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Doktortitel, Professortitel, Ehrentitel, Diplome, Zeugnisse, Berufsbezeichnungen, Titelführung Rechtliche Fragen zur Führbarkeit und Eintragung in Personalausweise, Reisepässe und andere Dokumente; Möglichkeiten und Preise, mögliche Rechtsfolgen und Strafbarkeiten bei gekauften Doktortiteln, Professortiteln, Diplomen, Zeugnissen und Berufszertifikaten, der Inanspruchnahme von unerlaubten Handlungen durch Promotionsberater und Promotionsberatungen, Ghostwriting, Titelhändler, Titelmühlen, nicht anerkannten Offshorehochschulen, Offshorekirchen und anderen offshore arbeitenden Titelverkäufern, die strafbare Handlungen begehen. Hier finden Sie umfassende Infos zu Kauftiteln, zum Titelkauf, zu Praktiken dubioser Promotionsberatungen, Ghostwriter. Ratschläge zu legalen Methoden. Brisant! Aktuelle Diskussion: Professortitel, Doktortitel und Diplome der EurAka
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  #31 (permalink)  
Alt 16.04.2008, 22:43
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Zitat:
Zitat von weber0300 Beitrag anzeigen
Naja dazu kann ich nichts sagen, habe noch keine Bachelor CCI (Meister) in Deutschland zu Gesicht bekommen. Kann mir auch nicht vorstellen dass sich ein Meister in Deutschland Bachelor Professional nennt, da ja Hierzulande Der Meister ein Begriff ist.
Das dachte ich auch bis vor einiger Zeit. Dann sind mir aber Teilnehmer und Absolventen solcher Kurse in Foren begegnet, die tatsächlich annahmen, den Bachelor führen zu dürfen. Ich staunte nicht schlecht, das Verständigungsproblem scheint eindeutig an dem irreführenden Marketing der IHK zu liegen.

Man muss aber noch trennen zwischen denen, die es einfach nicht wissen und glauben, dass sie den Bachelortitel führen dürfen und denjenigen, die tatsächlich der Meinung sind, dass eine IHK-Weiterbildung mit einschlägigen Studiengängen vergleichbar ist, sodass sie - trotz besseren Wissens - darauf beharren, den Bachelortitel angeblich führen zu dürfen. Tatsächlich sind die Bildungsgänge schon allein von den Lerninhalten nicht vergleichbar.

Insgesamt bin ich der Meinung, dass es gut ist, dass es beide Varianten der Bildung gibt. So können die akademischen und nichtakademischen Qualifikationen einander ergänzen, was unter anderem förderlich für Innovationen ist. Eine Vereinheitlichung der sehr unterschiedlichen Bildungsgänge würde meiner Ansicht nach zu einer Verringerung von Qualität und Innovation führen.
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  #32 (permalink)  
Alt 18.04.2008, 22:32
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Das hört sich doch gar nicht so schlecht an, die Stufen sind vielleicht etwas unglücklich gewählt aber als Grundgedanke.....

Internationale Vergleichbarkeit [Bearbeiten]Die rasch zunehmende Internationalisierung der nationalen Arbeitsmärkte macht es erforderlich, dass Dritte, vor allem Personalverantwortliche im Ausland, die Fortbildungsqualifikation richtig einordnen können, damit der Bewerber/in in einer Wettbewerbssituation nicht benachteiligt ist.

Eine Lösung könnte die Schaffung eines einheitlichen europäischen Bildungsrahmens und dessen nationale Umsetzung sein. Der zurzeit diskutierte European Qualification Framework (EQF) sieht acht Kompetenzstufen vor, denen jeweils Abschlüsse in den Säulen Hochschule, berufliche Bildung und informelle/nonformale Bildung zugeordnet werden. Beispielsweise Promotion und Habilitation Stufe 8, Masterabschluss Stufe 7, Bachelor in Stufe 5. Jedoch entscheidend ist der Gebrauch von Kompetenzbeschreibungen, daher können berufliche Bildungsabschlüsse, wie Ausbildung und Fortbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt ebenfalls verortet werden. Bankfachwirt in Stufe 5, Betriebswirt IHK in Stufe 7, wie ein Master-Abschluss. In diesem Sinne wird die Möglichkeit eröffnet, nicht über Abschlüsse sondern über Kompetenzstufen den Absolventen berufliche Mobilität zu eröffnen und eine Durchlässigkeit zwischen der Bildungssystemen – hochschulische und berufliche Bildung zu erreichen.
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  #33 (permalink)  
Alt 19.04.2008, 13:54
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Zitat:
Zitat von weber0300 Beitrag anzeigen
Beispielsweise Promotion und Habilitation Stufe 8, Masterabschluss Stufe 7, Bachelor in Stufe 5. Jedoch entscheidend ist der Gebrauch von Kompetenzbeschreibungen, daher können berufliche Bildungsabschlüsse, wie Ausbildung und Fortbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt ebenfalls verortet werden. Bankfachwirt in Stufe 5, Betriebswirt IHK in Stufe 7, wie ein Master-Abschluss.
Dabei aber bitte beachten, dass es lediglich um die Zuordnungsstufen von Qualifikationen geht. Der Betriebswirt IHK soll von der Qualifikation her zwar von der Qualifikationsstufe auf einer vergleichbaren Stufe sein - das macht die Abschlüsse aber trotzdem nicht gleich.

