BPB Business Podium Boards: Offshore, Firmengründungen, Beruf & Karriere
 

Zurück   BPB Business Podium Boards: Offshore, Firmengründungen, Beruf & Karriere > Unternehmensentwicklung & Unternehmensführung > Existenz- und Unternehmensgründung
Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren Tags

Existenz- und Unternehmensgründung In diesem Forum erhalten Existenz- und Unternehmensgründer wichtige Hinweise und Ratschläge.

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #1 (permalink)  
Alt 28.04.2007, 19:12
H.-J. Briest H.-J. Briest ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 23.02.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 13
Standard Grundlegende Fragen bei Gründung eines Unternehmens

Grundlegende Fragen bei Gründung eines Unternehmens

Existenzgründer stehen in Deutschland oft vor der Frage, welche Gesellschaftsform sie benutzen, um ihre Geschäftsidee umzusetzen. Dabei spielt regelmäßig der für eine sogenannte Bar-GmbH- Gründung bei einem Notar nachzuweisende Betrag von 25.000,00 € eine wichtige Rolle, auch wenn bei Gründungen mit mehreren Personen oder bei so genannten Sach- GmbH Gründungen es entweder nur der Hälfte dieses Betrages oder eben einer Sacheinlage bedarf.

Obwohl die Rechtsform der limited (ltd.) mittlerweile in Deutschland recht etabliert und wegen verschiedener Aspekte auch immer populärer wird, bedarf es gerade für junge Existenzgründer dazu fachlich fundierter Beratung, die ihnen vielfach fehlt, so dass im Ergebnis dann doch nicht auf diese Gesellschaftsform zurück gegriffen wird. Damit bleibt aber nur der Weg über eine Personengesellschaft, die je nach Zahl der Gründer eine Einzelunternehmung oder eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) darstellt. Die anderen Rechtsformen (etwa OHG, KG oder AG) sind für die Existenzgründer, die auf sich allein gestellt eine Geschäftsidee umsetzen wollen, meist keine wirkliche Alternative.

Da die Anmeldeformalitäten bei dem zuständigen Gewerbeamt, etc. recht zügig erledigt sind, bietet die Personengesellschaft / GbR dann für junge Existenzgründer die Möglichkeit des sofortigen Beginns der Umsetzung ihrer Geschäftsidee, sofern Räumlichkeiten und Basisausstattung zur Verfügung stehen.

Schwierig wird es immer dann, wenn diese Umsetzung einer Geschäftsidee nur mit Kapital möglich ist, das den Existenzgründern regelmäßig nicht zur Verfügung steht. Der Weg zu den Banken ist dabei oft nicht von Erfolg beschieden, weil die dort geforderten umfassenden Unterlagen, etwa einen mehrjährigen vorausschauenden Businessplan (mit Ertrags- und Liquiditätsplanung) von den Existenzgründern allein nur schwer zufriedenstellend zu erstellend sind, mit der Folge abgelehnter Darlehensanträge. Deutlich leichter ist der Weg über die in jedem Bundesland bestehenden Fördergesellschaften, die erfahrungsgemäß sehr hilfreich sind und auch einen eigenen Anteil zum Gesamtbudget bereitstellen. Dennoch bedarf es auch hier grundsätzlich einer so genannten "Hausbank- Zusage", d.h. der jeweilige Existenzgründer kommt nicht daran vorbei, für sein Konzept (mit den gesamten geforderten Unterlagen) die Zustimmung einer deutschen Bank einzuholen.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang die dabei von den Banken geforderte persönliche Verbürgung durch den Existenzgründer, als Voraussetzung einer Darlehenszusage. Hier müssen Existenzgründer (möglichst mit professioneller Beratung) darauf achten, diese persönlichen Sicherheiten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, mit klarerer Aussicht / verbindlicher (schriftlicher!) Zusage der Bank zur späteren schrittweisen Freigabe. Auf keinen Fall sollten Familienmitglieder / Ehefrauen hier zusätzliche Sicherheiten geben bzw. als Gesamtschuldner mit dem Existenzgründer auftreten. Auch eigene Grundstücke sollten möglichst nicht als Sicherheit für diese Darlehen gestellt werden (Hypotheken) und im ausschließlichen Eigentum der Ehefrauen / Familienmitglieder bleiben, am besten in Kombination mit einem Ehevertrag. Gerät nämlich das Unternehmen später trotz aller Bemühungen in eine schwierige finanzielle Lage bis hin zur Insolvenz, erfolgt automatisch der bankseitige Zugriff bzw. die Verwertung sämtlicher persönlich gestellter Sicherheiten, was dann bei fehlender Trennung zur Privatinsolvenz nicht nur des Existenzgründers, sondern auch seiner Ehefrau / mitverbürgten Familienmitgleider führen kann.

