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  #16 (permalink)  
Alt 28.04.2006, 09:26
Moderator
 
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@ user,

ich muß noch einmal nachhaken:

Wer ist "man", der die Rechnung zeichnet, der die Generalvollmacht als Person in Händen hält ?
Sind "man" Sie oder eine andere Person.

Zum Zoll:

Also in einem anderen Fall habe ich dort einfach angerufen und mich durchgefragt. Probieren Sie es einfach. Sagen Sie, ein Bekannter wolle Ihnen aus Asien einen bestimmten Elektroartikel zuschicken (da müssen dann genau wissen, was es für ein Gerät sein soll) und der Zoll kann dann die Kosten ermitteln/ abschätzen. Dann hätten Sie zumindest eine Hausnummer.

Waren Sie auch hier: http://www.wup.zoll.de/wup_online/index.php

Beste Grüße

tropico
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  #17 (permalink)  
Alt 28.04.2006, 11:34
Moderator
 
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Standard generalvollmacht!

"..... man erhält ja dann eine Generallvollmacht, somit ist man in der Lage im Namen des Treuhänders zu Unterzeichnen oder Irre ich mich da? ....."


da irren sie sich aber ganz gewaltig... also wer immer eine generalvollmacht unterzeichnet - noch dazu für einen kunden, den er höchstwahrscheinlich weder persönlich kennt noch je gesehen hat (!!!) - der hat wohl nicht mehr viel zu verlieren in seinem leben


absolut tödlich... und eigentlich auch ein hinweis auf die professionalität des ANBIETERS eines solchen dokumentes


stellen sie sich 'mal vor, sie "amtieren" als firmenverwalter und haben beispielsweise 100 kunden... alle mit generalvollmacht "ausgestattet"


frage: wie hoch ist wohl ihr konsum an schlafmitteln... weil an ein geruhsames schlummern ist angesichts des latenten risikos wohl kaum zu denken... oder?


thumbs down für diese idee!


ffbkdavid@business-podium.com
www.creatrustconsult.com

Geändert von ffbkdavid (03.11.2006 um 23:07 Uhr).
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  #18 (permalink)  
Alt 28.04.2006, 12:31
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@tropico,

"man" währe in diesem Fall "Ich".

@ ffbkdavid,

ich glaub das ist ein missverständnis.

Ich habe nicht gemeint das alle Kunden mit einer Generallvollmacht "ausgestattet" sind.

Ich meinte:

Man schreibt dem Kunden eine Rechnung, da ICH dann eine Generallvollmacht vom Treuhänder hätte, könnte ICH ja dann in seinem Namen unterzeichnen.
Irre ich mich da etwa, oder währe das sogar Urkundenfälschung?

Gruß
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  #19 (permalink)  
Alt 28.04.2006, 13:48
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Zitat:
Zitat von User
@tropico,
"man" währe in diesem Fall "Ich".

Man schreibt dem Kunden eine Rechnung, da ICH dann eine Generallvollmacht vom Treuhänder hätte, könnte ICH ja dann in seinem Namen unterzeichnen.
Irre ich mich da etwa, oder währe das sogar Urkundenfälschung?
Von Urkundenfälschung kann keine Rede sein.

Aber: wenn bei Ihrem Kunden (sofern Sie nicht an Privatleute eine Rechnung schreiben) eine Betriebsprüfung stattfindet und eine Rechnung aus dem Ausland vorgefunden wird, auf der IHR Name steht, kommt doch die Frage auf, wer Sie denn sind (sofern Sie als Person ermittelt werden). Eine Kontrollmitteilung an Ihr Finanzamt wird zu weiteren Fragen führen können (siehe: http://business-podium.com/boards/sh...p?p=53#post53).

Spätestens dann kommen Sie in Erklärungsnöte !

Beste Grüße

tropico
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  #20 (permalink)  
Alt 28.04.2006, 14:36
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Die Kunden werden zu etwa 90% alle gewerblich angemeldet sein, da Großhändler.

Auf der Rechnung würde dann ja eigentlich der Treuhänderische Name stehen.

Beispiel: Namer der Firma, Musterfirma
Name des Treuhänders sagen wir mal Max Mustermann.
Und dann würde ich mit Mustermann unterschreiben, also nicht mit meinem Namen sondern mit dem Namen des Treuhänders.

