, erfolgt durch die Ämter die Rückübertragung des vorherigen Namens, weil Verträge und Absprachen dieser Art sittenwidrig sind. Das macht die Titelschwindler erpressbar.
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In Deutschland haben sich verschiedene Adelsverbände herausgebildet, die der Meinung sind, "Adlige" miteinander zu verbinden. Die nichtadligen Titularmenschen möchten sich von der Masse abgrenzen. Titelschwindler, die ihren Namen durch Scheinadoption oder Scheinehe erkauft haben, haben keinen Zugang.
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Sachlage:
In Deutschland gibt es keinen Adel mehr! Einige stumpfsinnige Menschen haben das immernoch nicht begriffen. Dass deutsche "Prinzen", die normale Bürger sind, aus der Reihe tanzen, sich derart daneben benehmen, weil sie oft sehr ungebildet sind, verwundert darum nicht.
Der Titel macht keine Klasse, durch Kompetenz sticht man hervor, dann bringt man es zu was.