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  #1 (permalink)  
Alt 14.11.2007, 14:51
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 14.11.2007
Beiträge: 6
Ausrufezeichen Ein reines Internetunternehmen

Man nehme an, jemand zieht ein reines Internetunternehmen auf, welches elektronische Ware anbietet. Der Unternehmer legt dabei großen Wert auf Anonymität. Also steht der Server mit dem Webspace im Ausland (z.B USA oder europäisches Ausland; wo genau, weiß der Unternehmer selbst noch nicht). Die Domain ist auf eine Kanzlei in Hongkong registriert und somit z.B vor deutschen Abmahnwellen im Internet (wg. Impressumspflicht usw.) und Spammern sicher, die gerne mal mit Whois Abfragen Informationen über Webmaster sammeln. Darauf hat der Unternehmer ganz einfach keinen Bock.

Der Unternehmer bietet, wie bereits gesagt, über das Internet elektronische Waren an. Selbstverständlich legale Ware. Damit eine Kaufabwicklung zustande kommen kann, ist der Unternehmer auf einen Abrechnungsdienstleister angewiesen, der das Geld empfängt und am besten auch selbst die Ware versendet. Garnicht so leicht so eine eCommerce Lösung zu finden.

Kompliziert wird es auch mit der Wahl des richtigen Firmengerüsts, denn der Unternehmer möchte steuern sparen oder erst garkeine zahlen (Abrechnungsdienstleister und co. verlangen schon genug Gebühren, also warum noch zusätzlich Steuern zahlen). Vorteilhaft ist hier, dass es sich um ein reines Internetunternehmen handelt, also der Sitz ja im Grunde frei wählbar ist?

Selbstverständlich möchte der Unternehmer sich bei deutschsprachigen Affiliatenetzwerken registrieren um seine Einkünfte zu optimieren. Stellt sich die Frage: Arbeiten diese mit ausländischen Firmen zusammen? Wohlmöglich noch mit welchen mit Sitz in Mittelamerika oder Karibik?

Wir sind gespannt auf eure Einträge.
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  #2 (permalink)  
Alt 14.11.2007, 16:06
Moderator
 
Registriert seit: 24.03.2006
Beiträge: 529
Standard internetstruktur

"... Wir sind gespannt auf eure Einträge ..."
_____ was erwarten sie denn KONKRET - detaillierte vorgehensszenarien mit nennung von namen, anschriften und möglichst noch "für lau"-kostenangaben?
_____ können sie sich vorstellen, wie heikel die darstellung komplexer "tipps" nur alleine schon im hinblick auf eine mögliche haftung des uneigennützig aus dem nähkästchen plaudernden sind?
_____ nur so als gedanken wegen des "heureka"-effektes, wenn man von INFORMATIONSFOREN gleich pfannenfertige lösungen erwartet


doch nun zu ihrem "fall":


Man nehme an, jemand zieht ein reines Internetunternehmen auf, welches elektronische Ware anbietet. Der Unternehmer legt dabei großen Wert auf Anonymität. Also steht der Server mit dem Webspace im Ausland (z.B USA oder europäisches Ausland; wo genau, weiß der Unternehmer selbst noch nicht).
_____ ja, funktioniert bestens - wo liegt das problem?


Die Domain ist auf eine Kanzlei in Hongkong registriert und somit z.B vor deutschen Abmahnwellen im Internet (wg. Impressumspflicht usw.) und Spammern sicher, die gerne mal mit Whois Abfragen Informationen über Webmaster sammeln. Darauf hat der Unternehmer ganz einfach keinen Bock.
_____ ich verweise auf das "tatortsprinzip" - jeder rechtsanwalt wird ihnen dieses gerne erläutern... von castrop-rauxel aus am küchentisch big deals einfädeln und nach aussen den eindruck erwecken wollen, man sitze im sonnigen nassau... dat jet nit!
_____ wie kommen sie im übrigen auf hongkong
_____ und was bitte hat in diesem zusammenhang der begriff "kanzlei" verloren... jedwelcher hinweis auf einen rechtsanwalt, der offensichtlich nichts besseres zu tun hat, als als halter einer domain zu fungieren, scheint mir doch eher kontraproduktiv zu sein


Der Unternehmer bietet, wie bereits gesagt, über das Internet elektronische Waren an. Selbstverständlich legale Ware. Damit eine Kaufabwicklung zustande kommen kann, ist der Unternehmer auf einen Abrechnungsdienstleister angewiesen, der das Geld empfängt und am besten auch selbst die Ware versendet. Garnicht so leicht so eine eCommerce Lösung zu finden.
_____ ja, funktioniert... so sie denn einen fullfilmentanbieter finden - die kombination abrechnungsdienstleister/auslieferer habe ich in der praxis noch nie aufspüren können... scheint mir im hinblick auf die begründung eines wirtschaftlichen stützpunktes im auslieferungsland auch eher problematisch
_____ besser - moneten in die eine tasche
_____ abwicklung über einen unabhängigen kanal (internationale spedition)
_____ denken sie bitte daran, dass bei grenzübertritt mehrwertsteuer fällig wird... und das handling von waren (rein ins lager, bewirtschaftung, raus aus dem lager, konfektionierung, auslieferung) doch recht teuer werden kann... die lösung - hier wäre sie optimal 8-) - mit eigenleistungen via büro am küchentisch steht aus gründen der diskretion wohl nicht im raum, nicht wahr 8-)


