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Liebe Forumsteilnehmer,
Seit einiger Zeit verfolge ich nun schon Ihre Ausführungen, da ich mich mit der Möglichkeit einer Abschöpfung meines Firmengewinnes im Ausland beschäftige. Aktuelle Situation: Es werden durch mich Waren aus der Türkei importiert und hier mit hohen Aufschlägen verkauft. Gewünschte Situation: Eine von mir im Namen eines Treuhänders gegründete Aktiengesellschaft verkauft mir die zu importierenden Waren mit einem Aufschlag von 30%, so dass 30% weniger Gewinn in Deutschland anfallen, sondern in der Türkei. Hierzu soll ein Mitarbeiter in der Türkei mit eigenem Büro für mich tätig sein. Die Aktien "gehören" einer Gesellschaft auf der Isle Of Man, die regelmäßig Dividenden aus den Gewinnen der türkischen Firma erhält. Diese Dividenden werden dann durch mich abgehoben und für Konsumausgaben genutzt. -- Bisher ist keine der beiden gewünschten Firmen gegründet. Die Gründung der türkischen Firma wird in nächster Zeit durchgeführt werden. Wie sind hier die Abkommen mit der BRD? Gäbe es ein Problem, wenn ich als Bevollmächtigter für das Geschäftskonto der türkischen AG bei der Bank eingetragen wäre? Was benötige ich auf der Isle Of Man? - Ein Bankkonto, im Namen des Treuhänders? - Einen Treuhänder, der als Eigentümer der "Holding" auftritt Die Erhöhung der Preise für den Import der genannten Waren ließe sich leicht durch Qualitätsverbesserungen argumentieren. Was wäre bei einer Reise auf die Isle Of Man zu berücksichtigen. Mir ist ein persönliches Gespräch sehr wichtig, auch wenn es jährlich "nur" um Abschöpfungen in mittlerer 5 stelliger Höhe geht. Gibt es ein 100%ig legales Alternativmodell, bei dem ich keine weiteren Konsequenzen fürchten müsste? Mit freundlichem Gruß J. Heseicke. |
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warum um alles in der welt sehen sie eine lösung mit abschöpfung von geldern via DIVIDENDE vor... das setzt doch zwingend eine struktur voraus, bei der EINE FIRMA GEWINNE ERZIELT (man kann ja nur ausschütten, wenn "was" da ist, nicht wahr!)
und wie kommen sie auf die ISLE OF MAN? - erscheint mir doch etwas arg exotisch und gewöhnungsbedürfig (wie ist "es" mit gesundem menschenverstand darzulegen, warum eine iom-firma - schauen sie sich 'mal auf der weltkarte an, wo das eiland liegt! - irgendeine wesentliche und NACHVOLLZIEHBARE aufgabe in und bei handelstransaktionen spielen soll?) im übrigen - und da LAEGE THEORETISCH die möglichkeit der einsetzung eines internationalen handelhauses, das warenströme koordiniert, verkaufsaktivitäten abwickelt und transaktionen abwickelt) - ist die isle of man NUR STEUERSPARPARADIES für NICHTANSAESSIGE STRUKTUREN - sogenannte tax exempt companies... wenn sie oder ihre firma auf der insel ansässig sind, sind sie steuerpflichtig beachten sie bitte auch die tatsache, dass die iom "eu-mehrwertsteuerkompatibel" ist... das kann probleme im zusammenhang mit warenlieferungen aus der türkei auslösen sie sollten als ZWISCHENGLIED zwischen der produktionsstätte und der verkaufsort eine zwischengesellschaft einsetzen, DIE KEINEN ARGWOHN ERWECKT... deren rechnungen sollten nämlich bei ihren kunden in deren buchhaltung als aufwendungen geltend gemacht werden können, ohne dass allzugrosse aufregung entsteht (wenn sie wissen, was ich meine 8-) gegenenfalls FRONTFIRMA ONLINE mit offshore-vehikel... ist aber gegenstand eines fachgespräches mit einem berater ihres vertrauens 8-) viel glück für ihr projekt ffbkdavid@creatrustconsult.com |
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Vielen Dank für Ihre bisherigen Überlegungen zu dem geschilderten Sachverhalt.
Ich glaube, ich habe den Sachverhalt möglicherweise falsch dargestellt: Die in der Türkei zu gründende Firma soll zwischen den Lieferanten in der Türkei und uns als Importeur in Deutschland geschaltet werden. Dort soll sie die Gewinne zum Teil abschöpfen. Diese Gewinne sind soweit steuerfrei. Da jedoch die Türkei eine zu hohe Einkommensteuer auf solche Gewinne erheben würde, gibt es Aktien. Diese Aktien werden von der "Holding" auf der Isle Of Man gehalten. D.h. die Holding verdient durch die Dividenden. Diese Dividenden sollen dann "privat" abgeholt werden. Z.b. mit einer Visakarte im Rahmen von Urlaubsreisen. Die Waren werden weiterhin aus der Türkei direkt nach Deutschland geliefert, die türkischen Lieferanten schreiben eine Rechnung an die zu gründende Firma in der Türkei, die dann teurer an uns in Deutschland weiterberechnet. Die Isle Of Man ist nur als Standort für die Holding im Gedankenkonstrukt enthalten, weil es sicher nicht sinnvoll ist, das Geld direkt aus der Türkei in Koffern über die Grenze zu schleppen (symbolisch). Mit freundlichem Gruß |
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"..... Die in der Türkei zu gründende Firma soll zwischen den Lieferanten in der Türkei und uns als Importeur in Deutschland geschaltet werden. Dort soll sie die Gewinne zum Teil abschöpfen.
