Auch mit falschen Adelstiteln
lässt es sich 'adlig' leben
Ein Millionenbetrüger wurde im Mai in Wien festgenommen.
Obwohl er bereits erst neulich wiederholt wegen Betrugs eingesessen hatte, konnte er es offensichtlich nicht sein lassen.
Der 40-jährige Betrüger nannte sich "Andrew Louis Wittgenstein" und verwendete auch unbefugt das Familienwappen der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein.
Damit konnte er die Leute letztlich überzeugen, dass er angeblich Pilot und Immobilienverwalter sei. Der Möchtegern-Adlige hat die Wittgenstein-Immobilienverwaltung betrieben.
Der Täter soll Banken, Kreditkartenfirmen und Luxuswagenhändler insgesamt um etwa 20 Millionen Euro geschädigt haben!
Informationsquelle:
http://tirol.orf.at/stories/112451/
Man muss ja schon staunen, dass noch in der heutigen Zeit solche Namen verwendet werden können, um problemlos Betrügereien zu fröhnen.
Hätten die Geschädigten ordnungsgemäß sämtliche Papiere verlangt und überprüft, wäre der Schwindel sicher viel früher aufgeflogen.
Die 20 Millionen Euro wird er wohl kaum zurückzahlen können.
Das sollte den Banken eine Lehre sein!