Währe soetwas möglich?
Dann würde man ja eigentlich auch beim Finanzamt nicht wissen wer genau die Rechnung geschrieben hat.

Gruß
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  #21 (permalink)  
Alt 28.04.2006, 15:47
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@ user,

soweit, so gut; könnte funktionieren.

Von wo aus und wie wollen Sie die Rechnung versenden ? Welches Papierformat nutzt man in Panama ? Wie sehen eigentlich Rechnungen üblicherweise aus, die in Panama erstellt werden (in jedem Land herrschen ja landesübliche Eigenheiten vor) ?

Beste Grüße

tropico
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  #22 (permalink)  
Alt 28.04.2006, 16:58
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Standard

___
Von wo aus und wie wollen Sie die Rechnung versenden ? Welches Papierformat nutzt man in Panama ? Wie sehen eigentlich Rechnungen üblicherweise aus, die in Panama erstellt werden (in jedem Land herrschen ja landesübliche Eigenheiten vor) ?
___

Darüber habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen.
Im Internet fand ich keine 100%ig genauen Formate und Normen.

Es kommt jedoch noch auf das Gründungsland an, festgelegt habe ich mich nicht.
Die Rechnung würde ich entweder per PDF also e-mail oder fax versenden, wobei ein deutscher faxanschluss wieder risiken mit sich bringt. Daher wird es warscheinlich alles "nur" per Email abgewickelt werden.

So nun kommen wir aber wieder zu einem Problem.
Das Internet surfen!

Leider kann man in den ewigen weiten des WWW nicht mehr unbeobachtet bleiben. Eine IP Rückverfolgung kann heutzutage jeder machen.

Nun habe ich mir bereits überlegt wie ich dieses Problem lösen könnte.
Wie währe denn soetwas:
Einen Server im Gründungsland anmieten und über die Hausleitung REMOUTE (über diesen angemieteten Server) surfen.

Nun (mal wieder) meine Fragen:

Sind Auslandsserver Auskunftspflichtig? Oder besser gefragt, in welchen Ländern sind Servereinrichtungen NICHT Auskunftspflichtig.

Grüße

User

Geändert von tropico (02.05.2006 um 08:21 Uhr).
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  #23 (permalink)  
Alt 01.05.2006, 08:54
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@ user,

schauen Sie einmal in diese Auflistung: http://www.bmj.bund.de/enid/6ba58c57..._Angel_lb.html

Dort finden Sie die Länder, mit denen die Bundesrepublik Vereinbarungen über Rechtshilfe unterhält. Diese Rechtshilfe orientiert sich allerdings an der Schwere eines Delikts.

Die Rechtshilfe geht allerdings ins Leere, wenn eine juristische Person (z.B. Offshore-Firma) ihre Webseiten - wo auch immer - hostet.

Beste Grüße

tropico
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  #24 (permalink)  
Alt 01.05.2006, 13:43
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Beiträge: 63
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User,

ein extra Server mieten zum Surfen ist nich unbedingt notwendig. Es reicht auch wenn Sie sich für ca 100$ pro Jahr ein VPN Zugang mieten. D.h. Ihre Verbindung von Ihrem Heimrechner führt verschlüsselt zu einem VPN-Server, den der Anbieter bereitstellt, und von da an werden dann Ihre Anfragen ins WWW geleitet.

Allerdings, wenn Sie beabsichtigen Rechnung per E-Mail zu verschicken, registrieren Sie sich unbedingt für Ihre Offshore Firma eine Domain, also z.B. www.asianelectronicscorporation.com.pa. Am besten, wenn Sie auch einen kleinen Internetauftritt für Ihre Firma gestalten. Die Rechnungsmails sollten jedenfalls von z.B. sales@asianelectronicscorporation.com.pa kommen und nicht von peter1977@gmx.de

Gruß
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  #25 (permalink)  
Alt 01.05.2006, 17:08
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Registriert seit: 21.04.2006
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Vielen Dank für eure Antworten.

@7miles.

das mit der VPN Anmietung währe eine Überlegung wert, jedoch muss man auch bedenken das es auch in diesem Gewerbe Schwarze Schaafe gibt.
Diese können dann Passwörter etc. mitlesen und dann benutzen.

