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Hi Zusammen,
ich versehe die ganze Aufregung nicht. Soweit ich weis wird gerade in den USA der Meister oder Techniker in Unternehmen als Bachelor Professional bezeichnet und führen diese Bezeichnung auf z.B. Namensschildern. Daneben gibt es auch den Bachelor als akademischen Grad. Dass die Ausbildungen Industriemeister und Bachelor eng. gewaltige Unterschiede aufweisen ist nicht zu beschreiten. Der Bachelor ist sicherlich in Mathe/Physik und Sprachen dem Industriemeister überlegen, im Bereich BWL oder Psychologie sieht das Ganze evtl. anders aus. In der Praxis sieht es doch so aus, ob Dipl. Ing., Bachelor eng., Techniker oder Industriemeister alle arbeiten oft in derselben Abteilung und haben die gleichen Aufgaben. Wenn ein Industriemeister ab Morgen Bachelor Professional heißen würde ist mir das auch relativ, der Personaler kann lesen und wird mit Sicherheit keine Nichtakademiker einstellen wenn er einen Akademiker will. Der Industriemeister aber hat eine Grundlage um auch im Ausland einen angemessenen Job zu bekommen. |
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Bachelor CCI, Master CCI - wie wärs mit Doktor CCI?
Die Frage ist nur, wenn sich sowieso jeder nennen können soll, wie er will, wozu müsste man dann überhaupt noch Titel haben? ![]() Bei der Argumentation müsste jeder, der sich mit Fachliteratur befasst, einen falschen Doktortitel führen dürfen (vielleicht Dr. selbst.?), weil der ja auch in dem Bereich arbeitet wie ein Doktor - was soll das bringen? Transparenz und Sicherheit im Bildungswesen erreicht man damit jedenfalls nicht, indem man Titel erfindet, die noch dazu gegen die Hochschulgesetze der Länder verstoßen.
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McNamara Wahrheit kann auch mal weh tun Es lebe der Verbraucherschutz! |
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Bachelor Professional in den USA? Techniker machen den Associate Degree
Meister und Techniker gibt es in der Form in den USA nicht. Diejenigen, die technische Berufe ausüben möchten, gehen zum College und erwerben den Associate Degree oder studieren weiter - sie bekommen keinen "Bachelor Professional" oder ähnliches, weswegen sie gerade nicht als "Bachelor Professional" bezeichnet werden (warum auch?).
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Der Beitrag v. weber0300 sollte nicht unkommentiert stehen bleiben.
Die "Aufregung" um diese unsinnigen Bezeichnungen ist durchaus nachvollziehbar und beschäftigt nicht unberechtigt HRK und BDA. Aber nun zu Ihren Anmerkungen: Zitat:
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Zitat:
Den "Bachelor Professional" gibt es übrigens nicht nur in den USA überhaupt nicht. Prüfen Sie doch selbst einmal, indem Sie die Bezeichnung "Bachelor Professional" bei Google eingeben, wie viele internationale Seiten dort erscheinen - keine? ![]() Der "Bachelor Professional" ist eine freie Erfindung der IHK - analog dazu wurde in Österreich ein nichtakademischer "Professional Master" eingeführt, der ebenfalls nirgendwo tatsächlich als gleichwertig gestellt wird - auch nicht in Österreich, weil die unterschiedlichen Abschlüsse einfach nicht vergleichbar sind.
