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Europäische Unternehmensformen Span. S.L., span. S.A., französ. S.R.L., österreich. GmbH, Niederl. B.V., Europäische Aktiengesellschaft, u.a., Einsatz, Kosten etc.
Europ. Aktiengesellschaft, Span. sociedad limitada (S.L.), Niederl. Unternehmen

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  #16 (permalink)  
Alt 24.07.2008, 16:40
Moderator
 
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Ort: Belize City
Beiträge: 995
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Standard off topic ...

off topic ...

ffbkdavid,

sollten wir nicht noch dem von mel benannten Anbieter ein lauschiges Plätzchen in dem passenden Thema (http://www.business-podium.com/board...agenturen.html (Seriöse Offshore-Gründungsagenturen ???)) widmen ?
Eigentlich schreit dieses Angebot/ diese Angebote nach deutlicherem Kommentar ...???!!!
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  #17 (permalink)  
Alt 25.07.2008, 10:17
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Registriert seit: 21.07.2008
Beiträge: 10
Standard Krankenversicherung

Hallo zusammen,
da ich in den Niederlanden lebe (Zweitwohnsitz) möchte ich kurz noch folgenden Pferdefuß für alle, die geschäftlich in NL tätig werden erwähnen. Es gibt für alle, die dort Geld verdienen Versicherungspflicht in der neuen - man würde es hier so nennen - "Bürgerversicherung". Das ist eine Krankenversicherung, die für alle - ohne Ausnahme - abzuschließen ist. Wer zu arm ist, bekommt die Beiträge vom Staat. Auch Millionäre müssen diese Versicherung abschließen. Das wird auch kontrolliert.
Gruß
Master Obiwan
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  #18 (permalink)  
Alt 25.07.2008, 11:06
Moderator
 
Registriert seit: 24.03.2006
Beiträge: 525
Standard edler meister obiwan:

minheer,

sey koninglijke excellenz hartlichstens bedangt for de interessante informatie




- - - - - - - - - -




seit der fussball-em sind die niederländischen sprachkenntnisse eines einschlägig bekannten alpenvolkes dramatisch angestiegen, haben wir doch erkannt, dass wir endlich seelenverwandte mit meeranstoss gefunden haben 8-)
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  #19 (permalink)  
Alt 25.07.2008, 12:29
Moderator
 
Registriert seit: 24.03.2006
Ort: Belize City
Beiträge: 995
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Standard

..... ..... so isses ....
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  #20 (permalink)  
Alt 26.07.2008, 16:16
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 19.04.2006
Beiträge: 7
Standard

Hallo,

noch eine kurze Anmerkung bezüglich der Antwort des helvetischen Klompenträgers:

Selbstverständlich ist es bei einer vernünftigen niederländischen Konstellation nicht mit einem an eine Hauswand genagelten Briefkasten getan. Wer große Geschäfte tätigen möchte, sollte auch die Mittel besitzen, einen Geschäftssitz, einen Telefonanschluß u.ä. vorzuhalten. Und selbstverständlich ist auch u.U. die Versicherungspflicht zu berücksichtigen (nicht in allen Fällen - aber meist).

Was mich immer wieder etwas irritiert ist die Tatsache, dass man bei solchen Konstruktionen zunächst immer nur mögliche Steuereffekte sieht. Und dabei vergessen wird, dass eigentlich die Unternehmensstrategie wesentlich wichtiger ist. Wenn dies dann zu steuerlichen "Wohltaten" führen kann - noch besser.

Sie können sich sicher sein, dass NL-Antillen-Kostruktionen mit b.v. oder n.v. von allen großen Unternehmen für gewisse strategische Unternehmenszwecke benutzt bzw. vorgehalten werden und dies weniger im Hinblick auf mögliche Steuervergünstigungen (große Unternehmen zahlen (fast) keine Steuern). Vielmehr sind solche Konstruktionen für internationale Geschäfte sehr dienlich (Patente, Rechte, etc.). Beispiele gibt es im Automobilsektor aber vor allem in der "deutschen Bank"enwelt......

Ich schildere Ihnen mal ein Beispiel aus der Praxis, welches ergänzt durch eine NL-Antillen-Konstruktion viele "Spielarten" ermöglicht.

Nehmen wir mal an, Sie sind in Deutschland mit einer oder mehreren GmbH's geschäftlich tätig. Sie benötigen aber zur Expansion neues Kapital, welches Sie nicht mit klassischen Bankdarlehen abdecken möchten. Was liegt näher, als über einen Gang zur deutschen Börse nachzudenken.

Sie gründen/kaufen eine niederländische n.v. und bringen einen Teil der Anteile über ein Listing (Huckepack auf einem gelisteten Unternehmen) in Umlauf. Die Historie chic aufgepeppt, die Zukunft in bunten Farben geschildert, über die richtigen Internetforen oder Internetpresse gepusht werden Ihre Anteile auch gekauft. Damit erlangen Sie Liquidität, welche für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.

Natürlich werden die nicht im Verkauf befindlichen Anteile durch den Initiator selbst oder über eine weitere n.v. gehalten. Hinter dieser steht dann die Antillen n.v. Oder diese hält sogar selbst Anteile.

Damit haben Sie die Möglichkeit, Ihre Börsenentwicklung dosiert zu steuern und gleichzeitig aus den Verkäufen die Liquiditätsströme zu diktieren.

Bei einer solchen Konstruktion sind steuerliche Aspekte zunächst zweitrangig - kommen aber spätestens dann zum tragen, wenn die Antillen n.v. Anteile veräußert o.ä.

Die Kosten eines solchen Konstruktes liegen anfänglich bei ca. einer halben Million Euro. Die mögliche erzielbare Liquidität liegt im ersten Jahr, je nach Größe der handelbaren Aktienpakete und der Kursentwicklung bei ca. 6 Mio Euro.

Auch nicht schlecht - oder?

Beispiele kann man relativ einfach im Netz googlen. Einfach mal den "Navigator" benutzen, dann spielt auch die "Capella".......

grüße
nimmermehr
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  #21 (permalink)  
Alt 26.07.2008, 19:30
Moderator
 
Registriert seit: 24.03.2006
Beiträge: 525
Standard immer mehr.... danke!

ach mein geschätzter nimmermehr... sie wachsen mir IMMER MEHR ans herz 8-)


ihre antwort ist derart gehaltvoll und know-how-strotzend, dass ich mich schlicht und einfach dafür bedanken möchte... mögen ihre ausführungen die gehirnzellen von all den ruckzuckichwillweg-akrobaten infiszieren, die auf tumbes kurzfristiges steuersparen aus sind und die BEACHTLICHEN LANGFRISTIGEN und NACHHALTIGEN VORTEILEN einer offshorepräsenz total ausser acht lassen


ich freue mich auf weitere kommentare/ergänzungen aus ihrer küche!


... alles natürlich immer angesichts der weisen worte: "De muren hebben oren."


ffbkdavid@creatrustconsult.com

Creatrust Management AG Offshore Corporate Services
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