Deswegen würde ich lieber einen eigenen Server anmieten, da ich dann weiß das dort keiner mitlesen kann.

@ tropico.

Vielen Dank für die Liste. Ich werde gleich mal reinschauen.

Schönen Feiertag noch :-)

Grüße

User
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  #26 (permalink)  
Alt 11.06.2006, 17:39
Benutzer
 
Registriert seit: 18.04.2006
Beiträge: 37
Standard "Offshore" Rechnungen und weitere Fragen

Liebe Alle,
Spannender Thread! Anbei auch einige Gedanken/Fragen von meiner Seite:

1) Rechnungserstellung
Nun, die Rechnung einfach per Email zu senden, ist auch nicht so einfach. Damit diese etwa in Österreich anerkannt wird, muß diese a) per Post oder b) als signiertes PDF vorliegen.

Sowohl bei a) und b) stellt sich die Frage nach landesüblichen Formaten, die tropico bereits eingeworfen hat (warum sollte etwa das Format des PDFs vom landesüblichen Papierformat abweichen).

Einfach ein unsigniertes PDF ausdrucken, wird auch nicht sein - wegen den Formaten.

Bei Versenden der Rechnung als signiertes PDF kommt ja wiederum das Problem auf: Wer zeichnet? Resp. kommt hinzu: Wo lassen Sie Ihre Signatur registrieren? Käme sicher komisch, wenn die SA aus Panama ein A-Trust Zertifikat hat ...

2) Kosten und Aufwand
Eine funktionierende Offshorelösung ist sicherlich mit einigen Aufwänden verbunden (Zeit und Kosten). tropico&ffbkdavid: Ab welchen Größenordnungen hinsichtlich Umsatz und Gewinn beginnt sich Iherer Erfahrung nach eine funktionierende Offshore Konstruktion zu rechnen?

Beste Grüße,

Alexander
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  #27 (permalink)  
Alt 11.06.2006, 18:03
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Registriert seit: 18.04.2006
Beiträge: 37
Standard Weitere Fragen...

Erägnezend zu obigem Beitrag noch eine Frage:

1) VPN Verbindung
Wo kann man eine solche mieten/beziehen?

2) Offhsore Server
Des öfteren lese/höre ich davon, daß bestimmte Inhalte auf ausländischen Servern gehostet werden, da die Inhalte im Inland rechtlich bedenklich sein könnten (Tipps zur "Offhsore Steuerminimierung", unzensiere ponografische Inhalte usw).

a) Was ist davon zu halten? In welchen Ländern der Welt kann man auf einem Server publizieren was man will, iSv nicht "vor den Kadi" zu kommen?

b) Wie sieht das dahinterliegende Anonymitätskonstrukt aus? Ich habe ja nichts davon, wenn der Server im Ausland steht aber klar hervorgeht, daß ich meine Seiten auf diesen betreibe? So gäbe es ja -ein entsprechendes Rechtshilfeabkommen vorausgesetzt- sicherlich die Möglichkeit herauszufinden, wer den WebSpace mietet, resp. die Rechnungen hierfür bezahlt.

3) Anonymer eCommerce
Eine Zeit lang habe ich über ähnliche Modelle nachgedacht, wie die User hier ("Offhsore eCommerce Lösung"). In erster Linie ginge es mir dabei aber gar nicht so sehr um die "Steueroptimierung", sondern um die Anonymität.

So betreibe ich etwa hier in AT ein Beratungsunternehmen. Demgemäß käme es aber nicht gut (iSv könnte zu Einbußen meines Rufes führen), wenn ich parallel unter meinem Namen mit diversen Artikeln im Web handle, etwa mit "esoterischen Waren" (Tarotkarten, Räucherwerk usw), da ich somit schnell zu dem Ruf käme, Konzepte die ich für meine Kunden erstelle, sicherlich "auszupendeln".

Sowohl im Inland, als auch im Ausland gibt es diverse Gesellschaftsformen, die es dem Gesellschafter erlauben, anonym zu bleiben. Zudem können Anteile auch treuhändisch gehalten werden - das Haftungsrisiko eines Gesellschafters ist zwar nicht Null, gegenüber dem eines Geschäftsführers jedoch deutlich geringer, sodaß sich hierfür auch Treuhänder einfach finden lassen.

