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Euracain Staatsangehörigkeiten, Pässe & Titel; „"EURACA" oder "EURACA Instituto Superior de Educación a Distancia SL" ist ein sittenwidriger Gewerbebetrieb, keine Hochschule. "EURACA" erweckt auf seiner ... |
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#1
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„"EURACA" oder "EURACA Instituto Superior de Educación a Distancia SL" ist ein sittenwidriger Gewerbebetrieb, keine Hochschule. "EURACA" erweckt auf seiner Webseite den falschen Eindruck "Fernhochschulen" in St. Gallen (Schweiz), Málaga (Spanien), London (England) und Kharkov (Ukraine) zu unterhalten. Tatsachlich handelt es sich um eine titelmühlengleiche Einrichtung, die in Beziehung zur berüchtigten Titelmühle "Freie Universität Teufen" steht, die schon Bundestagsabgeordnete in Strafverfahren verwickelte. Nachdem das "Titelmühlen-Modell" (Urkunden von Fake-Unis) zunächst ausgelaufen war, weil es im Internet-Zeitalter zu leicht zu durchschauen war, zog die Karawane der Kriminellen nach Osteuropa, um die dort verbreitete Korruption auszunutzen und den Kauf akademischer Grade an tatsächlich existierenden Universitäten gegen Zahlungen von um die 20.000 Euro zu ermöglichen. Nachdem man in Osteuropa zunehmend aufwacht und staatlicherseits eingreift, auch in Rumänien, ist nunmehr das "EURACA-Modell" am Markt, das wieder Elemente der altbekannten "Titelmühle" enthält. Wie im Fall Teufen wird vor allem der Fake-Grad "Dr. rer. oec." vermarktet, wie in diesem Fall werden Pseudo-Dissertationen verfertigt und wie seinerzeit in Teufen existiert ein "wissenschaftlicher Beirat", aber diesmal werden die Titelsüchtigen nicht im eigenen Namen pseudopromoviert, sondern im dubiosen Zusammenwirken mit tatsächlich existierenden ausländischen Universitäten. Von jeder Form von Kontakten zu EURACA wird im Interesse Ihres Führungszeugnisses und Ihres Geldbeutels dringend abgeraten. Das Geschäftsmodell EURACA vermittelt angeblich gegen Entgelt Kontakte zu ausländischen Hochschulen. Konkret geht es um angebliche Promotionsgrade der tatsächlich existierenden ukrainischen "V.N. Karazin Kharkiv National University". Ziel ist die (angebliche) Verleihung akademischer Promotionsgrade nach Fertigung einer niveaulosen Dissertation. Ferner wird behauptet, man verschaffe "Gastprofessuren" und Ehrendoktorgrade ("Dr. h.c.") der "UIPA - Ukrainean Engineering Pedagogigcs Academy" (Rechtschreibung des Originals), gemeint "Ukrainian Engineering Pedagogics Academy (UEPA)", bei der schon unklar ist, ob sie überhaupt ein ukrainisches Promotionsrecht hat. Die V.-N.-Karazin-Nationaluniversität Charkow verleiht jedoch nicht den ukrainischen Grad kandydat nauk, sondern es wird der Fake-Grad "Dr. rer. oec." "verliehen" (siehe unten), so dass tatsächlich Fake-Urkunden ausgehändigt werden, denn in Deutschland dürfen stets nur Grade geführt werden, die aufgrund eines nach dem Recht des Herkunftslandes anerkannten Hochschulabschlusses nach einem ordnungsgemäß durch Prüfung abgeschlossenen Studium verliehen worden ist. (In der Ukraine gibt es den Grad "Dr. rer. oec." überhaupt nicht.) Absurd wird es zur Gänze, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass "EURACA" eine eigene (dilletantisch gemachte) "Promotionsordnung" für seine Kunden erlassen hat, die u.a. vorsieht, dass der Kandidat nach "Veröffentlichung der Dissertationsschrift und nach Aushändigung des Zertifikats bzw. der Verleihungsurkunde" das "Recht zur Führung des Doktorgrades" erlangt, der von EURACA (!) bzw. der "Partneruniversität" ggf. wieder entzogen werden kann. Wer den Grad verleiht, bleibt hingegen nebulös. Mit dem Hinweis auf das angebliche "Recht zur Führung des Doktorgrades" setzt sich EURACA in offenen Widerspruch zu seinen eigenen "Wichtigen Hinweisen für die Titelführung", die zumindest dem aufmerksamen Laien klar werden lassen, dass Fake-Grade und gerade keine rechtmäßigen Grade verliehen werden (siehe unten). Es kann letztlich dahinstehen, ob die Universität die Grade verleiht, die sie nicht verleihen darf, oder ob EURACA die "Dr.-rer. oec."-Grade oder "Dr. phil."