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Der Weg zum Doktortitelin Staatsangehörigkeiten, Pässe & Titel; Der Weg zum Doktortitel Einzigartig in Deutschland ist das neue Promotions-Programm, das die Fachhochschule der Wirtschaft gemeinsam mit der Universität ... |
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Der Weg zum Doktortitel Einzigartig in Deutschland ist das neue Promotions-Programm, das die Fachhochschule der Wirtschaft gemeinsam mit der Universität Flensburg startet. Bergisch Gladbach - „Flensburg School for Advanced Research Studies“ heißt das neue Projekt, das die private Bergisch Gladbacher Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) mit der Uni Flensburg und weiteren Kooperationspartnern aus der Taufe gehoben hat (auf Deutsch: Flensburger Schule für fortgeschrittene Forschungsstudien). Bereits im Oktober sollen die ersten Studenten ihren Promotionsstudiengang beginnen. Das Neue an dem Programm: Es richtet sich zwar nicht ausschließlich, aber doch vornehmlich an Absolventen der Bergisch Gladbacher oder anderer Fachhochschulen, die einen Professor für ihre Dissertation benötigen. Professor Dr. Thomas Obermeier, stellvertretender Leiter der FHDW: „Zumeist ist es sonst für FH-Studenten sehr problematisch, zu promovieren, weil sie keinen entsprechenden Professor finden.“ Trägergesellschaft der „Flensburg School“ ist der „Flensburger Forschungs-Förderungs-Fond“ - kurz „4 F“. Als eingetragener Verein will die Gesellschaft keinen Profit erzielen, sondern Forschung und Lehre fördern. Viele Mitglieder des Vereins sind Professoren der beteiligten Hochschulen, die als Betreuer und Koordinatoren in der „Flensburg School for Advanced Research Studies“ tätig sein werden. Ein Novum ist auch die Bildung so genannter „Forschungscluster“, auf Deutsch: Forschungsgruppen, bei denen sich mehrere Promovenden zugleich einem Forschungsthema widmen, verschiedene Aspekte zu beleuchten und in ihre Dissertationen einzuarbeiten. Obermeier: „Unser Projekt soll zukunftsweisend sein, definierte Forschungsprojekte werden von zehn bis zwölf Studierenden intensiv bearbeitet.“ Das habe große Vorteile, einerseits für die Doktoranden, die sich untereinander austauschen können, andererseits aber auch für die Forschung, die auf diese Weise tief greifender betrieben werden kann als bei Einzelpromotionen. Mehrere Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum sind an dem Programm interessiert, definitiv beteiligen werden sich neben Bergisch Gladbach und Flensburg die Fachhochschule Fresenius in Idstein (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) sowie die Universität Krems (Österreich). Insgesamt wird der Studiengang acht Semester umfassen. In den ersten sechs Semestern gibt es „Research-Workshops“ (Forschungsworkshops), Wochenenden, an denen von freitags um 11 Uhr bis sonntags um 15 Uhr intensiv gemeinsam gearbeitet und diskutiert wird. Die Professoren und Dozenten stehen den Studierenden bei Fragen und Problemen zur Verfügung und die Promovenden können ihre Arbeitsergebnisse austauschen. Im siebten und achten Semester soll die Dissertation erarbeitet werden. Billig ist der Studiengang allerdings nicht: Insgesamt 48 000 Euro kostet die Teilnahme, über 48 Monate in Beiträgen von 1000 Euro pro Monat zu bezahlen. „Wir hoffen sehr, dass wir mittelständische Unternehmen dazu bewegen können, für die Studenten Stipendien auszuloben“, sagt Obermeier. „Schließlich wollen wir gerade im Bereich des Übergangs von der Industrie- zur Informationsgesellschaft forschen.“ Das umfasse beispielsweise Themen wie Personalstrukturen, Führung oder virtuelle Organisationsformen. So sei es für mittelständische Unternehmen von hoher Bedeutung, Antworten auf Fragen zu bekommen wie „Wie positioniere ich mich im Markt richtig?“, „Wie gehe ich mit Mitarbeitern um?“, „Wie arbeite ich mit Freiberuflern?“ oder „Wie ist allgemein die Stimmung in der deutschen Wirtschaft?“ Nun soll es Anfang oder Mitte Oktober in der Universität Flensburg mit dem ersten Präsenz-Wochenende losgehen. Noch haben sich erst fünf Kandidaten für das Programm eingeschrieben, Obermeier ist aber zuversichtlich, dass bis zum nächsten Monat noch zwei bis vier weitere Interessenten ihre Entscheidung treffen. Quelle: Kölner Stadtanzeiger
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