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Wirtschaft in Bahrain

in Standorte in Afrika und Naher Osten; Wirtschaft: Bahrain BIP (Bruttoinlandsprodukt): $ 15,83 Milliarden (2005) BIP - wirkliche Wachstumsrate: 5,6% BIP pro Kopf: $ 19.200 BIP nach ...


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Alt 31.01.2007, 16:59
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Standard Wirtschaft in Bahrain



Wirtschaft: Bahrain


BIP (Bruttoinlandsprodukt): $ 15,83 Milliarden (2005)

BIP - wirkliche Wachstumsrate: 5,6%

BIP pro Kopf: $ 19.200


BIP nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 0,7%;

Industrie: 41%;

Dienstleistung: 58,4%


Beschäftigung: 370.000 Bem: 44% der Bevölkerung zwischen 15-64 sind nicht-national


Beschäftigung nach Wirtschaftzweige: Landwirtschaft 1%;
Industrie, Handel und Dienstleistungen 79%, Regierung 20%


Jahreseinkommen/Einwohner (durch.): 8.600 $ (US)


Arbeitslosenquote: 15%


Bevölkerung unterhalb Armutsgrenze: k.A

Inflationsrate (Verbraucherpreise): 2,1%

Budget: Einnahmen: $ 3,825 Milliarden;
Ausgaben: $ 3,262 Milliarden einschließlich Investitionsausgaben von $ 700 Millionen


Landwirtschaftliche Produkte: Obst, Gemüse, Geflügel, Molkereiprodukte, Garnelen, Fisch


bebaubares Land: 2,82%


ständige Ernten auf: 5,63%


andere Landnutzung: 91,55%

bewässertes Land: 50 qkm


Bodenschätze: Öl, zugehöriges und nicht zugehöriges Erdgas, Fisch, Perlen




Elektrizität


Produktion: 7,345 Milliarden kWh

Verbrauch: 6,83 Milliarden kWh

Exporte: 0 kWh

Importe: 0 kWh




Öl


Produktion: 188.300 bbl/Tag

Verbrauch: 26.000 bbl/Tag

Exporte: k.A.

Importe: k.A

Reserven: 124 Millionen bbl




Erdgas


Produktion: 32,7 Milliarden cu m

Verbrauch: 32,7 Milliarden cu m

Exporte: 0 cu m

Importe: 0 cu m

Reserven: 46 Milliarden cu m







Industrien: Petroleumgewinnung- und Verarbeitung, Aluminiumeinschmelzen, Eisen, Dünger, externes Bankwesen, Schiffsreparaturen, Tourismus

Industrielle Produktionswachstumsrate: 2%

Exporte: $ 11,17 Milliarden


Export-Partner: Saudi-Arabien 3%, USA 2,9%, VAE 2,2%


Import: $ 7,83 Milliarden

Import-Partner: Saudi-Arabien 32,4%, Japan 7,3%, Deutschland 6,1%, USA 5,6%, Vereinigtes Königreich 5,4%, Frankreich 4,8%


Girokontostand: $ 1,569 Milliarden


Reserven von ausländischen Devisen und Gold: $ 2,433 Milliarden


Schulden: $ 6,831 Milliarden


Wirtschaftshilfe - Empfänger: $ 150 Millionen; seit 1992 je $ 50 Millionen jährlich von Saudi-Arabien, VAE und Kuwait


Finanzjahr: Kalenderjahr

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..ich habe mir angewöhnt, dass ich jeden Tag in den Garten schau und eine Blume hinrichte..." (Edmund Stoiber, Bayrischer Ministerpräsident)

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Geändert von tropico (08.03.2007 um 14:01 Uhr)
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Alt 31.01.2007, 17:00
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Wirtschaft


Wie in allen Ländern der Region brachten Entdeckung, Förderung und Verarbeitung von Erdöl den entscheidenden Bruch in der Entwicklung des Landes. Fischerei und Landwirtschaft wurden vernachlässigt, und Bahrain begann nahezu ausschließlich von den Öleinnahmen zu leben. Tausende von Arbeitern aus anderen arabischen Staaten und vor allem vom indischen Subkontinent strömten ins Land und prägen seither das Straßenbild. Die Verkäufer in den Geschäften des Bazars sind Zugereiste, und neben alten Teestuben haben indische Restaurants eröffnet. Aber auch Briten und US-Amerikaner haben sich in Bahrain niedergelassen und unterstreichen den seit alters weltoffenen Charakter des Inselstaates.
Doch die Erdölreserven des Emirats sind sehr begrenzt und dürften bereits in wenigen Jahren erschöpft sein. Schon seit Jahren muss in der großen Raffinerie des Landes auch Öl aus Saudi-Arabien verarbeitet werden, um eine volle Auslastung zu sichern.
Durch den Aufbau eines modernen Dienstleistungssektors und die Errichtung petrochemischer und metallerzeugender Betriebe hat sich Bahrain jedoch auf sein "Nachölzeitalter" vorbereitet. Das Land verfügt heute über die größte und modernste Aluminiumindustrie der Region. Bei dieser Art der Industrialisierungspolitik ist Bahrain jedoch auf die Finanzkraft seiner ölreichen Nachbarn angewiesen. Das Emirat hat die Mitgliedschaft im 1981 gegründeten Golf-Kooperationsrat (GCC) genutzt, um mehrere Großprojekte der arabischen Golfstaaten auf dem eigenen Territorium anzusiedeln.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde 1986 die auf einem 25 km langen Damm gebaute Autobahn eröffnet, die die Insel mit dem Festland verbindet. Der Gütertransport erfolgt seither auf Lastwagen, zuungunsten der kleinen Passagierschiffe und traditionellen Dhaus. Die Bahrainis nutzen diese neue und schnelle Verbindungsmöglichkeit, um im Nachbarstaat Saudi-Arabien preiswert einzukaufen. In Gegenrichtung hat vor allem an Wochenenden die Zahl der Touristen aus Saudi-Arabien zugenommen. Einige kommen nur, um sich in Hotels und Restaurants der Hauptstadt Al Manamah am Alkohol, der im eigenen Land verboten ist, und am Auftritt von Bauchtänzerinnen zu ergötzen. Der vergleichsweise liberale Lebensstil hat viele Vertreter europäischer Firmen veranlasst, sich in dem Emirat niederzulassen und von dort aus Kunden in den anderen arabischen Golfstaaten zu betreuen.
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Geändert von tropico (08.03.2007 um 14:00 Uhr)
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Alt 18.02.2007, 12:31
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Wirtschaftslage und -struktur