-Grade verleiht, die in der Ukraine nicht existieren, denn Ergebnis ist in allen Fällen, dass es sich um Fake-Grade handelt. Die „Dissertationen“ werden auf der (der EURACA wie es aussieht irgendwie verbundenen) Website grin.com ins Netz gestellt werden, die beim „Fachbereich Ökonomie Netzwerk EURACA Instituto Superior de Educación a Distancia SL Malaga/ Kharkov National University V.N. Karazin Kharkov” vorgelegt worden sein sollen. Die substanzarmen Arbeiten sind in Deutsch verfasst und sollen zum Erwerb des Grades "Dr. rer. oec." führen (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3). Mit den Veröffentlichungen der Machwerke wird ganz offenbar versucht, bei Internetrecherchen einen (falschen) Schein der Seriosität zu erwecken. Wissenschaftslaien können das EURACA-Konstrukt sicherlich nur schwer durchschauen. In der Folge führen dann die Kunden falsche akademische Grade ("Dr. rer. oec." bzw. "Dr. phil.") in Deutschland und setzen sich damit in Deutschland Strafverfahren wegen § 132a StGB aus, da diese Grade in der Ukraine überhaupt nicht rechtmäßig verliehen werden können. Selbst der kandydat nauk einer ukrainischen Universität darf in Deutschland nur in der Originalform geführt werden. Ein solcher Grad kann in der Form, in der er verliehen wurde unter Angabe der verleihenden Hochschule geführt werden. Dabei kann die verliehene Form bei fremden Schriftarten in die lateinische Schrift übertragen (transliteriert) werden und die im Herkunftsland zugelassene oder allgemein übliche Abkürzung geführt und eine wörtliche Übersetzung in Klammern hinzugefügt werden." Nachdem die Ukraine nicht zur Europäischen Union gehört, kann der Hinweis auf die verleihende Hochschule nicht entfallen. In Deutschland gibt es Privilegierungen zugunsten bestimmter ausländischer Grade (Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 21.09.2001 i.d.F. vom 15.05.2008): Diese Privilegierungen bestehen entweder unmittelbar kraft Rechtssatzes (z.B. Nordrhein-Westfalen) oder über eine Verweisung auf die KMK-Beschlüsse (z.B. Hessen, dort besteht gemäß § 22 Abs. 4 Hessisches Hochschulgesetz ein unmittelbarer Vorrang von Beschlüssen der Kultusministerkonferenz (KMK) und Äquivalenzabkommen; siehe: LT-Drs 18/1044, S. 64). Der KMK-Beschluss vom 21.09.2001 i.d.F. vom 15.05.2008 privilegiert jedoch keine ukrainischen Grade. Der ukrainische Promotionsgrad darf daher nur in der Originalform ("kandydat nauk") bzw. der üblichen Abkürzung ("k.n.") mit Herkunftszusatz (ggf.: "V.N. Karazin Kharkiv National University") geführt werden. Fake-Grade Es werden also im besten Fall Grade der "V.N. Karazin Kharkiv National University" verliehen, die zwar grundsätzlich nach der für sie maßgeblichen Rechtsordnung akademische Grade verleihen kann und darf, aber nicht den Grad "Dr. rer. oec.". Es werden also wertlose Urkunden ausgehändigt, denn in Deutschland dürfen stets nur Grade geführt werden, die aufgrund eines nach dem Recht des Herkunftslandes Ukraine anerkannten Hochschulabschlusses nach einem ordnungsgemäß durch Prüfung abgeschlossenen Studium verliehen worden sind. (Im Übrigen: Selbst echte ukrainische Grade dürfen als Grade aus Nicht-EU-Staaten nur unter Angabe der verleihenden Hochschule geführt werden.) Der Vorsatz der "Gradeträger" Auf den Webseiten von "EURACA" findet sich folgende interessante Formulierung unter der Überschrift "Wichtige Hinweise für die Titelführung": "In der Ukraine sind für eine reguläre Promotion im allgemeinen ein drei- bis sechsjähriges Doktoratsstudium (oft postgradual) und das Erstellen einer Dissertationsschrift, die öffentlich verteidigt werden muss, die wichtigsten Kriterien. Dazu sind gute Russischkenntnisse erforderlich. Bei erfolgreichem Abschluss wird der akademische Grad „Kandidat nauk“ (Kandidat der Wissenschaften) vergeben. Er ist vergleichbar mit dem internationalen Abschluss PhD. ... Da bisher noch keiner unserer Kandidaten/innen die oben genannten Voraussetzungen erfüllt hat haben wir mit den Partneruniversitäten im Interesse der Kandidaten/innen eine „Ausweichlösung“ vereinbart, sozusagen im Vorgriff auf die mögliche weitere bildungspolitische Entwicklung in der Ukraine. Unsere Kandidaten/innen erhalten insofern keinen so genannten Doktorvater, sondern eine/n Mentor/in bzw. eine/n Betreuer/in. Das