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| Adelstitel, Feudaltitel, Ritterorden, Familienwappen, Geistliche Ordensgemeinschaften Rechtliche Grundlagen und Betrachtung: Anbieter, Preise und Möglichkeiten im Bereich Adelstitel, Ritterorden, Geistliche Orden, Familienwappen, Markenzeichen, Firmenwappen, Feudaltitel und sonstige Titel, Militärränge, Dienstgrade usw. U. a. umfassende Informationen zu folgenden Themen: Adelserwerb, Adelsübertragung, Adelsverleihung, Adelserteilung, Adelsprädikate, Adelsverlust, Adelsentsetzung, Adelsentzug, Adelsverzicht, Adelssuspension, Adelsmatrikel, Adelsbücher, Adelsgeschlechterverzeichnisse, Adelsusurpierung, Adelsanmaßung, Selbstadelung, Adelstitel, Adelsnamen, ruhende Adelstitel, Ordensnamen. Tags: Adelsnamen, Adelsprädikate, Adelstitel, Adelstitel Adoption, Adelstitel Heirat, Adelstitel kaufen, Feudaltitel, Feudaltitel kaufen, Familienwappen, Ritterorden, Ordensritter |
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Ritterorden St. Andrew of Jerusalem StAJ
Viele Titelhändler haben Titel dieser Orden bereits im Angebot. Die Ränge dieses Ordens werden am Markt von Titelhändlern und anderen Vermittlern meistens zwischen 500,- und 1.500,- Euro gehandelt – nicht gerade wenig für ein Blatt Papier. Wer davon träumt, in eine verschworene gemeinnützige Gemeinschaft zu gelangen, ist hier an der falschen Adresse. Angeblich soll es sich hier um einen unabhängigen Ritterorden von St. Andrew of Jerusalem handeln, der angeblich 1232 von Kreuzfahrern des "latiner Königreichs" gegründet wurde. Latiner Königreich? Mal davon abgesehen, dass sich das sonderbar anhört, muss hier etwas an der Übersetzung verloren gegangen sein. Ich vermute eher, dass hier im Zusammenhang mit Douglas Gordon Hill Henderson - der sich selbst als "Baron of Clermont of the Latin Empire of Constantinople" bezeichnet, der hier angeblich Großmeister sein soll - das Lateinische Patriarchat von Konstantinopel gemeint ist. Der Name des "Ordens" wurde vermutlich vom Apostel Andreas abgeleitet, der seinerzeit das Patriarchat von Konstantinopel gegründet hat. Wenn man alles genau beleuchtet, schließt sich der Kreis. Auch wenn das Gesagte für einen Orden St. Andreas von Jerusalem zutreffen würde – eine genauere Untersuchung ist hier nicht erforderlich -, so wurde der Orden schon vor langer Zeit abgeschafft. Eine Suchmaschinen-Recherche zeigt tatsächlich Ergebnisse. Die Verkaufsseite des Ordens befindet sich offensichtlich hier: -http://www.themarketplacedirect.com/peerageconferred/petitionandrew.html Es wird hier dargestellt, dass es sich bei diesem Orden angeblich um eine Wiederbelebung handele. Diese Ansicht ist jedoch nicht richtig. Es handelt sich hier um eine völlige Neugründung eines Ordens unter Verwendung eines alten Namens. Das muss ganz klar differenziert werden. Der neu gegründete Orden ist von keinem anerkannten Staatsoberhaupt anerkannt. Es werden offensichtlich auch nicht einmal alte Traditionen gepflegt, zumal der Titelhandel in dieser Form früher sicher nicht existierte. Daher ist der Orden nicht ICOC-gelistet und natürlich auch nicht international anerkannt. Man stößt auf folgendes Angebot: Zitat:
Sogar die Bekenntnis scheint völlig egal zu sein. Wie man an den Preisen erkennen kann, lohnt es sich doch immer, direkt die Quelle zu kontaktieren und die Dienste der teuren Zwischenhändler zu umgehen. Bevor es aber an den Kauf geht, wird mit dem Ausfüllen des Antrags automatisch folgender Schwur geleistet: Zitat:
Vielmehr wird hier sicher das einträgliche Geschäft mit dem Geld betrieben. Über den Verbleib der Einnahmen wird nichts berichtet. Auch über offizielle gemeinnützige Spenden lässt sich nichts finden, was die These des reinen Geldgeschäfts nur bestätigt. Geändert von tropico (05.10.2007 um 17:18 Uhr). |
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