Wichtig: der Betriebswirt IHK wird sich auch in Zukunft nicht Master nennen dürfen und der Masterabschluss wird auch künftig nicht an IHK-Betriebswirte verliehen. Die reine Titelfrage, wie sie in diesem Thread diskutiert wird, tangiert der EQF nicht.

Ob sich der EQF dann überhaupt ernsthaft in der Praxis etablieren können wird, wird sich noch zeigen und muss aufgrund der festen EU-Strukturen bezweifelt werden.
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  #34 (permalink)  
Alt 19.04.2008, 14:56
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Also sei mir nicht böse aber ich sehe diese Diskussion nicht auf die Frage beschränkt ob ein Meister einen Titel führen darf. Es geht doch um die Frage wie ein Meister im Ausland seiner Qualifikation angemessen eine Job findet, aus diesem Problem ist doch diese ganze Diskussion erst entstanden. Diese Einstufungen können sehr hilfreich im Hinblick auf denn Nachweiß einer Befähigung sein. Bei einem Betriebswirt ist so die Fahrigkeit zur Fachlichen Kompetenz der Unternehmensführung ersichtlich.

Im Hinblick auf die Globalisierung ist es auf lang oder kurz unabdingbar die einzelne Qualifikationen vergleichbar zu gestallten.

Hier sollte man langsam beginnen eine Blick über den Tellerrand zu wagen, wenn Deutschland diese Entwicklung verschläft werden uns andere Länder evtl. überholen und das wollen doch weder die Akademiker noch die Nichtakademiker.

Somit heißt hier die Devise wer zuerst kommt malt zuerst und denn letzten beißen die Hunde.

Also liebe Kollegen, im Interesse aller sollte man nicht auf einander rumhacken sondern Deutschland als Kompetenzenmarkt etablieren und das nicht nur auf den Akademiker bezogen.

cu
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  #35 (permalink)  
Alt 19.04.2008, 16:31
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Zitat:
Zitat von weber0300 Beitrag anzeigen
ich sehe diese Diskussion nicht auf die Frage beschränkt ob ein Meister einen Titel führen darf.
Doch, genau darum ging es ursprünglich in dieser Diskussion. Viele Absolventen der IHK sind der Meinung, den Titel "Bachelor Professional CCI" bzw. "Master Professional CCI" oder ähnliche Formen führen zu dürfen, die akademischen Abschlüssen ähnlich sind. Genau das ist (ganz unabhängig vom EQF) aber nicht zulässig, weswegen das diesbezüglich zweifelhafte Marketing der IHK kritisiert wurde.

Zitat:
Im Hinblick auf die Globalisierung ist es auf lang oder kurz unabdingbar die einzelne Qualifikationen vergleichbar zu gestallten.
Wobei zu beachten ist, dass nur vergleichbare Dinge verglichen werden können. Wer Rohrzangen mit Bananen vergleicht, hat ein Problem. Sinnvoll ist es hingegen, die jeweiligen Ausbildungen zu optimieren, um eine realistische Vergleichbarkeit zu erzielen. Einheitsbezeichnungen, die noch dazu nicht zugelassen sind, wirken dem entgegen.

Zitat:
Hier sollte man langsam beginnen eine Blick über den Tellerrand zu wagen, wenn Deutschland diese Entwicklung verschläft werden uns andere Länder evtl. überholen und das wollen doch weder die Akademiker noch die Nichtakademiker.
Es gibt bereits Einstufungen, die nicht auf dem Papier stehen. In Australien und den USA kann ein Techniker meistens direkt den MEng an einer Universität machen. Damit ist der Techniker ebenfalls kein Master, natürlich auch kein Bachelor, kann aber direkt ins Masterstudium einsteigen. Das ist meiner Meinung nach die optimale Lösung - Praktikern wird der Zugang zu einem echten akademischen Abschluss erleichtert. Und wer nicht studieren möchte, der lässt es eben - hat aber dann auch keinen akademischen Abschluss, genauso wenig wie ein Akademiker den Technikerabschluss geschenkt bekommt.