Verfahren enthält alle Elemente einer regulären Promotion wie die Erstellung einer Dissertationsschrift, Begutachtung durch zwei Professoren / Dozenten sowie eine mündliche Prüfung (Rigorosum) durch eine offizielle Prüfungskommission. Unsere erfolgreichen Kandidaten erhalten ein „vorauseilendes“ Zertifikat mit Registriernummer, in welchem der Dr. rer. oec. bzw. der Dr. phil. zugebilligt wird. Diese Urkunde hat den Vorteil, dass den Absolventen/innen später lange, bürokratische Anpassungsverfahren erspart bleiben. Bis zur Klärung des künftigen Sachverhaltes (Äquivalenz) sollten Sie mit diesem Zertifikat und Ihrem Abschluss also keinesfalls „exzessiv“ umgehen, denn diese Verfahrensweise ist juristisch noch nicht völlig abgeklärt.“ Die Träger der falschen Grade wissen also, dass weder die ukrainische Universität noch sonst jemand in der Ukraine die fraglichen Grade ("Dr. rer. oec.") rechtmäßig verleihen kann; die Täter wissen also um die Falschheit ihrer Grade. Der mutmassliche Inhaber von EURACA Die Webseite der eingestellten Teufener Titelmühle verlinkt zu EURACA. Hochinteressant ist, dass diese Domain "universitaet.ch" am 29.08.2011 wie folgt registriert ist: "Holder: Euraca Euroaakademie, C.c Gantert, Kornhausstrasse 3, CH-9000 St. Gallen, Switzerland." Otto Gantert, der seit Jahrzehnten Soliciting in Ghostwriting betreibt, lässt sich auch "EURACA-Studiendirektor" nennen. Ihm gehört wohl die auf der Webseite erwähnte "Prof. Dr. Gantert Public Policy Network Ltd.", aber ganz augenscheinlich stehen ihm die dabei verwendeten Grade nicht zu. Die EURACA-Domain war früher für Otto Gantert und ist zur Zeit für einen "Manfred Wagner, Inter Eurace SL, Avds.Ricardo Soriano 12, Malaga, 29600, AT" eingetragen, möglicherweise Ganterts Angestellter, wird aber aus Deutschland betreut. Deutsche Unterstützer Auf der EURACA-Webseite findet man als Mitglieder des "Wissenschaftlichen Beirats" von EURACA folgende Personen: • Prof. Dr. rer. pol. Hans Adam, ein Osnabrücker Fachhochschullehrer, • Prof. Dr. rer. pol. Sylke Behrends, eine Wilhemshavener Fachhochschullehrerin, • apl. Prof. Dr. phil. Andreas Roser, Universität Passau, und • Dr. rer. oec. Jörg Schiefnetter, Dozent der DIPLOMA – FH Nordhessen. Wenn die Namen der Vorgenannten nicht auf der EURACA-Webseite mißbraucht werden, wofür es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dann sollten die betreffenden (Fach-) Hochschulen möglicherweise über die Sinnhaftigkeit ihrer weiteren Zusammenarbeit mit diesen Herrschaften nachdenken. Weitere interessante Namen Auf der EURACA-Webseite findet man außerdem: • "Manfred Wagner" aka "Dr. rer. pol. M. Wagner" aka "Prof. Dr. M. Wagner", • "Dr. oec. Rainer Schreiber" (der mit "Dr. Dr. Klaus Groth" beim berüchtigten IFAC kollaboriert) und • "Prof. Dr. John Dreijmanis". Gutachter der inkriminierten "Dissertationen" sind fast immer: • "Prof. Dr. John Dreijmanis" und • "Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Wehrlin". Beide sind bei einer Internetrecherche nur über die inkriminierten "Dissertationen" mit der "V.N. Karazin Kharkiv National University" in Verbindung zu bringen. Ihre wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung bzw. ihre angeblichen Grade sind fragwürdig. Wehrlin etwa versteckt sich hinter einer Adresse in London und preist sich selbst als "Gutachter und Professor für Management an einer staatlichen Universität", ohne diese allerdings zu bezeichnen. Die deutsche Nationalbibliothek verzeichnet für ihn nicht eine einzige deutsche wirtschaftswissenschaftliche Hochschulprüfungsschrift, sondern nur eine offenbar in Deutsch verfasste und 2003 publizierte Schrift, die zugleich eine Moskauer Dissertation von 2002 (Staatl. Pädag. Univ.) sein soll. Die Echtheit der angeblichen Dissertation kann nicht beurteilt werden. (Insoweit bestünde überdies Eigenplagiatsverdacht, da eine im Eigenverlag 1994 in Deutschland herausgegebene (Nichtprüfungs-) Schrift mit fast gleichem Titel existiert.) Technische Details EURACA will nach seiner Webseite "ein nach spanischen Gesetzen als Fernhochschule gegründetes und registriertes privates Institut (Instituto Superior de Educación a Distancia SL)" sein. Man will angeblich in Spanien seinen Sitz haben ("Registro Mercantil Málaga No. 1/2005/14.206.0 - Steuernr. (NIF) B 92657824"), gibt aber eine Adresse in der Schweiz an (Scheibenackerstr. 