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| Allgemeines zu Auswandern und Leben im Ausland Fragen und Antworten zu Themen, die keiner anderen, nachfolgenden Kategorie angehören. |
| Tags: argentinien, auswandern, brasilien, dubai, lateinamerika, paraguay, suedamerika |
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ja gerne... mich würde vor allem die LEBENSQUALITÄT, basierend auf der POLITISCHEN STABILITÄT der beiden länder interessieren
man hört ja immer wieder die legendäre story, dass beim damals legendären zürcher banküberfall einige der gauner sich nach paraguay absetzen konnten, diese jedoch bei der landung der swissair (ja, lang' ist's her!)-maschine bereits von general stroessner's schergen erwartet wurden (eifrige "blick-leser" offenbar), die ihnen die beute (immerhin einige millionen) abnahmen und sie mit der gleichen maschine nach zürich zurückspedierten si non e vero... wie lebt es sich in südamerika (politische stabilität, kaufkraft, rentnerdasein, wohnungssituation etc.)... oder im arabischen raum (gleiche "kategorien") schön, mit ihnen einen mann mit aktuellem wissen auf den boards zu haben... herzlich willkommen ffbkdavid@creatrustconsult.com www.creatrustconsult.com Geändert von ffbkdavid (15.11.2006 um 23:12 Uhr). |
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Danke für die nette Begrüßung
Vorab muss gesagt sein, das auch noch soviel Informationen aus dem Internet oder von wo auch immer eine Reise in das Land nicht ersetzen können. Dies wurde mir am meinsten bewusst, als ich letztes Jahr für 4 Wochen in Paraguay war. Meine Frau und ich hatte dort eine "Kennenlern Reise" für 14 Tage gebucht und waren danach noch 14 Tage in Asuncion. Allein das Land ist auf alle Fälle eine Reise wert, wie auch immer man sich danach entscheidet. Unsere Planung war damals uns in Indepedencia (deutsche Kolonie) ein Grundstück zu kaufen und dann dort zu bauen. Wer ins Ausland geht und dann gerne von Deutschen umgeben ist, für den mag dies bestimmt interessant sein. Die Preise für Grundstücke sind allerdings in den letzten Jahren ziemlich angestiegen und es ist immer Verhandlungssache (1ha zwichen $3000 - $7000) je nach Lage und wie weit es vom Asphalt entfernt ist etc. Angebote im Internet sind meist Lockangebote! Asuncion ist für südamerikanische Verhätnisse nicht so dreckig wie man es vermuten mag. Was man uns gefallen hat, waren die absolut netten und hilfsbereiten Menschen (in ganz Paraguay). Aber nun zur Frage der Lebensqualität. Wir haben bewusst in den Supermercados auch nach Dingen des täglichen Lebens ausschau gehalten und man würde da unten nichts vermissen. Die Preise für europäische Produkte sind meist etwas höher, aber man kann ja auch inländische Produkte kaufen. Man kann mit rund $1200 - $1500 für 2 Personen "gut" leben, aber man kann auch $3000 oder mehr ausgeben. Miete für ein Haus in Asuncion ca $400 - open end Essen gehen ist SAU günstig, 2 Leute in einer Churasceria (all you can eat) zwischen $5 - $8 inkl Getränke.Wie man merkt, es kommt halt auch auf jedem seine Wünsche drauf an, Stadtmensch oder lieber auf das Land. Eher mehr zu Hause oder immer auf Achse. Haus oder Wohnung etc. Warum Paraguay nun für uns nicht in Frage kommt, ist erstens der Grund das es nicht am Meer liegt und der Ypacarai-See total verseucht sein soll, also keine große Möglichkeit mal ins Wasser zu springen. Und zweitens die steigende Kriminalität sowie die steigenden Preise, da immer mehr Güter exportiert werden. Hoffe das reicht erstmal für den Anfang Morgen kommt dann Dubai dran!Gruss hummer |
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@hummer,