Diese Gewinne sind soweit steuerfrei ....." warum bitte werden transaktionen, die innerhalb der türkei vom türkischen produzenten/lieferanten über eine türkische zwischenfirma abgewickelt werden, urplötzlich "soweit" steuerfrei dat hab' ich nun überhaupt nicht begriffen ffbkdavid@creatrustconsult.com |
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Das ist ganz einfach erklärt: Die zu gründende türkische Firma soll in einer der Freihandelszonen der Türkei angesiedelt sein. Es fallen dann lediglich Zölle in Höhe von 0,5% auf die Waren an; dies kann jedoch nahezu vernachlässigt werden.
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sie posten:
"... Das ist ganz einfach erklärt: ..." was sie da hinsichtlich ihrer "fachkenntnisse" bezüglich von freihandelszonen auf uns loslassen, ist hanebüchener unsinn, sorry, aber eine minimale grundkenntnis von abläufen ist beim aufbau einer firma durchaus von nutzen sie können doch nicht ernsthaft glauben, dass sie irgendwo in einem land (ausserhalb der von ihnen erwähnten freihandelszone) produzieren können, die dort entstandenen produkte dann in die freihandelszone "umlagern" können... um sie von dort (abgesehen von der von ihnen selbst genannten "handling gebühr") STEUERBEFREIT auf den markt zu werfen wenn dem so wäre... stellen sie sich die konsequenzen vor... welches türkische unternehmen würde noch den "konventionellen" verkaufsweg wählen, wenn mit einem kurzen umweg über eine freihandelszone die nahezu totale steuerbefreiung errreicht werden könnte - THINK! ihr konstrukt wird nie und nimmer funktionieren... spätestens bei der vorlage von ursprungszeugnissen werden sie VOM ENDABNEHMER grossen druck bekommen ihr konzept ist eine veritable totgeburt... da sind vollmundige "pläne" und gedanken bezüglich einer ausländischen holdinggesellschaft vollständig fehl am platz - vergessen sie's so rasch als möglich ffbkdavid@creatrustconsult.com |
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Hallo,
Da Sie sich offenbar mit der Türkei kaum auskennen und daher meinen, die ganze Idee wäre schlecht, hier ein kleiner Auszug aus folgender Internetseite: http://www.afu-net.de/steuern%5Coase%5Cturkey.htm Zitat:
Die Frage nach der Idee mit der Holding auf der Isle Of Man bleibt offenbar unbeantwortet. Es ist sehr Schade, dass hier offenbar ohne Ahnung von der Materie zu haben einfach losgepoltert wird. Wie auch immer: Ich habe mich hauptsächlich an dieses Forum gewandt, um nach Möglichkeit einen Berater zu finden, der mir bei der Umsetzung helfen kann. Bisher habe ich leider niemanden gefunden, der in Sachen Türkei bewandert war. Sollte es jemanden geben, so schreiben Sie mir bitte eine Nachricht. Meine offenbar nicht vorhandenen Kenntnisse des internationalen Handels haben bisher für 12 Vollzeitmitarbeiter gereicht. Vielleicht sollte ich mal überlegen, was ich genau falsch mache, als Marktführer auf dem von uns bearbeiteten Markt. Mit freundlichem Gruß |
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"... Die Frage nach der Idee mit der Holding auf der Isle Of Man bleibt offenbar unbeantwortet. Es ist sehr Schade, dass hier offenbar ohne Ahnung von der Materie zu haben einfach losgepoltert wird ..."