8 - 9000 St. Gallen). Perzeption von EURACA Die Webseite von EURACA versucht angesichts von Foren, in denen von ihr und anderen Titelmühlen Geprellte oder noch einmal Davongekommene sich austauschen, wie folgt die potenzielle Kundschaft zu beruhigen: Die "... Frage der Anerkennung ausländischer akademischer Grade und Titel wird kontrovers diskutiert, doch die Rechtslage ist eindeutig. Nicht hilfreich, falsch und geradezu unsinnig sind dazu einige Forenbeiträge zur EURACA, die wirre und sachunkundige Ausführungen enthalten. Solche Forenbeiträge sind stets anonym und deshalb ohne jede Substanz. Die dahinter stehenden Personen sind entweder von der EURACA abgewiesene Antragsteller, Mitarbeiter von Konkurrenzunternehmen, die unseren Ruf beschädigen wollen, oder auch nur Wichtigtuer mit Halbwissen über die Sach- und Rechtslage. Entgegegnungen der EURACA werden dort verstümmelt oder gelöscht. Soviel zur Seriosität dieser Foren." (Rechtschreibfehler im Original)." Quelle: http://de.blender.wikia.com/wiki/EURACA |
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#2
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Sie wissen, dass alle hier dargestellten Behauptungen reine Verleumdung sind. 95 Prozent der Behauptungen sind schlichte Lügen (5 Prozent sind nicht relevant) was leicht überprüfbar ist. Die EURACA bzw. deren Partnerhochschulen haben niemals die behaupteten Titel verliehen. Wir sind kein sittenwidriger Betrieb, wir bewegen uns keinen Millimeter außerhalb der Gesetze. Bitte benennen Sie uns den Klarnamen eines Verantwortlichen des "Business-Podiums" mit ladungsfähiger Anschrift, damit wir Ihre Behauptungen durch ein Gericht verbieten lassen können (auch wer Ihre Quellenangaben anklickt erfährt sofort, dass die Angaben dort nicht zu finden sind). Wenn Sie zu Ihren Angaben stehen, brauchen Sie ja eine gerichtliche Auseinandersetzung nicht zu fürchten. Warum verstecken Sie sich in der Anonymität?
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#3
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Gute Recherche, Troja. Wenn Du die Nummer von EURACA ("49 3212 114 5083 ") recherchierst, stellst Du fest, dass EURACA ganz offenbar Otto Gantert gehört und von Berlin aus arbeitet. Denn diese Nummer wird von
"Gantert + Kollegen" ebenfalls als eigene verwendet. Das ist wohl eindeutig. |
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#4
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Kompletter Name ist wohl "Carlo Otto Gantert". Ich habe mal gegoogelt, was dieser Gantert, der ja im Internet mit Doktor- und Professorentitel rumläuft, so akademisch zu bieten hat. Auf google.books findet sich das schärfste vom Scharfen:
Die Grundlage für seine Titelführungen ist ein Buch (Band 8 der "Dissertationsschriften der EURACA" im grin-Verlag) mit fettem EURACA-Logo, das nur über google.books eingesehen werden kann. Im Buch steht "1. Auflage 1992". Unwahr, das Buch ist 2011 erschienen. In dem in deutscher Sprache verfassten Buch kommt die nächste Lachnummer: Es sei Grundlage für Verleihung von „Titel und Würde eines Dr. ehrenhalber (Dr. päd. h.c.) i.V.m. der Würde eines Professors ehrenhalber (Prof. h.c.)" am 26.11.1992 durch den „Wissenschaftlichen Rat der Moskauer Pädagogischen Universität“ und dem „Fachrat für die Verleihung von akademischen Graden“ gewesen. Ich lach mich schlapp! ![]() ![]()
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#5
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Ich habe Eure Quellen und Fakten zu EURACA mal überprüft, aber leider keinerlei Bestätigung Eurer zahlreichen Quellen und Rechercheergebnisse gefunden. Es stimmt einfach nichts. Habe auch ein Angebot direkt eingeholt. Es wird dort überhaupt kein Bachelor-Abschluß angeboten, es werden auch die behaupteten Doktortitel nicht angeboten. Die Euraca graduiert überhaupt nicht, sondern allein die vermittelte Uni. Und dort geht nur ein Master oder PhD. Jedermann kann, wie ich auch, die Fakten prüfen und wird dann feststellen, dass hier nur der Haß regiert. So ein Forum brauchts wirklich nicht.