da Sie ja gerne verreisen, und ich zufällig zwei Beiträge eines Namensvetters in einem anderen Forum gefunden habe, schauen Sie sich doch einmal Belize an: http://www.latinoportal.de/portal/ftopic2463.html http://www.latinoportal.de/portal/ftopic2464.html Dort finden Sie viel Wissenswertes. Beste Grüße tropico |
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Hallo Hummer,
Wenn einem Paraguay nicht gefällt, dann wäre für mich doch eher naheliegend sich in der Nachbarschaft (Uruguay) umzuschauen. Da haben Sie einen Strand und eine niedrige Kriminalität. Das auswärtige Amt ist ja i.a. eine gute erste Informationsquelle. http://www.auswaertiges-amt.de/diplo...ormationen.jsp Wenn dort schon ein Sicherheitshinweis gegeben wird, dann ist es nicht unbegründet. Hier kommt Uruguay viel besser weg, kein Sicherheitshinweis und bessere medizinische Versorgung. Im übrigen gibt es ein DBA mit Uruguay nicht aber mit Paraguay! Ich kenne beide Länder leider nicht persönlich interessiere mich aber sehr dafür. Nun die VAE, da hätte ich persönlich Bedenken, ein arabischer Staat, das ist schon eine ganz andere Welt und Kultur. Ein paar Jahre dort leben um Geld zu verdienen, warum nicht, aber den Lebensabend dort verbringen? Diese Frage würde ich sofort mit Nein beantworten. Gruß Mucha |
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hi mucha,
ich habe ja noch Kontake in PY und einer sagte mir das wenn er nochmal ein Land wählen würde, dann bestimmt nicht PY - das sagt wohl Einiges! Uruguay war ich das letztemal 1999. Freund von mir hat 14 Jahre dort gearbeitet, und ich kann mich nicht erinnern das er jemals gemeckert hätte. Bin vom 21.08. an ja 6 Wochen in BUE und dann ist es ein Katzensprung nach Montevideo Obwohl ich die Gegend von Punta del Este vorziehen würde.Bestimmungen zum Erhalt der Cedula sind ja in UY fast gleich wie für PY. Zu den VAE..... Ja das ist wirklich eine ganz andere Kultur, und wie Du schon sagst, eine zeitlang dort verweilen ist bestimmt ok, aber für immer ??? Tja es gibt schon schnöne Ecken. gruss hummer |
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Wer mehr über Paraguay wissen möchte, z.B. die Bedingungen um eine Cedula zu erhalten darf mich gerne fragen, leider musste ich aus bestimmten Gründen mein Paraguay Forum schliessen, aber das gröbste hab ich noch im Kopf und was da nicht mehr ist, kann ich in Paraguay erfragen
Ich finde es immer Wichtig Kontakte in verschiedenen Ländern zu pflegen, man weiß ja nie wie man sie mal braucht, und Dinge ändern sich in manchen Ländern schneller als man denkt. Ein Grund warum z.B. Paraguay für uns auch nicht in Frage kam, ist der Neid anderer Einwanderer wobei ich immer dachte das wäre in DE schon schlimm übertrifft es dies in Paraguay noch das Ganze. So versucht ein Freund von uns seit 2 Jahren in PY was aufzubauen (via Internet) aber die Gerüchte entstehen schneller als die Seite online ist. Nun hat er sich für was in der realen Welt entschieden und dies scheint nun zu funktionieren (ich drücke ihm an dieser Stelle alle Daumen). Warum dies nun da funktioniert? Asuncion ist groß und kein Einwanderer läuft den ganzen Tag durch die Stadt und sucht nach Gleichgesinnten, das macht er lieber im kühlen Haus vom Internet aus. gruss hummer |
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@hummer,
ich war vor 9 Jahren in Paraguay um die Situation vor Ort zu erkunden. Schon damals war zu erkennen,daß die Veränderungen in rasantem Tempo voranschritten .Für jeden der dort etwas unternehmen wollte fand ich, war es höchste Eisenbahn eine Entscheidung zu treffen um nicht zu jenen zu gehören,nach dem Motto: "den letzten beißen die Hunde" Leider hat sich inzwischen in Ballungszentren die Kriminalität gesteigert. Was auch mir in positiver Erinnerung geblieben ist,ist die Bevölkerung Paraguays. Ich führe das u.a auf die 35 Jahre General Strössners zurück,denn ich bereiste im selben Jahr noch Brasilien,Argentinien u. Chile,immer mit dem Gedanken einer Auswanderung. Die Menschen in PY waren ganz anders. In Vergleichen zu den anderen schnitt für mich Paraguay am besten ab;es war berechenbarer u.man merkte,das Volk war zur Ordnung u.familiären Sinn erzogen worden. Aber nun zu ihrer eigentlichten Feststellung: Zitat:
Das werden Sie auch in den meisten übrigen Staaten vorfinden.Das ist leider ein Problem.Und wenn sie noch einen Platz finden,dem nicht so ist,dann dauert es nicht lange bis solche Leute nachziehen. Es sind meist Leute,die ihre Hausaufgaben zu Hause auch nicht gemacht haben u. nach dem selben Muster in der neuen Heimat weiterfahren. Dazu kommt,daß ihre finanziellen Mittel aufgebraucht sind u. so wird jeder Neuankömmling als Zapfsäule in Ihrer Not angepeilt. Eine Anmerkung zum Zitat:
Hat er das Leben in anderen Ländern schon probiert,dass er Maßstäbe vergleichen kann? Steuerlich würde ich die Idee PY nicht verwerfen. Womit ich mich pers. nicht identifiziere u.was ich nicht verstehe: Da geben Leute Ihre alte Heimat auf.-um in der Neuen nach deutscher Küche,deutschen Regeln,dt. Streitigkeiten u.permanent deutschen Vergleichen Ihr neues Leben zu realisieren. Sie exportieten das,vor dem Sie geflohen sind in Ihre neue Umgebung,u.werden von der eigenen Realität,oft noch schlimmer,weil gewisse Sicherungsstrukturen nicht mehr vorhanden sind, eingeholt. Aus meiner Beobachtung würde ich jedem raten,eine Rückzugsmöglichkeit in Europa offenzubehalten,denn ich kenne etliche Beispiele wo tüchtige Leute mit viel Geld ausgewandert sind u. nach Jahren mit leeren Händen zurückkamen.Ich mache diesen absolut keinen Vorwurf,aber wir können aus deren Schicksalen lernen. Auswandern mit Erfolg heisst für mich: Ein Höchstmaß an Flexibilität miteinzubringen u. der klare Wille bzw.die Bereitschaft mich in meinem neuen Gastland zu integrieren. Zuerst einmal in Miete meine neuen Experimente angehen. und wenn schon eine neue Immobilie erworbenen wurde,muß noch soviel Geld auf der Kante übrig liegen.dass ich noch für 5 Jahre Luft habe,falls der Anlauf dies erfordert. Habe noch andere Länder bereist,aber eines habe ich gelernt. Freiheit beginnt im eigenen Kopf. Mit den besten Grüßen Ostara |
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Hallo Ostara,
in Ihrem Beitrag ist viel Wahres drin So ist es wirklich ein Phänomen wie die Deutschen alles mitnehmen wollen, obwohl die meisten Leute Auswandern weil es hier so Sch... ist, und dann das Fehlende am besten noch importieren.Deutsche Welle scheint ja SEHR wichtig zu sein Uns ist es lieber in einer abgelegenen Gegend zu leben und dort dann den Kontakt zu den Einheimischen zu suchen. Wenn wir dieses Fleckchen gefunden haben, sollten wir es dann evtl. auch für uns behalten damit man in ein paar Jahren nicht mit "Guten Morgen" begrüsst wird. Zuerst was mieten ist wohl wirklich die bessere Alternative, denn wer weiß ob es einem in 6 oder 12 Monaten immer noch so gut dort gefällt. In dem Land eine kleine Einnahmequelle zu haben dürfte auch nicht das Dümmste sein. Meine Ideen hierzu habe und werde ich allerdings NIE im Internet erzählen, sonst komme ich in 1-2 Jahren dorthin und es war jemand schneller ........ Vielleicht können Sie etwas zu Argentinien sagen, denn dort werden wir im Herbst 6 Wochen verbringen (Buenos Aires). Grüsse Hummer |
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@hummer