Es empfiehlt sich daher, bei Beginn der Umsetzung einer solchen Geschäftsidee auf professionelle Beratung zurückzugreifen, weil darüber auch der Weg der Zusammenarbeit mit Investoren aufgezeigt werden kann, die den Start und die Umsetzung der Geschäftsidee des Existenzgründers deutlich beschleunigen können, aber auch die Frage der persönlichen Sicherheiten weniger restriktiv im Vergleich mit Banken handhaben. Darüber hinaus besteht über eine solche Zusammenarbeit, dann sinnvollerweise über eine Kapitalgesellschaft, die Möglichkeit für den Existenzgründer bei dem strukturellen Aufbau seines Unternehmens mit sämtlichen damit verbundenen Fragen auf die Kompetenz seines Partners / Investors zurück zu greifen.
Auch für die Umsetzung der Geschäftsidee in einer solchen Konstellation sollte sich der Existenzgründer externer Berater bedienen, weil gerade bei dem Abschluss der Verträge zur Regelung der Zusammenarbeit mit dem Investor grundlegende Fehler zu vermeiden sind, die später nicht mehr korrigierbar sind.
__________________
.

kontakt@ra-briest.de

www.ra-briest.de
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 28.11.2007, 11:31
Dalila Dalila ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 1
Standard

Billige Eigenwerbung - Beitrag entfernt
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 28.11.2007, 12:12
ben walker ben walker ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 16.05.2006
Beiträge: 95
Standard Grundlegende Fragen bei Gründung eines Unternehmens

Grundlegende Fragen bei Gründung eines Unternehmens

@ Dalila

Wenn Sie zu den Themen dieses Forums nichts beizutragen haben und stattdessen nur bezwecken, auf Ihre eigenen Seiten zu verlinken, brauchen Sie hier nicht mehr zu schreiben.
Ersparen Sie uns bitte diese Art von Spam (auch wenn Sie in der dritten Person schreiben, obwohl es Ihre eigenen Seiten sind).

Wenn Sie an einem Werbeplatz interessiert sind, senden Sie uns eine E-Mail und wir unterbreiten Ihnen ein individuelles Angebot.
__________________
Bildungsforen bei BPB

Benjamin R. Walker

BPB Forum/BPB Home/BPB.Org/BPBDirectory/BPB.Biz/BPB.Info/BPB.Net/Tags/Sitemap

Staatsangehörigkeiten, Pässe & Titel:
Staatsangehörigkeiten, Reisepässe, Diplomatenpässe, Namensänderungen, Künstlernamen, Ausweise, Doktortitel, Professortitel, Ehrentitel, Diplome, Zeugnisse, Berufsbezeichnungen, Titelführung, Adelstitel, Feudaltitel, Ritterorden, Familienwappen, Geistliche Ordensgemeinschaften, Dubiose Promotionsberatungen, Titelvermittlung, Ghostwriter, Prof.-Titel und Doktortitel kaufen, Gesetze, Urteile und Beschlüsse zur Titelführung, zu Pässen, Ausweisen und Passeinträgen

Hochschulen, Studium, Studiengänge, akademische Weiterbildungen & akademische Berufe:
Informationen, Gesetze, KMK-Beschlüsse, Rahmenordnungen, Vereinbarungen & Vorschriften, Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen in Deutschland, Hochschulliste, Promotionsforum, legale Promotionsberatung, promovieren, anerkannte Promotionen und Habilitationen, Studium, Studiengänge in Deutschland, Österreich, Schweiz, Präsenz-, Online- und Fernstudium, Auslandsstudium aller Art, studieren im Ausland, Praktika, Hilfen, Wissenswertes, Accreditation matters, Recognition of foreign Universities, Credential Evaluation Services, Tipps und allgemeine Diskussionen zur Hochschulbildung und akademischen Berufen

Berufliche Aus- und Weiterbildungen, Fortbildungsprüfungen, Berufe (auch international):
Gesetze, Richtlinien, Rahmenordnungen, Prüfungsordnungen & sonstige Vorschriften, Ingenieur-, Techniker- und Meisterkurse und -Abschlüsse, auch international, Abschlüsse, Kurse und Adressen der Kammern, IHK, HWK, LWK, IngK, ArchK, Sonstige staatliche Prüfungen, anerkannte Abschlüsse und Zusatzqualifizierungen, Tipps zur beruflichen Bildung & freie Diskussionen zu Berufen und beruflichen Weiterbildungen, Fernkurse und Onlinekurse mit ZFU-Zulassung und reine Selbststudienkurse, Seminare, Schulungen, Workshops, Coaching & Supervision