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#6
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Griffelspitzer,
wenn Du aber wirklich interessiert bist, dann guck Dir das Titelblatt mal an. Dann weißt Du, was Troja meint und was da abgeht. |
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#7
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Und hier sind noch ein paar interessante Sachen zum "Netzwerk EURACA" von books.google: Nummer 2 ("Dr. rer. oec.") und noch lustiger oder absurder trotz oder gerade wegen offenbar nachträglicher Abänderung des Titelblatts der Ursprungsfassung Nummer 3 ("Dr. oec. nauk" - ein Grad, zusammengesetzt aus zwei unterschiedlichen Sprachen (Latein/Russisch), das gibts in der ganzen Welt nicht).
Sowas soll seriös sein? ![]() ![]() ![]()
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#8
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Hallo Jupiter, die von Dir benannten Schriften sind in dem behaupteten Verlag Grin nicht auffindbar. Die von Dir geposteten Titelseiten besagen nur, dass da eine Schrift (zur Erlangung eines Titels) erstellt und begutachtet wurde. Ob, und wenn ja welcher Titel zuvor oder danach verliehen wurde, ist unklar. Ebenso unklar ist, ob die Herren ihre Titelblätter richtig formuliert / übersetzt / gestaltet haben. Da scheinen sich "freie" und damit falsche Formulierungen eingeschlichen zu haben, für die Du die Euraca nicht verantwortlich machen kannst. Die EURACA hat mir erklärt, sie graduiert und verleiht überhaupt nichts und die vermittelten Unis verleihen die behaupteten Titel auch nicht. Das ist glaubhaft, denn ich war mit meinem Versuch, zu den o.a. Titeln zu graduieren, erfolglos. Ich mache jetzt den MBA bei der Euraca. Alles seriös. Übrigens ist Deine große Entdeckung des Herrn Gantert bei der Euraca ist auch keine Enthüllung. Jeder Student / Absolvent lernt ihn kennen, wenn er sich dort einschreibt. Was ist daran so aufregend? Er arbeitet nicht in Berlin. Ich habe mit auch ganz offen über Deine weitere aufregende "Enthüllung" zu seiner Studie gesprochen. Sie steht jedem zur Verfügung. Sie ist von 1992 und gilt somit als 1. Auflage 1992 und wurde 2011als Buch (nicht, wie behauptet, im Grin-Verlag) neu aufgelegt. Was ist nun daran so aufregend?
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#9
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@griffelspitzer
"Hallo Jupiter, die von Dir benannten Schriften sind in dem behaupteten Verlag Grin nicht auffindbar." Sie sind dort erschienen, was Du auf den oben verlinkten Titelblättern bei books.google sehen kannst (Beispiel). "Die von Dir geposteten Titelseiten besagen nur, dass da eine Schrift (zur Erlangung eines Titels) erstellt und begutachtet wurde. Ob, und wenn ja welcher Titel zuvor oder danach verliehen wurde, ist unklar. Ebenso unklar ist, ob die Herren ihre Titelblätter richtig formuliert / übersetzt / gestaltet haben. Da scheinen sich "freie" und damit falsche Formulierungen eingeschlichen zu haben, für die Du die Euraca nicht verantwortlich machen kannst. " Du kennst die alten "Wichtige Hinweise für die Titelführung": "Unsere erfolgreichen Kandidaten erhalten ein „vorauseilendes“ Zertifikat mit Registriernummer, in welchem der Dr. rer. oec. bzw. der Dr. phil. zugebilligt wird." Du hast nicht im Internet gelesen, dass die Verwendung eines von EURACA bereitgestellten "Titelblatts" in der gelöschten "Promotionsordnung" der EURACA vorgeschrieben war? "Die EURACA hat mir erklärt, sie graduiert und verleiht überhaupt nichts und die vermittelten Unis verleihen die behaupteten Titel auch nicht." Genau damit sagst Du, dass das Ergebnis des Geschäftskontakts der Autoren mit EURACA, nämlich die Führung des "Dr. rer. oec." in Deutschland, illegal sein dürfte. Wenn Du so gute Kontakte hast, dann bring doch bitte mal in Erfahrung, welche Stelle (bitte genau) welchen Titel (bitte genau) den Leuten verliehen hat. Oder zahlen die Leute Tausende von Euros an EURACA, weil Herr Gantert so nett ist? (In seinem Thailandbuch steht: "Er ist auch Gründungsmitglied des privaten Lehrinstituts EURACA (European Academy - Europaakademie)", also wird er auch an den "Erlösen" beteiligt sein oder hat er seine "Aktien" verkauft?) "Ich mache jetzt den MBA bei der Euraca." Wer soll den Grad verleihen? Wenn es tatsächlich eine UKR-Hochschule wäre, dürftest Du den Titel so nicht in Deutschland führen! Pay attention! (Tja, die geoutete blöde EURACA-Idee mit der Publikation der "Dissertationen" erzwingt halt