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Alt 22.11.2007, 22:55
McNamara McNamara ist offline
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Standard Staatsanwaltschaft Offenburg stellt Titelmissbrauch bei EurAka Professortiteln fest

Staatsanwaltschaft Offenburg stellt Titelmissbrauch bei EurAka Professortiteln fest
  • Sie suchen einen rechtskräftigen Beweis für die Strafbarkeit der Titelführung der EurAka-Diplome und Professortitel in Deutschland?
  • Sie suchen eine richterliche Bestätigung, dass die "Private Europa Hochschule" EurAka und ihre falschen Diplome, Doktortitel und Professortitel nicht anerkannt sind?
Dann sind Sie in diesem Thread genau richtig!

Es sind Probleme am "Campus" in Deutschland - sieht doch weniger nach Campus aus - zu erwarten.

So viel zum Thema "Die Professortitel sind natürlich anerkannt und "die EurAka-Mitarbeiter" dürfen diesen selbstverständlich führen":


Der EurAka-Professor aus Lugano
Offenburger wegen Titelmissbrauchs verurteilt

Ein 51-jähriger Offenburger hat sich auf Schildern und Briefköpfen unerlaubt als Professor bezeichnet. Richterin Ute Körner vom Amtsgericht verurteilte ihn dafür zu einer Strafe von 3500 Euro.

26.10.2007 - Offenburg. Die Staatsanwaltschaft warf einem 51-jährigen Offenburger vor, sich in den Jahren 2004 und 2005 als Professor bezeichnet zu haben, obwohl er diesen Titel nicht führen durfte. Auf Visitenkarten, Briefköpfen und seinem Klingelschild habe er sich »Professor für Physikalische Medizin« genannt. Nachdem zwei Zeugen und eine Sachverständige die Vorwürfe bestätigt hatten, verurteilte Richterin Ute Körner den Angeklagten, wie von der Staatsanwalt gefordert, zu 50 Tagessätzen à 70 Euro. Der Angeklagte, ein gelernter Physiotherapeut, wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.
Ins Rollen gebracht hatte den Fall ein Konkurrent des »Professors«, der diesen wegen seines akademischen Titels angezeigt hatte. Einige andere Konkurrenten übrigens auch. Beim »Professor« fand 2005 deshalb eine Hausdurchsuchung statt, von der ein zur Verhandlung geladener Polizist als Zeuge berichtete. Neben mehreren Schriftstücken und einer Verleihungsurkunde einer Schweizer Hochschule sei damals auch der Laptop des Angeklagten beschlagnahmt worden.

Hochschule Euraka?
Aus der Verleihungsurkunde sei hervor gegangen, dass dem Angeklagten ein Lehrstuhl von der Europahochschule Euraka vergeben worden sei. Außerdem war auf der Urkunde vermerkt, dass der Titel nur mit einer Herkunftsangabe gebraucht werden dürfe. Dies habe der Angeklagte auch getan, argumentierte der Verteidiger. Eine Verwechslung mit einem deutschen Titel sei demnach ausgeschlossen.

Anhäufung von Titeln
Er bezog sich dabei auf einige der beschlagnahmten Dokumente, auf denen sich der Angeklagte als »Prof. ass, MPM. sc., Dipl. PT. bc. sc., Ordinarius am Lehrstuhl für Physikalische Medizin EurAka, Lugano, CH« bezeichnet hatte. Für Richterin Körner war klar: »Es ist sicherlich gewollt, dass die Anhäufung von Titeln zur Verwirrung führt.« Außerdem gebe es genügend Beispiele, bei denen der Angeklagte die Herkunft des Titels nicht genannt habe.
Wie 2004, als der Angeklagte bei der Angabe seiner Personalien – in einer völlig andere Sache übrigens – einem Offenburger Polizisten als Berufsbezeichnung den Titel »Professor für Physikalische Medizin« genannt habe. Dies sagte jetzt der Polizist als zweiter Zeuge in der Verhandlung aus.
Aber: Selbst wenn der Angeklagte konsequent die Herkunft des Titels, also »Europahochschule Euraka, Schweiz« angegeben hätte, wäre ihm das Tragen das Titels Professor nicht erlaubt. Dies führte eine Sachverständige von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen aus. Ein ausländischer Titel dürfe nur dann in Deutschland geführt werden, wenn es sich dabei um eine staatlich annerkannte Hochschule handele. Genau das sei die Euraka Hochschule nicht. Die Sachverständige brachte es auf den Punkt: »Egal wie, der Titel darf in Deutschland nicht geführt werden
Richterin Körner sah den Tatvorwurf deshalb als erwiesen an und verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu 70 Euro.

Quelle:
baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=&db=news_lokales&table=artik el_offenburg&id=13263

Auch lesenswert sind die offiziellen Gutachten der Schweizer Anerkennungsbehörden zur angeblichen "internationalen Anerkennung" der EurAka:
CRUS Rektorenkonferenz Swiss ENIC: Diplome der EurAka haben keinen akademischen Wert
Stellungnahme des OAQ zum angeblichen Akkreditierungsverfahren der EurAka Hochschule
Behörden über die Anerkennung und Akkreditierung der Europa-Hochschule EurAka Schweiz
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McNamara
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Es lebe der Verbraucherschutz!
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