Schwieriger wird es hier schon beim Geschäftsfürer: Dieser muß zumeist eine natürliche Person sein (Ausnahmen gibt es natürlich), den gewöhnlichen Wohnsitz im jeweiligen Land haben (Ausnahmen gibt es natürlich) - und im jeweiligen Firmenbuch/Handelsregister stehen (hierzu habe ich noch keine Ausnahme gefunden).

Hierfür einen Treuhänder zu finden, wird schon bedeutend schwieriger sein - im "Innenverhältnis" läßt sich zwar die Haftung regeln, doch gegenüber etwaigen Gläubigern haftet diese Person. Schwieriger heißt natürlich auch teurer.

Selbst den GF zu machen, eleminiert wiedeurm die "Anonymität".

--> Ich fürchte, hier gibt es keine andere Lösung, als einen seriösen Treuhänder einzusetzen - womit, diese Konstruktion wiederum erst ab einer gewissen Größenordnung Sinn macht.

...


Was ich ebenfalls erkenne ist, daß Vorteile ausländischer Gesellschaftsformen (etwa die geringere Mindeststammeinlage bei der S.L.) rasch durch die höhere Komplexität (etwa Amtssprache Spanisch, spanische Rechtssprechung ...) schnell zu Nichte gemacht werden, soferne man nicht gewissen Gröenordnung überschreitet.

....

Ein Offhsorekonstrukt, das die Anonymität des Betreibers wahrt aber kostengünstig erhältlich ist (etwa um erst einmal die Nachfrage zu sondieren), gibt es scheinbar nicht.

...oder übersehe ich hier etwas Grundlegendes?

Liebe Grüße,

Alexander
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  #28 (permalink)  
Alt 11.06.2006, 22:21
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Registriert seit: 28.04.2006
Beiträge: 63
Standard

Hallo Austria-Alex,

1) www.privacy.li

a) eine ziemlich große Content Freiheit bei Webseiten bietet z.B. Holland, Russland sowieso und auch einige Hoster in den USA!

b) Nur um anonym Webspace zu mieten? Da reicht schon die von ffbkdavid "hochgelobte" IBC Klitsche im Nirgendwo
Obwohl: Mittlerweile bieten immer mehr Hoster auch die Bezahlung per e-gold an (siehe auch andere Beiträge hier im Forum), da muss man nichtmal ein Konstrukt bauen, da kann man einfach so anonym mieten, da e-gold anonym ist!

3) Um anonym e-Commerce zu betreiben (solange Sie nur virtuelle Güter anbieten, keine materiellen) lässt sich anonymer E-Commerce RELATIV einfach realisieren. Wollen Sie hingegen einen Versand betreiben müssen in der Tat komplexere Geschütze aufgefahren werden, wenn Anonymität gewahrt werden soll, so denke ich.
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  #29 (permalink)  
Alt 30.12.2006, 01:46
Gesperrt
 
Registriert seit: 30.12.2006
Beiträge: 8
Standard Anonymer e-Commerce mit virtuellen Gütern

Hallo allerseits,

ich finde diesen Beitrag hochinteressant weil Ich mich für ein ähnliches Konstrukt interessiere:

1. Treuhänderische Offshore Firma ( Panama AG, Belize IBC usw.)
2. Treuhänderisch angelegtes Firmenkonto in Panama oder dem Gründungsland
3a. Treuhänderisch angelegtes Firmenkonto ( Unterkonto ) in einem EU-Land zwecks EU-Überweisung für den Kunden, kann auch andere Bank sein.
3b. (Alternativ zu 3a) E-Gold Exchanger nimmt das Geld der Kunden an und leitet weiter an E-Gold. Ich überweise das Geld von E-Gold weiter an das Offshore Firmenkonto.
4. Das Geld vom Offshore Firmenkonto wird durch eine mehr oder weniger Anonyme Debitcard oder gar einer Visa Card ( auf guthaben Basis ) in Deutschland für den Bedarf abgehoben.