einen Umstieg im Geschäftsmodell.) "Er arbeitet nicht in Berlin." Warum hat er dann das Büro "Gantert & Kollegen" in Berlin? Wo arbeitet er denn dann? "Sie ist von 1992 und gilt somit als 1. Auflage 1992 und wurde 2011 als Buch (nicht, wie behauptet, im Grin-Verlag) neu aufgelegt." Eine Neuauflage ist keine 1. Auflage. In welchem Verlag und wo ist die 1. Auflage denn erscheinen? Seit wann bilden die Begriffe "Buch" und "Verlag" Widersprüche? Was erzählst Du da? Klick die Links an, natürlich ist das Gantert-Buch im Grin-Verlag erschienen! "Was ist nun daran so aufregend?" Dass er dann, wenn das die Grundlage seiner Titelführung ist, als "Dr. Gantert" oder "Prof. Gantert" in Deutschland Titel führt, die er so in Deutschland nicht führen darf. Auf der Webseite von Carlo Otto Gantert tauchen sowohl ein "Carlo Gantert - Journalist (dju)" als auch ein "Otto Gantert - Profesor de Periodismo y Comunicación, PR- und Werbefachwirt (IFW)" auf. Wo ist dieser spanische Professorentitel her? Was soll Medienfachwirt (IFW) als Qualifikationsaussage eigentlich bedeuten? Wenn Du "Medienfachwirt (IFW)" googelst, dann findest Du nur (!) Herrn Gantert. Kennt unser Carlo Otto Gantert (*18.12.1947) eigentlich den berühmten "C. Gantert", der vor knapp 10 Jahren in Berlin Probleme hatte? (Zumindest stimmt die Beschreibung in der "Berliner Zeitung": "Bürstenhaarschnitt", 55 Jahre in 2003) Stimmt der WELT-Artikel, dass der berühmte "C. Gantert", dem man nur das Schreiben nachweisen konnte, gegen Zahlung von 10 000 Euro Buße davon kam? "Akademus - Kanzlei für Wissenschaftsberatung wegen Titelhandel vor Gericht: Die vier Mitarbeiter der 'Akademus - Kanzlei für Wissenschaftsberatung' aus Berlin stehen seit gestern wegen schwerem Betrug vor dem Landgericht. Das Quartett betrieb einen Handel mit Doktortiteln und verdiente damit 1,25 Mio. Euro. ... Als Leiter der Firma fungierte Markus D. ein ehemaliger Maler und Lackierer. Norbert W. mimte als Doktorvater den Professor Dr.rer.pol. Heinz-Günter Geis. Sekretär im Unternehmen war Jörg K. ein Ex-Wachpolizist und Carlo G. schrieb Dissertationen." |
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#10
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Hallo, Jupiter, da muss ja ein grenzloser Hass bei Dir vorliegen, der den Verdacht nahelegt, dass Du bei der Euraca mal ganz gewaltig gescheitert bist. Anders lassen sich Deine persönlichen Angriffe, die nichts mehr mit Sachlichkeit und Objektivität zu tun haben, nicht erklären. Ich bin zwar nicht der Helfer Deiner Hasskampagne, aber ich habe mich davon überzeugt, dass dort alles seriös abläuft. Ich verlasse mich auf meinen persönlichen Eindruck. Keiner der von Dir behaupteten akad. Buchtitel sind im Grin-Verlag bestellbar. Prüfe das doch dort einfach mal nach, nicht bei anderen Quellen. Aber warum ist das von irgend einer Bedeutung? Die Euraca weist ihre Absolventen ausdrücklich und hochseriös auf die Problematik bei der Titelführung hin. Mehr kann sie nicht machen. Es gibt keine Promotionsordnung der Euraca. Wenn jemand falsche Titel führt, wird er früher oder später damit auflaufen. Dafür brauchts kein Business Podium, in welchem aus der Hüfte geschossen wird. Es gibt vier Ganterts im Umfeld der Euraca und es ist merkwürdig, warum du sie alle mit ollen Kamellen derart angiftest. Mich überzeugen Deine Hasstiraden nicht. Wenn Du falsche Quellen und falsche Berichterstattung zitierst, werden sie auch durch deine Links nicht wahr. Selbstverständlich sind Ganterts auch mal in Berlin, aber überwiegend in Spanien, der Schweiz und sonstwo. Ist das irgedwie relevant? Sie arbeiten seit über 20 Jahren „in der Branche“ und werden genau so lange von der Konkurrenz angegiftet. Sie wären längst vom Markt, wenn Deine Anschuldigungen zuträfen. Anonym ist einfach feige. Anonym braucht man nicht zu verantworten, was man hetzt. Deine gesamten Anschuldigungen sind solange unseriös, so lange Du Dich der Auseinandersetzung nicht persönlich stellst. Dazu wurdest Du aufgefordert. Warum hast Du davor Angst? Merkwürdig. Du weisst ja: der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant. Ich werde meinen MBA UKR-Titel nach der Graduierung führen, er ist äquivalent, auch wenn Du etwas anderes behauptest. Du bist nicht auf der Höhe der Zeit. Wer glaubt, dass meine Titelführung dann unzulässig ist, soll mich doch vor Gericht schleppen. Ich kann mich da dann schon erfolgreich wehren. Freue mich darauf. Dazu gebe ich Dir gerne meinen Klarnamen, wenn Du mir auch Deinen gibst.