Kompliziert wird es auch mit der Wahl des richtigen Firmengerüsts, denn der Unternehmer möchte steuern sparen oder erst garkeine zahlen (Abrechnungsdienstleister und co. verlangen schon genug Gebühren, also warum noch zusätzlich Steuern zahlen). Vorteilhaft ist hier, dass es sich um ein reines Internetunternehmen handelt, also der Sitz ja im Grunde frei wählbar ist?
_____ was soll DARAN kompliziert sein - elektronik aus asien bekommen sie sowieso nur gegen cash... die "mithelfer" wollen auch moneten auf ihrem kundenkonto sehen, bevor die ihnen die geschuldete mehrwertsteuer vorschiessen... also ist der eintragungssitz der gesellschaft vollständig irrelevant


Selbstverständlich möchte der Unternehmer sich bei deutschsprachigen Affiliatenetzwerken registrieren um seine Einkünfte zu optimieren. Stellt sich die Frage: Arbeiten diese mit ausländischen Firmen zusammen? Wohlmöglich noch mit welchen mit Sitz in Mittelamerika oder Karibik?
_____ ja, DAS nun wieder gehört doch wohl zur VORARBEIT, die sie selbst und relativ rasch erledigen könnten... scheint mir zu den BASISABKLÄRUNGEN zu gehören...
_____ ... einfach FRAGEN - kostet nix!


direkte frage: sind sie bereits INTENSIV, mit HARTEM KÖRPEREINSATZ und HEFTIG UMHERWIRBELND mit den arbeiten zur realisierung ihres projektes befasst... oder war das ganze 'mal so ein stammtischgedanke, den WIR jetzt für sie konkreter behandeln sollen?


wohl bekomm's


ffbkdavid@creatrustconsult.com
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  #3 (permalink)  
Alt 14.11.2007, 17:14
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Registriert seit: 14.11.2007
Beiträge: 6
Standard

Zitat:
Zitat von ffbkdavid Beitrag anzeigen
_____ ich verweise auf das "tatortsprinzip" - jeder rechtsanwalt wird ihnen dieses gerne erläutern... von castrop-rauxel aus am küchentisch big deals einfädeln und nach aussen den eindruck erwecken wollen, man sitze im sonnigen nassau... dat jet nit!
_____ wie kommen sie im übrigen auf hongkong
_____ und was bitte hat in diesem zusammenhang der begriff "kanzlei" verloren... jedwelcher hinweis auf einen rechtsanwalt, der offensichtlich nichts besseres zu tun hat, als als halter einer domain zu fungieren, scheint mir doch eher kontraproduktiv zu sein

Dieses Gerüst stammt nicht von mir. Ein mir bekannter Hostanbieter arbeitet nach diesem Prinzip. Aber darum soll es nicht gehen.


Zitat:
Zitat von ffbkdavid Beitrag anzeigen
_____ ja, funktioniert... so sie denn einen fullfilmentanbieter finden - die kombination abrechnungsdienstleister/auslieferer habe ich in der praxis noch nie aufspüren können... scheint mir im hinblick auf die begründung eines wirtschaftlichen stützpunktes im auslieferungsland auch eher problematisch
_____ besser - moneten in die eine tasche
_____ abwicklung über einen unabhängigen kanal (internationale spedition)
_____ denken sie bitte daran, dass bei grenzübertritt mehrwertsteuer fällig wird... und das handling von waren (rein ins lager, bewirtschaftung, raus aus dem lager, konfektionierung, auslieferung) doch recht teuer werden kann... die lösung - hier wäre sie optimal 8-) - mit eigenleistungen via büro am küchentisch steht aus gründen der diskretion wohl nicht im raum, nicht wahr 8-)

Vielleicht hätte Ich mich da besser ausdrücken sollen. Mit elektronischer Ware meine Ich .mp3s , eBooks usw. Also nichts, was durch den Zoll muss, sondern direkt beim Kunden auf dem Desktop landet.


Zitat:
Zitat von ffbkdavid Beitrag anzeigen
direkte frage: sind sie bereits INTENSIV, mit HARTEM KÖRPEREINSATZ und HEFTIG UMHERWIRBELND mit den arbeiten zur realisierung ihres projektes befasst... oder war das ganze 'mal so ein stammtischgedanke, den WIR jetzt für sie konkreter behandeln sollen?

Ja, bin Ich.
Allerdings muss der wirtschaftliche Rahmen noch geschaffen werden, d.h eine Firma in einem Offshore Land gegründet werden. Samt Firmenkonto, Onlinebanking, evtl Debit Card oder Master Card. Und eben auf diesem Gebiet kenne Ich mich kaum aus. Der Markt für diverse im Internet angebotene Gründungen ist unüberschauber. Deswegen kann man da vom Küchentisch aus Castrop-Rauxel wenig machen, außer sich an jmnd zu wenden.
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  #4 (permalink)  
Alt 14.11.2007, 17:45
Moderator
 
Registriert seit: 24.03.2006
Beiträge: 529
Standard internethandel

"... Vielleicht hätte Ich mich da besser ausdrücken sollen. Mit elektronischer Ware meine Ich .mp3s , eBooks usw. Also nichts, was durch den Zoll muss, sondern direkt beim Kunden auf dem Desktop landet ..."

FREUDE HERRSCHT!

wäre noch zu prüfen, inwieweit ihre kunden einkaufsrechnungen in DEREN buchhaltung als kosten absetzen möchten... dementsprechend wäre die passende jurisdiction auszuwählen

beachten sie bitte die täglich unübersichtlich werdenden anforderungen von REPUTABLEN banken (nicht obskuren karibik-klitschen oder baltik-institute)... dauert EINIGE MONATE, bis überhaupt entschieden wird, ob "man" für sie ein konto führen will/kann/soll - dies nur zum thema "habe mich heute entschieden und will morgen starten" 8-)

viel glück für ihr projekt


ffbkdavid@creatrustconsult.com
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