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Ritterorden St. Columba and St. Ninian StCStN
Bei diesem Orden soll es sich um einen traditionellen keltischen Orden von 550 AD handeln. Dies muss nicht näher überprüft werden, da es sich hier sowieso um einen nicht anerkannten Orden handelt. Es werden am Markt folgende Ränge gehandelt: - Knight of St. Columba and St. Ninian - Knight Cross of St. Columba and St. Ninian - Knight Grand Cross of St. Columba and St. Ninian Diese Ränge werden meistens zwischen 500,- und 1.800,- Euro gehandelt, je nach Anbieter und Zwischenhändler. Ungewöhnlich ist, dass in den gängigen Suchmaschinen nichts Brauchbares zu diesem Orden unter ’St. Columba and St. Ninian’ oder ‘StCStN’ zu finden ist. Und das ist kein gutes Zeichen und schon gar kein Hinweis auf einen alten oder traditionellen Orden. Eine ICOC-Suche verläuft ebenfalls negativ, wodurch dieser Orden auch nicht international anerkannt sein kann. Es handelt sich hier klar um eine Neugründung unter Verwendung eines alten Namens. Eine Gemeinnützigkeit in jeglicher Form lässt sich hier nicht erkennen. Der Verbleib des Geldes nach der Zahlung ist ebenso ungewiss. Der Großmeister soll ein Baron de Clermont sein, der die Dokumente angeblich auch unterzeichnet. Dieser führt ungewöhnlich viele Titel, was keinen seriösen Eindruck hinterlässt: Zitat:
Sein eigener Ritterorden St. Columba and St. Ninian wird von ihm komischerweise nicht aufgezählt. Bei dem Baron de Clermont scheint es sich um einen Douglas Gordon-Hill Henderson zu handeln, der kein anerkannter Monarch eines anerkannten Staates ist, wodurch dieser Ritterorden nicht international als anerkannt gelten kann. Titel allein reichen für eine echte Anerkennung nicht aus. Die genaue Bezeichnung des erwähnten Douglas ist angeblich "Douglas, Baron of Clermont of the Latin Empire of Constantinople". An dieser Bezeichnung erkennen wir nun, worum es sich bei den Titeln usw. genauer handelt: Der Herr Douglas Gordon-Hill Henderson scheint Bezeichnungen längst vergessener Zeiten zu verwenden. Hintergrundinformation! Das Latin Empire of Constantinople, so wie er es in englischer Form nennt, war mal ein Patriarchat der Kirche. Das Lateinische Patriarchat von Konstantinopel wurde im Jahre 1964 aufgehoben. Dieses Patriarchat existiert also nicht mehr, ebenso wie jegliche Titel dazu. Hinzu kommt natürlich noch, dass Herr Douglas Gordon-Hill Henderson weder Bischof ist, noch päpstlich anerkanntes Oberhaupt eines Patriarchates. Mit anderen Worten: Hier wurde mal wieder versucht, alte Zeiten aufleben zu lassen, was jedoch nicht möglich ist. Das kirchliche Lateinische Patriarchat kann nicht wiederbelebt werden. Der aktuelle päpstlich anerkannte Patriarch von Konstantinopel mit Sitz in Phanar in Istanbul (nicht das lateinische, das gibt es nicht mehr) ist Bartholomäus I. (bürgerlicher Name Dimitris Archondonis) - der übrigens unter anderem in München studierte. Im Jahre 1991 wurde ihm offiziell das Patriarchat übertragen, wodurch er Demetrios I. ablöste. Nur der Papst kann neue Patriarchate gründen oder alte Patriarchate wieder aufleben lassen. Aufgrund neuer Aufteilungen gibt es aber keinen Grund, weswegen der Papst das Lateinische Patriarchat von Konstantinopel wieder aufleben lassen sollte. Dieses kirchliche Herrschaftsgebiet ist nun einem anderen zugeordnet. |
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