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Doktortitel aus Nordamerika, Doktortitel aus den USA, Doktortitel aus Kanada
In den USA und Kanada unterscheidet man zwei Arten von Doktorgraden: Professionelle Doktorgrade, die in manchen Studiengängen nach Abschluss vergeben werden, zum Beispiel "Medical Doctor" (Abk.: M.D.), Forschungsdoktorgrade, die aufgrund eines Promotionsverfahrens vergeben werden, wie Ph.D., wobei das Promotionsfach angegeben wird, zum Beispiel "Doctor of Philosophy in Chemistry" (Abk.: Ph.D. in Chemistry bzw. Ph.D.). Einige Universitäten vergeben diesen Grad auch in der Schreibweise "DPhil". Doktorgrade für bestimmte Studiengänge, die nicht zum Ph.D. führen, zum Beispiel "Doctor of Business Administration" (Abk.: D.B.A.). In Theologie als gehobener, meist nur ehrenhalber auf Grund besonderer Leistungen verliehener Doctor (of) Divinity (DD) Der angloamerikanische Doktorgrad wird hinter dem Namen getragen, etwa Jerry F. Fishwish, Ph.D.. Im Gebrauch als Anrede steht der Dr. vor dem Namen, ohne die Form Ph.D. Bei dem akademischen Grad eines Ph. D. handelt es sich um ein wissenschaftliches Forschungsdoktorat oder ein Doktorstudium mit einer üblichen Dauer von drei bis vier Jahren. Es grenzt sich so von eher berufspraktischen Abschlüssen (Professional Degrees), wie zum Beispiel dem Medical Doctor (MD), der nach erfolgreich abgeschlossenem Studium vergeben wird oder dem Doctor of Business Administration (DBA), der nach einem vergleichbaren aber praxisnäheren Promotionsverfahren verliehen wird, ab. Zulassungsbedingung ist in aller Regel ein Master-Abschluss, oft auch ein Bachelor with Honours. Im Allgemeinen enthalten Ph.-D.-Programme an anglo-amerikanischen Bildungseinrichtungen einen höheren Anteil von Kursen und Seminaren. Dies ist allerdings in den unterschiedlichen Bildungssystemen begründet. Im kontinentaleuropäischen Bildungssystem kommen diese Spezialisierungskurse oft schon im Masterstudium vor (siehe US-amerikanisches Schulsystem). Im australischen Bildungssystem gibt es im Ph. D. keine Kurse oder Seminare, es wird nur eine Forschungsarbeit geschrieben. Entgegen der häufigen Annahme handelt es sich beim Ph. D. in aller Regel nicht um den Doktor der Philosophie. Das Studienfach wird meist mit in angeschlossen, z. B. Ph. D. in Economics oder Doctor of Philosophy in Arts and Sciences, abgekürzt als Ph. D. in Arts and Sciences. Einige britische Universitäten, z. B. Oxford und Sussex, verwenden die Abkürzung DPhil anstatt Ph. D. Der Ph. D. wird hinter dem Namen geführt, z. B. Franziska Mustermann, Ph. D. Entsprechend der gängigen wissenschaftlichen Konvention wird ein Ph. D. als Dr. <Name> angesprochen. Die Angabe als Ph. D. <Name> existiert nicht.
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McNamara Wahrheit kann auch mal weh tun Es lebe der Verbraucherschutz! |
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