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#11
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@griffelspitzer,
Dein Engagement lässt mich annehmen, dass Du entweder keinen Spaß am Lösen von Rätseln hast oder persönlicher betroffen bist, als Du hier vorgibst. Warum ähnelt Dein Schreibstil plötzlich dem Schreibstil eines anderen Autoren hier im Thread? Honi soit qui mal y pense. Lass mich Dich kurz zusammenfassen: Die unseriösen Geschäftspartner haben also die hoch seriöse EURACA hintergangen, indem sie völlig eigenmächtig Bücher herausgeben (lassen), in denen der "Dr. rer. oec." als in Zusammenarbeit vom "EURACA-Netzwerk" mit 'ner Uni in der Ukraine zu erwerbender Titel auftaucht, obwohl es den Titel da gar nicht gibt? Aha, gut zu wissen. Hat EURACA von den Autoren schon mal verlangt, seinen Namen nicht so schamlos zu mißbrauchen? ![]() ![]() Ich hatte gesagt: "Wenn Du so gute Kontakte hast, dann bring doch bitte mal in Erfahrung, welche Stelle (bitte genau) welchen Titel (bitte genau) den Leuten verliehen hat." Leider hast Du nicht geantwortet. Du sagst immerhin weiter oben: "Die Euraca graduiert überhaupt nicht, sondern allein die vermittelte Uni". Passt nicht! Lies hierzu das, was auch Troja nicht gesehen hat: Die ukrainischen Universitäten können gar keinen Dr.-Grad verleihen. Das mag auf uns ungewöhnlich wirken, ist aber schon ewig das russische und ukrainische System. Der Promotionsgrad (kandydat nauk) und der Habilitationsgrad (doktor nauk) werden nach der universitären Forschungsleistung formell von einer staatlichen Behörde verliehen, der „Supreme Attestation/Certification Commission of Ukraine (VAK)“. Andere Urkunden sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen: „Degree of Candidate of Sciences [кандидат наук/kandydat nauk]: This degree requires a minimum 3 years of research following a Master or Specialist degree. This research period is called Aspirantura [аспірантура/aspirantura] and includes a 1 year qualifying period concluded by examinations, coursework, research and preparation of a thesis and public defence of the thesis. The Degree of Candidate of Sciences is awarded by the Higher Attestation Commission of Ukraine [Вища атестаційна комісія України/Vyshcha atestatsiina komisiya Ukraїny].” (Quelle) “Degree of Doctor of Sciences [доктор наук/doktor nauk]: The Doctor of Sciences is based on a Candidate of Sciences and includes an additional 3 years of research called Doktorantura [докторантура/doktorantura]. The Doctor of Sciences includes the preparation and defence of an expanded dissertation. It is required for the position and academic title of University Professor. The Degree of Doctor of Sciences is awarded by the Higher Attestation Commission of Ukraine.” (Quelle) Siehe auch das. |
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#12
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Also, lieber Jupiter, Dein Schreibstil ähnelt dem von Troja. Seis drum. Du hast Recht, ich löse nicht gerne Rätsel. Aber was Du hier beiträgst, ist rätselhaft, denn dies alles ist allgemein bekannt und Deine Hinweise und Links sind exakt die, auf die auch die Euraca hinweist. Wo ist also der Knaller? Mir wurde auch gesagt: Man kann in der Ukraine nicht zum Dr.rer.oec. graduieren, jedenfalls nicht durch Euraca-Vermittlung. Ich habe als neuer MBA-„Kandidat“ nicht nur diese Informationen erhalten, sondern auch ergänzend einen Ausdruck des Äquivalenzabkommens zwischen Deutschland und der Ukraine, und, und, und. Erst danach habe ich mich entschieden, hier den MBA zu machen. Außerdem gibt es neue bildungspolitische Entwicklungen in der Ukraine, die Du offenbar noch nicht kennst und die vielleicht erst in einem Jahr im Internet auffindbar sind. Wie schon gesagt, Du bist nicht auf dere Höhe der Zeit. Rätselhaft. Was Du da insgesamt anprangerst, ist Nichtsnutz. Die von Dir angegebene Quelle, auf dies sich der Hauptbeitrag über die Euraca stützt (blender.wikia) gibt es nicht. Vielleicht hat es die Quelle mal gegeben und man hat dort eingesehen, welcher Mist da produziert wurde, denn Du hasserfüllt weiterverbreitest. Damit wird Euer Beitrag mit nicht existierender Quellenangabe zum Fake. Warum soll ich Euch mit weiteren Informationen füttern, die Ihr dann falsch wiedergebt? Das Business Podium hat kein Impressum, keine ladungsfähige Anschrift. Alle Anschuldigungen sind anonym. Euer Websitebtereiber versteckt sich per Briefkasten in Belize, dem kriminellsten Staat der Welt. Was soll der Leser davon halten? Ich gebe mich gerne jederzeit namentlich zu erkennen. Und Ihr? Also, lieber Jupiter und lieber Troja, Das soll dann auch von mir gewesen sein.