___ ihre kommentierung von ansichten spricht ja für sich selbst - sie suchen keinen berater, der ihre festgefahrene meinung in zweifel zieht, sondern einen claqueur, der ihnen nach dem mund redet und auf ihren noch gar nicht rollenden zug aufspringt ___ dass wir alle - teilweise seit über 20 jahren im geschäft - keine ahnung von der materie haben, wissen wir... und leben gut damit Wie auch immer: Ich habe mich hauptsächlich an dieses Forum gewandt, um nach Möglichkeit einen Berater zu finden, der mir bei der Umsetzung helfen kann. Bisher habe ich leider niemanden gefunden, der in Sachen Türkei bewandert war. ___ einen auf der isle of man ansässigen lokalen agenten, der ihnen mit vergnügen eine iom-holding verkaufen wird, finden sie hier: ___ Corporate Service Providers Directory - isleofman.com ___ die auf der liste figurierenden anbieter sind allesamt seit jahrzehnten mit den speziellen verhältnissen in der türkei bestens vertraut... ist deren daily business, ihre ahnung von der materie an quasi-landsleute zu vermitteln viel glück für ihre projekt, sie werden's brauchen, wenn ihre zollfreilagerware beim grenzübertritt in deutschland unter die lupe genommen wird ffbkdavid@creatrustconsult.com |
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guten abend,
ich habe mich ausschliesslich aufgrund IHRES links auf die seite AFU-NET.DE - Steueroasen, Squaredance u.V.a.m mit dem sinnigen untertitel "... finden sie seiten zu den unterschiedlichsten themen wie steuertipps, steueroasen, steuerthemen, squaredance, country und patienten empfehlen ihren arzt) - über ein derartig breites spektrum an "ahnung" verfüge ich, da haben sie recht, nun wirklich nicht ..." mit ihrer abenteuerlichen aussage hinsichtlich des 0,5%-steuersatzes für importe von gütern aus der türkei in türkei-freihandelszonen befasst... allerdings nur ruck-zuck-oberflächlich... ... ich laufe darum - gerne 8-) - gefahr, ganz gewaltig einen deckel zu bekommen, wenn ich mich hier in der vorliegenden weise aus dem fenster lehne... sei's drum: 1) im gegensatz zu ihrem afu-dipl.fin. befasst sich die internationale revisionsfirma deloitte auf http://www.deloitte.com/dtt/cda/doc/...005%281%29.pdf doch um einiges fundierter mit den spezifischen türkei-verhältnissen... schauen sie doch 'mal rein... und staunen sie da liesst der geneigte buchstabennascher nämlich 2) auf seite 33 des professionell daherkommenden berichtes: "... Trading With Turkey - Goods that are sent to an FTZ from Turkey are treated according to the Foreign Trade Regime and considered exported from Turkey. For example, a company in Turkey may send goods to one of the Turkish FTZs in which its branch operates with an Operation License. In this case, the company in Turkey benefits from VAT exemption applicable for exports and accordingly does not calculate any VAT on the value of the goods sent to the FTZ. On the other hand, the exporting company in Turkey is obliged to bring the amount of the invoice into Turkey, in terms of foreign currency within the time limits specified by the Foreign Currency Legislation, thus complying with the Turkish Foreign Trade Regime ..." da stehen dem vermeintlichen "gewinn" aus der tatsache, dass keine mehrwertsteuer anfällt (was ohne bedeutung ist, weil spätestens beim port in deutschland die 19% zur zahlung fällig werden, ohne dass der exporteur eine entsprechende vorsteuer geltend machen kann... nullsummenspiel also!), doch bedeutende einschränkungen im hinblick auf das "turkish foreign trade regime" entgegen 3) im weitern finden sich bestimmungen, die für die geltendmachung der von ihnen erwähnten 0,5%-steuerregelung zwingend notwendig sind: d) the amount of the value created on the goods brought into FTZ on a temporary basis based on a subcontracted manufacturing agreement so as to be processed either within FTZ or in Turkey (special levy is imposed on the value created at the time of the final export of the goods from FTZ) da geht's also um veredelung von beispielsweise rohmaterial aus der türkei zur fertigstellung in der freihandelszone... ein absolut diametral zu ihrer schilderung (durchschleusung von fertigprodukten via ftz ins ausland zur umgehung der besteuerung... das war ihr thema!) stehender tatbestand 4) und dann... was entdecken meine entzündeten augen auf seite 35, oben: "... The following types of movements of goods are not subject to the 0.5% special levy: a) Goods imported into FTZs from Turkey, b) Goods exported from FTZs to foreign countries, c) Sales of goods within FTZs, d) Goods exported from FTZs for the purpose of destruction, e) Goods brought to /delivered from FTZs for the purpose analysis and testing, f) Goods brought to FTZ for the purpose of use in investment, construction and installation stages, g) Goods brought to FTZ for the purpose of enlargement and capacity increase, h) Goods and equipment brought into FTZ an a temporary basis for repair and maintenance purposes provided that the staying period in FTZ does not exceed 12 months ..." empfinden sie bitte meine bemerkungen nicht als provokation... lesen sie sich in ruhe den bericht von deloitte durch... er wird ihnen mit sicherheit mehr informationen vermitteln als das seit bald einem jahr nicht mehr aufgedatete afu-geschreibsel wohl bekomm's ffbkdavid@creatrustconsult.com |
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Auf Nachfrage bei der türkischen Botschaft in Deutschland wurde mir bestätigt, daß sich nichts an den Feststellungen von Deloitte geändert hat.
Heißt richtigerweise: Nullnummer !
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. Beste Grüße tropico tropico@safe-mail.net Tropico Ltd. - Belize - Offshore Services Buchen Sie Ihren nächsten Luxusurlaub bei Edenproperty oder genießen einen schönen Urlaub im Coconuts Caribbean Hotel. Welcome to Ambergris Caye (Belize) Firmengründung & Offshore Banken, Stiftungen & Trusts Financial & Business Services BPB- Directory BPB- Biz BPB- Org BPB- Net BPB- Info BPB- Tags BPB- Sitemap BPB- Katalog BPB- Counter BPB-Ltd |
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