Zitat:
sondern Deutschland als Kompetenzenmarkt etablieren und das nicht nur auf den Akademiker bezogen
Einen Kompetenzmarkt etabliert man nicht, indem man Scheinbezeichnungen erfindet, ohne etwas Tatsächliches zu verändern. Der deutsche Kompetenzmarkt wird ganz sicher nicht durch ausländische Bezeichnungen verbessert, denn in Deutschland sind Techniker und Meister jedem ein Begriff.
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  #36 (permalink)  
Alt 19.04.2008, 22:17
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Zitat:
Zitat von McNamara Beitrag anzeigen


Es gibt bereits Einstufungen, die nicht auf dem Papier stehen. In Australien und den USA kann ein Techniker meistens direkt den MEng an einer Universität machen. Damit ist der Techniker ebenfalls kein Master, natürlich auch kein Bachelor, kann aber direkt ins Masterstudium einsteigen. Das ist meiner Meinung nach die optimale Lösung - Praktikern wird der Zugang zu einem echten akademischen Abschluss erleichtert. Und wer nicht studieren möchte, der lässt es eben - hat aber dann auch keinen akademischen Abschluss, genauso wenig wie ein Akademiker den Technikerabschluss geschenkt bekommt.
Das kann schon sein. Nur ist der MEng in Australien ein Forschungsmaster, welche r durch eine Forschungsarbeit erlangt wird. Da ist der Zugang sicher nicht einfach für Techniker.


Wozu neue Titel erfinden, wenn das vorhandene nicht betont wird. Da sollen doch alle Meister und Techniker stolz auf ihr Wissen sein. So einfach läßt sich das nicht übersetzen. In Australien eventuell mit einem TAFE Zertifikat.
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  #37 (permalink)  
Alt 20.04.2008, 14:49
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Standard Berufsbezeichnungen und akademische Grade

Zu erwähnen ist auch noch, dass in Deutschland Berufsqualifikationen bis zu 50 Prozent auf ein Studium angerechnet werden können. In der Praxis sind solche Anrechnungen jedoch kaum zu finden.

Meiner Meinung nach kann die berufliche Bildung nur in der Form in Hochschulbildung integriert werden, indem tatsächlich vergleichbare Qualifikationen auf ein Studium angerechnet werden können. Dies sollte jedoch deutlich flexibler gehandhabt werden, als dies zur Zeit in der Praxis vorzufinden ist.

Den akademischen Ansprüchen könnte man in der Form gerecht werden, dass die entsprechenden Praktiker die gleichen Klausuren schreiben und Prüfungen ablegen, wie sie vergleichsweise Studenten der Studiengänge ablegen mussten. In dem Fall wäre tatsächlich gesichert, dass gleiche Qualifikationen vorliegen.
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  #38 (permalink)  
Alt 18.06.2008, 23:28
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Hallo Freunde,

also zum einen gibt es in der USA den "Bachelor of Professional" das man sich an dem kleinen Wort "of" stört

Ich erkläre euch mal wie das geht, man geht auf google.com (klickt englisch an) und sucht dort mal


Wenn der IHK Bachelor nicht anerkannt wird, dann sollte der BA Bachelor auch nicht anerkannt werden.
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  #39 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 09:53
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Zitat:
Zitat von Watchfriends Beitrag anzeigen
Wenn der IHK Bachelor nicht anerkannt wird, dann sollte der BA Bachelor auch nicht anerkannt werden.
Was wollen Sie den Lesern damit sagen?
Wenn ein nicht anerkannter Titel tatsächlich nicht die Vergleichbarkeit mit einem echten akademischen Abschluss besitzt, dann sollen die anerkannten und vollwertigen Abschlüsse abgeschafft werden?
Ich kann die Logik des Gesagten nicht erschließen.
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  #40 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 17:44
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Hallo,

tud mir leid, ich meine den Bachelor/Master oder Dipl-Ing (BA) der Berufsakademie.... welche ja auch keine Hochschule ist.
(Bachelor of Arts) war damit nicht gemeint.

alle oder keiner....
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  #41 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 19:33
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Standard Akademische Abschlüsse

Ah, das ist natürlich was anderes.

Die Berufsakademien haben aber etwas geschafft, was sich bei der IHK (noch) nicht abzeichnet: die bildungsrechtliche Verankerung der Abschlüsse, die eine entsprechende Titelführung ausdrücklich erlaubt.

Die IHK hat ihre eigenen Abschlüsse - die sind doch nicht schlecht, warum einfach umbenennen?
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  #42 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 20:47
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ja leider,

der IHK geht es um Kundengewinnung, dem Kunde jedoch geht es um die internationale Anerkennung seiner Leistung.

In diesem Falle der "Meister" im Handwerk und der Fach- oder Betriebswirt im kaufmännischen.

Der Vergleich zur akademischen Ebene sollte jedoch erkennbar sein.

Es ist ja auch nicht immer so, dass ausschließlich akademiker gesucht werden... auch die praktische Hand ist für viele bei der Mitarbeiterauswahl wichtig (auch international).

Aber wie mache ich das international erkenntlich, ein Meister ist übersetzt ja ein "Master", gibts denn keine weitere internationale Übersetzung?
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  #43 (permalink)  
Alt 20.06.2008, 23:51
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Zitat:
Zitat von Watchfriends Beitrag anzeigen
Hallo Freunde,

also zum einen gibt es in der USA den "Bachelor of Professional" das man sich an dem kleinen Wort "of" stört
Seltsamerweise gibt es dort nur den BA und BS. Von diesen Abschluß hat auch im Ausland noch niemand etwas gesehen.