Falls ein Treuhänder für das Anlegen von Firmenkonten nicht gestattet ist werde ich einen Treuhänder stellen (Freund).

Ich biete wie der Titel schon sagt virtuelle Güter per e-Commerce an. Die Kunden sind in die Breite gestreut und zahlen Beträge bis 100-200 Euro ein. Kunden werden ausschließlich Privat agieren und möchten wenn möglich anonym bleiben, läuft also nichts über den Fiskus. Es werden keine Rechnungen erstellt.

Konstrukt soll primär der Anonymisierung und nicht der Kapitalflucht dienen. Wobei nicht ausgeschlossen, dass ich das Konstrukt früher oder später auch für geschäftliche Zwecke nutzen möchte.

Was hält Ihr von diesem Konstrukt und der Denkensweise, kann Ich damit lange Überleben?


Um hier im Forum auch ein wenig was beitragen zu können mal par Tipps an die vorherigen Fragesteller: findnot.com ist der mir bekannteste VPN-Dienst, großer Vorteil gegenüber anderen Anbietern sind die vielen Server Locations.
Gerne kann Ich auch bei Bedarf den Vorteil erläutern. Auch scheinen die mir von der Internetpräsenz am seriösesten zu sein. Einen Server im Offshore Land für selbige Zwecke zu mieten halte Ich für unnütz, da mit gewaltigen Geschwindkeitseinbußen beim Surfen zu rechnen ist. Wer schon mal ausländische Proxys in weitgelegenen Ländern mit schlechter Anbindung benutzt hat, weiß wovon Ich spreche.
Mindestens genauso wichtig wie das "Tarnen" der eigenen IP ist die Verschlüsselung der eigenen Festplatten, hier kann Ich den Marktführer empfehlen: drivecrypt.com


Hoffentlich werde Ich für diese wertvollen Tipps welche Ich gegeben habe auch mit wertvollen Antworten zu meinem Konstrukt belehrt
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  #30 (permalink)  
Alt 30.12.2006, 12:36
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Beiträge: 63
Standard

Hallo an den Müllmann,

>3a. Treuhänderisch angelegtes Firmenkonto ( Unterkonto ) in einem EU-Land >zwecks EU-Überweisung für den Kunden, kann auch andere Bank sein.

Kann zu einer zeitraubenden Angelegenheit werden. Schließlich sollte Ihre Banking Destination ja einige Vorteile bilden. Wie zum Beispiel ein starkes Bankgeheimnis. Sie müssen sich also eine Region suchen, die nicht direkt unter EU-Gesetze fällt, dennoch an das EU-IBAN System angeschlossen ist und am Besten wäre es doch das Konto bei einer reputablen Großbank zu führen. So etwas finden Sie z.B. auf den Kanalinseln. Glauben Sie aber nicht Sie können da mit Ihren Panama Dokumenten reinspazieren und die Herren öffnen Ihnen ein Konto mit Internet Banking binnen 24h. Das Gegenteil ist der Fall. Aus eigener Erfahrung sprechend, so etwas kann sich 6-7 Monate hinziehen (Ende des Wartens ist noch nicht abzusehen). Und das ist anscheinend auch bankenunabhängig, die ganzen UK Großbanken scheinen da alle gleich.

>3b. (Alternativ zu 3a) E-Gold Exchanger nimmt das Geld der Kunden an und >leitet weiter an E-Gold. Ich überweise das Geld von E-Gold weiter an das >Offshore Firmenkonto.

Wäre eine Möglichkeit. Kommt drauf an ob Ihre Kunden da mitziehen.

Ansonsten, haben Sie mal über eine Möglichkeit via PayPal nachgedacht. Ich persönlich mag den Laden nicht, die sind aber doch am Komfortabelsten meiner Meinung nach (Neu in Deutschland ja mit Lastschriftverfahren). Dort gibt es einige Möglichkeiten preisgrünstig anonym zu bleiben, samt direktem Cashout über Debitcard. Sollten Sie allerdings einen gewissen Umsatz anstreben von sagen wir mal 5.000 EUR+ im Monat, wäre sicherlich was handfestes mit "ordentlichen" Bankkonten besser.

Viel Erfolg für Ihre Unternehmung im neuen Jahr,

7miles
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