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  #1 (permalink)  
Alt 16.05.2006, 10:34
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Standard BTB - Bildungswerk für therapeutische Berufe

Wisst Ihr, ob diese Ausbildungen zu empfehlen sind?

BTB Bildungswerk für
therapeutische Berufe GmbH
Burgerstraße 221 · D-42859 Remscheid
-http://www.naturemed.de BTB Bildungswerk für therapeutische Berufe - Startseite

Geändert von tropico (05.10.2007 um 08:15 Uhr).
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  #2 (permalink)  
Alt 16.05.2006, 12:55
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Soweit ich weiß, handelt es sich hier um echte Fernlehrgänge, wodurch die Kurse auch eine ZFU-Zulassung haben.
Das Wissen wird dort in sehr komprimierter Form vermittelt. Am Schluss jeder Lektion sind Übungsaufgaben einzureichen. Diese bestehen bei den Heilpraktikerlehrgängen aus Multiple-Choice-Fragen.
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  #3 (permalink)  
Alt 20.05.2006, 13:57
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ist beim hp zum auswendig lernen gedacht für die prüfung reichts wenn man wirklich paukt

robin der hood
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  #4 (permalink)  
Alt 20.05.2006, 16:28
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Ich habe dort Erfahrungen sammeln können.
Den Kurs zur Ernährungsberaterin fand ich gut. Gute Lehrmaterialien.
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  #5 (permalink)  
Alt 28.06.2006, 00:14
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Standard kein praktisches lernen

fernkurse im gesundheitsbereich finde ich nicht so toll
da fehlt einem hinterher doch die praxis und dann macht man alles falsch
hab mich später noch für nen vorortkurs entschieden und bereu es nicht
wenn man die hp prüfung packt ist das schön aber das richtige lernen geht erst danach los man will ja nichts falsch machen

robin der hood
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  #6 (permalink)  
Alt 28.06.2006, 21:56
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Standard Bei Fernlehrgängen immer genügend Praktika machen

Nun, ob eine solche Ausbildung sinnvoll erscheint, hängt vorwiegend von der entsprechenden Vorbildung ab.
Wenn jemand keinerlei Berufserfahrungen oder sonstige Kenntnisse mitbringt, ist ein reiner Fernlehrgang allein, der direkt auf die Prüfung vorbereiten soll, vielleicht nicht so sehr zu empfehlen. Das Problem daran ist, dass, falls der Lehrgang auf eine amtliche Prüfung vorbereiten soll, "freiere" Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet werden können, da vom Prüfling unter Umständen die notwendigen Zusammenhänge nicht ausreichend erschlossen werden können. Daher sollten die Fernlehrgänge durch Praktika und Seminare ergänzt werden. Die Heilpraktikerprüfung z. B. besteht aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichen Teil. Im mündlichen Teil werden gern auch praktische Aufgaben gestellt, wie z. B. Injektionen, Wiederbelebung und noch zahlreiche andere Dinge, die in Frage kommen könnten.
Das ist natürlich ein Problem, das letztlich bei allen Fern- und Selbststudiengängen auftreten kann, natürlich nicht nur beim BTB.

Für Medizinstudenten, Krankenschwestern und Krankenpfleger und andere ausgebildete Fachkräfte im Gesundheitswesen können die Kurse des BTB tatsächlich optimal sein, so wie sie sind. Die Studienbriefe des BTB konzentrieren sich auf das Wesentliche - gerade für Fachkräfte sicher besonders sinnvoll. Im Gegensatz zu anderen Anbietern dieser Art, erhält der Student seine eingereichten Einsendeaufgaben korrigiert und bewertet zurück. Bewertet wird entsprechend nach dem Schulnotensystem.

Oft raten die Bildungsträger zur Hau-Ruck-Methode; so auch das BTB. Gerade wenn es um Behandlungen von Menschen geht, wobei - aufgrund mangelhafter Vorbereitung nicht sauber und korrekt ausgeführt - im schlimmsten Fall erhebliche gesundheitliche Schädigungen veruracht werden können oder sich das Krankheitsbild stark verschlimmern kann, bin ich persönlich absolut gegen solche Aufrufe. Die Verletzungen von Patienten müssen hier nicht vorsätzlich oder mutwillig geschehen. Aber im Gegensatz zu anderen Fachbereichen können im Gesundheitsbereich Unwissenheit oder mangelnde Kenntnisse über bestimmte Erkrankungen und Behandlungen tödlich sein!
Wenn es um Zulassungen geht, hat der oder die eine oder andere vielleicht auch schon mal Glück gehabt. Aber dann allein auf einer solchen Basis eine Praxis eröffnen zu wollen, davon rate ich wirklich dringendst ab. Vor lauter Unsicherheit fühlt man sich letztlich mit dem mühsam angestrebten Beruf nicht mehr wohl.
Im Endeffekt macht es doch also rein zeitlich gesehen vom Studienbeginn bis zur Praxiseröffnung keinen Unterschied, ob der Bewerber mit der Hau-Ruck-Methode die Prüfung durchziehen will und sich danach in Praktika, Seminaren usw. die entsprechende praktische Eignung aufbauen will; oder aber eben umgekehrt sich dazu (vorteilhaft) entscheidet, den Lehrgang zu absolvieren, während des Lehrgangs und/ oder im Anschluss Praktika und Seminare zu besuchen und erst anschließend die Prüfung beim Amt abzulegen. Daher kann ich die Gedankengänge zu einem solchen Vorschlag des BTB auch nicht ganz nachvollziehen, wenn mir das BTB gemäß Erfahrungsberichten einiger ehemaliger Studenten bislang durchweg positiv aufgefallen ist. Ich würde mich freuen, wenn das BTB diese Anregungen aus ihren Prospekten entfernen würde oder aber eben doch verdeutlichen würde, wie wichtig die Sammlung von praktischen Erfahrungen für die Ausübung von Tätigkeiten im Gesundheitsbereich ist und dass praktische Erfahrungen in amtlichen Prüfungen nur von Nutzen sein können.
Denn einen gehörigen Unterschied gibt es doch: Wer sich vor der amtlichen Prüfung umfangreiche praktische Fertigkeiten aneignet, gibt sich während der Prüfung deutlich sicherer und erhöht die Chance des Bestehens damit ungemein!

Somit ist es deutlich sinnvoller, zunächst den entsprechenden Kurs zu absolvieren. Während des Studiums oder zumindest im Anschluss daran sollten regelmäßige Praktika eingelegt werden, falls irgendwie möglich, ggf. an Wochenenden.
Wer hingegen nicht berufstätig ist und über keinerlei Berufserfahrung und/ oder theoretische Kenntnisse verfügt, dem rate ich zu einem Präsenzstudium (Abendschule oder Wochenendunterricht kombiniert mit Heimstudium und ggf. besonderen Seminaren).

Ansonsten aber halte ich das BTB für empfehlenswert.

Geändert von Gast (22.08.2006 um 19:33 Uhr).
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