Bahrain wird wegen seiner politischen und wirtschaftlichen Stabilität, seiner Steuervorteile, der gut entwickelten Infrastruktur und Telekommunikation, seiner niedrigen Energie- und Betriebskosten sowie seiner Nähe zu bedeutenden regionalen Märkten als ein attraktiver Wirtschaftsstandort eingeschätzt.

Die gewerbliche bahrainische Wirtschaft wird von öl- und aluminiumexportierenden Industriezweigen dominiert. Die größte Herausforderung, mit der sich das Königreich Bahrain in der Zukunft konfrontiert sehen wird, ist die Diversifizierung der Wirtschaft, um Lebensstandard und soziale Leistungen auch künftig garantieren zu können. Innerhalb der nächsten 10 Jahre werden nach einer McKinsey-Prognose zehntausend zusätzliche bahrainische Arbeitsuchende auf den Arbeitsmarkt drängen. Zur Zeit werden zwei Drittel des Bruttosozialprodukts im Dienstleistungsbereich erwirtschaftet, während Öl und Gas zu 18% beteiligt sind, aber zwei Drittel der Regierungseinnahmen und damit des Budgets erwirtschaften.

Am 27.05.2004 unterzeichneten Bahrain und die USA ein Freihandelsabkommen (Free Trade Agreement). Bahrain erhofft sich davon ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von 2% (insgesamt 8%) und mittelfristig die Schaffung von 20.000 – 30.000 neuen Arbeitsplätzen. Mit seinem Inkrafttreten wird noch 2005 gerechnet.


Wichtigste Wirtschaftszweige

Im Vergleich zu seinen Nachbarstaaten sind Bahrains Öl- und Gasreserven sehr bescheiden. Zur Deckung des Bedarfs der eigenen Industrie ist Bahrain auf die Zulieferung benachbarter Länder angewiesen. Die einzige (und staatseigene) Öl-Raffinerie des Landes ist die Bahrain Petroleum Company (Bapco) mit einer Kapazität von 250.000 Barrel/Tag und eigenem Seeterminal. Aluminium Bahrain (Alba) ist das größte industrielle Nichtöl-Unternehmen der Region mit einer Kapazität von 500.000 t/Jahr (3% Weltmarktanteil). An dem Unternehmen ist der Staat Bahrain mit 77%, der Saudi Public Investment Fund mit 20% und die deutsche Breton Investment mit 3% beteiligt. Durch den Ausbau einer 6. Produktionslinie soll die Kapazität ab Juli 800.000 t/Jahr betragen. Drittwichtigster Industriezweig des Landes ist die Textilindustrie. Die Fertigung wird überwiegend in die USA exportiert. Im Dienstleistungsbereich ist Bahrain mit ca. 360 Finanzinstitutionen, darunter auch vielen, die "Islamic Banking" anbieten, das führende Finanzzentrum der Region. Auch zwei deutsche Großbanken sind mit Repräsentanzen ständig präsent. 4 Mio. Besucher jährlich, überwiegend aus den benachbarten Golfstaaten, machen den Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor.



Außenhandel

Die wichtigsten Handelspartner Bahrains im Exportbereich sind die USA, Indien, Saudi-Arabien, Südkorea und Japan, im Importbereich Saudi-Arabien, die USA, Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Wichtigste Ausfuhrgüter sind mineralische Produkte (einschließlich Petrochemie, Aluminium und Textilien. Wichtigste Einfuhrgüter sind mineralische Produkte (Öl aus Saudi-Arabien), Maschinen und Elektromaterial sowie Transportausrüstung (Kraftfahrzeuge).



Mitgliedschaft in regionalen Wirtschaftsgruppierungen

Bahrain ist Mitglied und derzeit Vorsitzender des Golfkooperationsrates (GCC), dessen erklärtes Ziel die Schaffung eines gemeinsamen Marktes und einer gemeinsamen Währung ist.



Umweltpolitik

Das Bewusstsein für die Belange und Erfordernisse zum Schutz der Umwelt wächst, durchgreifendes und nachhaltiges Handeln ist eher noch zögerlich. So ist bekannt, dass die seit Jahren andauernde Landgewinnung die Wasserwelt erheblich beeinträchtigt und auch die Zugvögel auf ihrer Winterreise in den Süden durch Änderung der Küstenkonturen desorientiert. Die Landgewinnung erfolgt darüber hinaus unter Verwendung von Bauschutt und Müll, dieser wird in Bahrain nicht nach Herkunft und besonderer Entsorgungserfordernis getrennt. Das große Interesse in Bahrain für die auf Umweltwissenschaften konzentrierte Euro-University (an deren Grundsteinlegung Bundeskanzler Schröder am 02.03.05 mitgewirkt hat) und die damit verbundene „Green City“ belegt die wachsende Sensibilität in Bahrain für Umweltfragen.
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