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Zitat:
1.) Naja, ich sprach auch nicht von einem Titel sondern von unternehmensinternen Berufsbezeichnungen. Diese gibt es auch in Österreich. 2.) Ich weis nicht in welchem Unternehmen Sie arbeiten doch in den mir bekannten Unternehmen besetzen sowohl Dipl. Ing. als auch Industriemeister Managerposten im z.B. im Qualitätsbereich oder Industrial Engineering..... Ich kenne auch Werksleiter mit TBW Ausbildung. Ich müsste mich schämen würde ich als Dipl. Ing. (FH) so über meine Kollegen richten die jeden Tag das gleiche leisten wie ich, aber "nur" Industriemeister sind. Zum Rest: ohne Worte! |
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Wer soll sich denn im Unternehmen etwas unter einem "Bachelor Professional" vorstellen können? Man würde eher jemanden als "Ingenieur" bezeichnen (Berufsbezeichnung), obwohl der nicht studiert hat, als jemanden als "Bachelor" zu bezeichnen (akademischer Grad ohne Berufsbezeichnung), was die tatsächliche Qualifikation total verschleiert. In Unternehmen denkt man praktisch, der "Bachelor Professional" hingegen ist eine rein theoretische Erfindung. Zitat:
Diejenigen, die die gleichen Tätigkeiten verrichten, wie andere mit anderen Qualifikationen, würden dies auch dann tun, wenn sie sich nicht als irgendetwas anderes bezeichnen. D. h.: nicht irgendeine ausgedachte Bezeichnung verschafft jemandem eine Position, sondern die tatsächliche Qualifikation. Allgemeine, nichtssagende Bezeichnungen wie "Bachelor Professional" ohne Zusatz helfen niemandem weiter.
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Hi McNanara,
diese Argumentation kann ich nicht ganz nachvollziehen, meiner Kenntnis nach wird der Meister nicht nur als "Bachelor Professional" sondern hat natürlich einen auch einen Zusatz wie of Advertising and Communication Management (CCI) bei z.B. Fachwirt/in für Werbung und Kommunikation (IHK). Wie würden die Akademiker in Deutschland aufschreien wenn solche Berufsbezeichnungen wie "Ingenieur" auf Visitenkarten stehen würden, genau so wie beim Bachelor Professional. Ich habe mich jetzt tiefer mit diesem Thema beschäftigt und muss sagen dass dieses doch sehr einseitig betrachtet wird. Was hier wirklich amysat ist, ist die Tatsache das dass Wort Meister (hat in Deutschland doch eine bestimmte Aussagekraft) plötzlich in eine akademischen Grad umgewandelt wird ohne die Leute zu fragen, doch bei den Akademikern ist das ganze nicht so einfach. Ich weis, jetzt werden alle aufschreien " Gesetz, Gesetz, Gesetz", nur gab es in unserer Geschichte schon öfter Gesetze die nicht von Größe zeigten. Was mich aber doch sehr verwundert ist die Tatsache das Akademiker deren Ausbildung auf Problemlösung ausgerichtet sein sollte, in keinstem Fall versucht haben hier eine Lösung zu bringen, mit der evtl. beide Parteien mit einer win/win Situation herauskämmen. Und der Meister ist bei dieser Geschichte der Leidtragende, er kann sich im Ausland nicht Master nennen da dieser ja ein akademischer Grad ist und kann auf keine Übersetzung zurückgreifen. Zu dir Tom: "Die Grundlage ist nicht eine abstruse Übersetzung und eine daraus gewollt akademisch anmutende Berufsbezeichnung, sondern eine gute Ausbildung." In deiner Person vermute ich eine Diplomanten der an Überheblichkeit nicht zu übertreffen ist und leider null Erfahrung im Hintergrund hat. Geschweige denn soziale Kompetenz. Dies wurde auf der Uni wohl nicht vermittelt. Ich kann dir nur eines auf den Weg mitgeben: Das tollste Studium ist nichts wert, es sei den du beherrschst den Transfer. Titel machen keine Leute. |
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Genau das sagte ich ja. Deswegen braucht auch niemand den "Bachelor Professional"-Unsinn.
Was mir an dieser Diskussion überhaupt nicht gefällt ist, dass immer wieder versucht wird, eine angebliche Diskriminierung zu unterstellen. Es wird zwischen den Zeilen "argumentiert", dass es eine angebliche Zwei-Klassen-Gesellschaft gebe, die in Akademiker und Nichtakademiker geteilt ist. Dies läuft jedoch objektiv an der Realität vorbei.
Und - kommen wir ruhig einmal wieder zu Ihrer emotionsgeleiteten Argumentation zurück: Was würden denn die Meister, Techniker und Fachwirte dazu sagen, wenn sich jeder Akademiker einfach als Meister oder Techniker ausgeben und selbständig machen würde? Verstehen Sie, was ich meine? ![]()
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Zitat:
Was ist "das Ausland"?
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