Ich denke,daß wir zu diesem Thema in eine ähnliche Zielrichtung denken. Bei einer neuen oder guten Idee den Mund nicht zu weit aufmachen ist immer richtig;sonst ist die Luft schon herausen,bevor die Aktion beginnt - hab das immer wieder beobachtet. Irgendwie gibt's da Zusammenhänge. In Argentinien führte ich Gespräche mit Verwaltern von Landwirtschaftsbetrieben. Dann war ich noch bei zwei Großeinkäufern von Rindern(Angus) zu Hause u. selbst diese hatten damals eine schwierige wirtschaftliche Situation. Heute ist vielleicht vieles besser u. anders. Als Reise ist es allemal zu empfehlen;u.a. schon wegen der guten Steaks. Ein Netzwerk an modernen Überlandbussen (inkl.einem guten bekömmlichen Kaffe im Bus)verbinden Städte der Nachbarstaaten miteinander. Weiteres will ich nicht vorwegnehmen,als daß Argentinien stark italienisiert ist.Buenos Aires empfand ich wie Mailand. Und in Punkto Steuern u. Verwaltung sind sie von der EU fleißig geschult worden!! Ich für mich, wandere nicht irgendwohin aus,um von europäischen Limits eingefangen(man müßte eigentlich sagen kastriert) zu werden;-das meine ich jetzt von der verwaltungstechnischen, bürokratischen Ebene. Aber bitte,meine subjektiven Erinnerung u.Einstellung sagen nicht's über die Situation von heute. Ich möchte auch nicht anderen,die hier mitlesen, in ihrer Entscheidung u.dem Abstecken ihres Horizontes dreinreden. Kleiner Tip:Fragen Sie nach dt. Einwanderern,die vor ca.50-60 Jahren einwanderten.Meist,sprechen noch einige Deutsch u. mit etwas Glück können Sie so an realistische Informationen u. Umstände über die Situation der Veränderung von dort auf heute gelangen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wetter im Urlaub.Lassen Sie uns danach ein paar Eindrücke im Forum zukommen. Mit den besten Grüßen Ostara |
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hallo ostara,
leider sind es ja noch 2 Monate bis dahin. Sobald ich Ende Sept. zurück bin werde ich berichten. Wer weiß vielleicht kommt für uns danach Argentinien als Wohnsitz gar nicht mehr in Frage, doch aus dem Grund schauen wir uns im Moment auch einige Länder an. Es könnte auch in naher Zukunft sein das wir ein paar Monate hier und ein paar dort sind. Was ich mir evtl. vorstellen könnte wären 4-5 Monate in der Stadtwohnung in Buenos Aires und dann 4-5 Monate in Kenia im Häuschen am Indischen Ozean.... den Rest der Zeit kann man dann Urlaub machen Gruss hummer |
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@Hummer
Haben Sie heute den Bericht über Argentinien im Auslandsreport von n-tv gesehen? Kann ich Ihnen empfehlen vor Reiseantritt anzusehen. Räumt mit falschen Vorstellungen und Illusionen auf. Und wenn Sie schon dabei sind,schauen/merken Sie sich die genannten Zahlen im nachfolgenden Bericht über Brasilien etwas genauer an. Diese rücken die Situation über die Lage in Südamerika ins rechte Licht. Gruß Ostara |
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... aufpassen - kenya hat nicht nur eine 180+ regelung, sondern wesentlich einschneidendere einschränkungen, wenn man grundbesitz hat und MEHRMALS innert aufeinanderfolgenden jahren sich in kibakionesien aufhalten
kenne die situation in ostafrika seit einem berufsbedingten aufenthalt vor 30 jahren (war ja in meinem ersten leben tourismusexperte/-consultant) bestens... inkl. kontakten zur herrscherclique um kenyatta/moi/mahihu (und wie die exotischen vögel alle heissen 8-) aufpassen! take care ffbkdavid@creatrustconsult.com www.creatrustconsult.com Geändert von ffbkdavid (15.11.2006 um 23:13 Uhr). |
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@ hummer,
habe die Berichte auf Video aufgenommen. Wenn Sie auch zwischen den Zeilen lesen können,was ich annehme,haben die Berichte einen gewissen Informationswert für das Bild(als Einstimmung),das sie sich vor der Anreise über Ihr Reise-u.Nachbarland zurechtlegen. Vielleich läuft die Sendung bald noch mal auf einem anderen Sender. Wenn nicht, schicke ich Ihnen davon eine CD bei Gelegenheit. Beste Grüße u.eine schöne Woche wünscht allen Mitlesern Ostara |
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