Tags: Diplomat, Diplomat werden, Diplomatenpässe, Diplomatenausweis, Diplomatenausbildung, Diplomatenstatus, Diplomatische Immunität, Camouflage-Pass, Reisepass, Reisepässe, Personalausweis, Personalausweise, Namensänderung, Künstlername, neue Identität, Visum, Elektronischer Dienstausweis, Führerscheine
Tags: Doktor, Doktortitel, Ehrendoktortitel, kirchliche Doktortitel, Doktor honoris causa, Dr Titel, Dr Titel kaufen, Dr. h.c., Titelführung, Titelführung Doktortitel, Doktortitel Passeintrag, Professortitel, Professortitel kaufen, Ehrenprofessortitel, Professor honoris causa, Prof Titel, Prof Titel kaufen, Prof. h.c., Diplom kaufen, Abschlusszeugnis kaufen, Abiturzeugnis, Meisterbrief kaufen, Gesellenbrief kaufen, Berufsbezeichnungen, Berufszertifikate, Ghostwriting
Tags: Adelsnamen, Adelsprädikate, Adelstitel, Adelstitel Adoption, Adelstitel Heirat, Adelstitel kaufen, Feudaltitel, Feudaltitel kaufen, Familienwappen, Ritterorden, Ordensritter
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 29.03.2008, 22:32
noakademiker noakademiker ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 27.03.2008
Beiträge: 16
Standard Genau das richtige Zitat

Problematisch ist in diesem Zusammenhang die dabei von den Banken geforderte persönliche Verbürgung durch den Existenzgründer, als Voraussetzung einer Darlehenszusage.
Das heißt doch nichts anderes Vollhafter. die zweite fast schon Illegale geflogenheit ist den Gründer in einen Vertrag zu binden der mehr als den sogenannten guten ZInssarz zu verpflichten. 7.5% betrachte ich alls unverschämtheit hinsichtlich des zu erwartenden Steuern und Abgaben
ganz zu schweigen den zu erwartenden Krankenkassenbeiträgen Berufsgenossenschaftsbeiträgen Versicherungen insbesondere der Diebstahlversicherung . Der durchschnittliche Gewinn eines Unternehmers ist in den meisten Fällen eben wegen dieser Kosten weniger als 7,5 % und jeder Wirtschaftsstudent sagt Ihnen das dadurch jedes Kapital geschluckt wird.
Infolge der Privatinsolvenzen, Offenbarungseiden wird doch jeder Unternehmer
jedlicher grundlage beraubt. Abgesehen von der Lebensversicherung oh ja das war mal es gab zeiten wo sich der Unternehmer mit Lebensversicherungen saniert hat aber das hat man ja abgheschaft. Ganz zu schweigen das eine Lebensversicherung nicht mehr das abwirft was sie sollte dank der schönen Versicherungssteuer eine besondere Per.. da doch letztendlich nicht die versicherung das zahlt sondern der Versicherte3 mit weniger Rendite. Und alles deswegen weil die Herren da oben entschieden haben auch die renten müssen besteuert werden. Der Zumwinkel hat das auch verstanden nicht nur das er nach dem Deutschen willen mehr Steuern zahlen soll soll er auch weniger Rente bekommen(sprich nichts) denn er kann ja die risterrente abschließen. Ein toller Ersatz du zahlst von deinem Bruttogehalt 4,5% was in der regel 7,5% vom netto Ausmacht bekommst eine Harz4freischein (sprich die einzige Versicherung die du nicht auflösen mußt wenn es so weit ist) und dann wenn du 65 bzw 66 oder67 bist und in rente bist automatisch 1/3 steuern bezahlen mußt weil du deinen Freibetrag oh oh.. nänä einen Freibetrag wird es ja nicht geben oder doch das währe Wundervoll denn dann würden die die bisher sowieso keine Lebensversicherung abgeschlossen hätten weil es ja bis dato keine Riesterrente gab trotzdem steuern bezahlen. Freibetrag -(Riesterrentenerlös*12) gleich wirklicher Freibetrag. Der Riester hat wirklich in jede Richtung gedacht. Ein Unternehmer der sowieso keine Rentenanspruch bekommt wird selbst wenn er eine Lebensversicherung Abgeschlossen hat weniger rente Bekommen als ein normaler Arbeiter.
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 29.03.2008, 22:43
noakademiker noakademiker ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 27.03.2008
Beiträge: 16
Standard und

7,5% ist eine frechheit wenn man als gründerkredit eigentlich locker leicht einen
Kredit von 3,5% (alter Lombartkreditsatz zu dem aktuell die Bank leihen kann)oder gut 4,5% wenn man der bank noch 1% gewinn zugesteht leihen könnte was in zehn Jahren mehr als das doppelte an Rückzahlungsverpflichtungen entspricht.
Kapitallebensversicherungen waren deswegen immer schon wichtig für Unternehmen.Ende!! deswegen werden wir auch in zukunft Insolvenzen haben. Gratuliere. tolle Politik.
Ps: nach fünf Jahren Harz kein geld. Also raus aus der Statistik. Harz4 greift.
das fünfte Jahr ist im letzten Jahr eingetroffen. Oh wunder 250 000 weniger in der LIste haha
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Trackbacks are An
Pingbacks are An
Refbacks are An



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:45 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2008, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.0.0