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#13
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Wenn's so einfach wäre...
![]() Du hast recht, dass sich die Ursprungsquelle nicht findet, aber was Troja geschrieben hat, erweist sich bei 'ner Recherche als zutreffend. Die Quelle wird auch anderswo zitiert. Also gab es sie mal. Troja wusste scheinbar bloß nicht, zumindest erwähnt er es nicht, dass nur die "Higher Attestation Commission of Ukraine" Promotionsgerade verleiht. Aber sowas zu wissen verlange ich nicht von jedem. Es hat schließlich nicht jeder ukrainische Freunde. ![]() Es stimmt: "Man kann in der Ukraine nicht zum Dr.rer.oec. graduieren." Das ist der springende Punkt! Das "Äquivalenzabkommen", genauer das Abkommen der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz mit dem Verband der Rektoren der Ukrainischen Hochschulen über Hochschulzusammenarbeit vom 27. April 1998, habe ich hier für alle Mitleser verlinkt. Es befasst sich nicht mit der Verleihung und Führung von Promotionsgraden (und kann das auch gar nicht, weil es kein Vertrag zwischen Staaten ist). Was helfen in Deutschland bildungspolitische Entwicklungen in der Ukraine? Echte ukrainische Promotionsgrade ("kandydat nauk") werden in Deutschland noch in den nächsten Jahrzehnten nicht als "Dr." führbar sein. Und Bologna-Grade aus der Ukraine wie "Bachelor" oder "Master" müssen wie mittelamerikanische Grade (z.B. solche aus Belize) noch in den nächsten Jahrzehnten mit Herkunftszusatz in Deutschland geführt werden. So will's halt das deutsche Gesetz. Als "owner contact" von EURACA ist ein Herr registriert, der c/o "Inter Eurace SL, Avds. Ricardo Soriano 12, Malaga, 29600, AT" mit der Telefonnummer "43 952772307" erreichbar sein soll. "AT" und "0043" stehen für Österreich, nicht für Spanien. Die spanische Nummer "952772307" gehört der "Interconsult, Avda Ricardo Soriano 20,8ºD, 29600 Marbella", ein Steuerberater- und Anwaltsbüro. Soviel zur Transparenz im Vergleich zu Belize. Das soll dann auch von mir gewesen sein. |
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#14
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Der als multipler EURACA-Gutachter auftauchende Ulrich Wehrlin mit dem Moskauer Titel hat es sogar zu einem Eintrag bei der DNB gebracht, in dem er als "Prof. Dr. Dr. h.c." bezeichnet wird. Wer mit Herrn "Diplom-Volkswirt" "MBA" "Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Wehrlin" nicht nur über Facebook schreiben möchte, der kann das offenbar auch auf dem Kontinent, da er für seine Webseite "wehrlin.com" Freiburger Daten im Netz hat.
Werde ihn wohl mal fragen, was er von der ganzen Sache weiß und hält.
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#15
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EURACA aka Europaakademie schwemmt gerade das Internet mit unwichtigen Pressemeldungen.
Man hat offenbar eine Imageagentur beauftragt, kritische Einträge in den Google-Rechercheergebnissen auf hintere Plätze zu verdrängen. Es bleibt zu hoffen, dass die Leute (bevor sie zigtausend Euros verbrennen) etwas intensiver googeln, als sich das EURACA so vorstellt. |
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