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| Firmengründung & Offshore US LLC, US Corp., IBC, Karibikangebote, internationale Strukturierung etc.
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| Tags: auslandsfirma, firmengruendung, hongkong, offshore, offshorefirma, warenhandel |
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Hallo Zusammen,
wir betreiben ein Einzel- und Grosshandelsunternehmen, das PC-Einzelteile in Deutschland und der EU vertreibt. (Jahresumsatz ca. 6 Mio, stark expandierend) Bisher haben wir nur bei Deutschen Distributoren gekauft, sind aber seit einiger Zeit bei Mengen angekommen, wo der Import direkt beim Hersteller in China lukrativ erscheint. Um den rechtlichen Rattenschwanz (WEEE, CE, RoHS, EAR, Überprüfung der chinesischen "Zertifikate"...) haben wir uns bereits gekümmert bzw. sind dabei. Es geht uns nicht um Steuerflucht, aber der Gedanke liegt nahe, in China (HK? Ltd.? ) eine Exportgesellschaft zu gründen, die an eine Importgesellschaft in Deutschland verkauft, die wiederrum an unsere Mutter-GmbH verkauft. Das Konstrukt mit der Importgesellschaft in D deswegen, weil wir das Restrisiko beim Import gerne nicht in der Muttergmbh haben möchten. (Was passiert, wenn das geprüfte und sicher RoHS-konforme Gehäuse doch Blei enthält?). Denn da ist immer der Importeur haftbar. Meine Frage ist nun: Wenn wir nun Kapital durch etwas höhere Einkaufspreise von der deutschen Mutter-GmbH in der Ltd in Hongkong ansammeln, wie kann das wieder legal an Privatpersonen in Deutschland transferiert werden und was für Steuern falen auf dem Weg an? Wenn alles legal abläuft - lohnt sich dann der Umweg über Hongkong trotzdem? |
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Nun, grundsätzlich gilt, dass Ihre deutsche GmbH Beteiligungsausschüttungen steuerfrei vereinnahmen kann, bis auf 5%, die Ihnen als Betriebseinnahme draufgepackt werden. Die Beteiligungshöhe wirkt sich jedoch auch auf die Gewerbesteuer aus. Wenn Ihre GmbH dann an die Gesellschafter ausschüttet, wird noch, aber nicht mehr so lange, per Halbeinkünfteverfahren versteuert. Sie müssen für Ihren expliziten Fall durchrechnen, ob sich das rechnet, konkreter was sie, über welche Wege auch immer, an Körperschaftssteuer sparen können.
Es würde mich aber nicht wundern, wenn die hier ansässigen Experten für einen Fall wie Ihren schon eine formidable Lösung parat haben, da Asien<->DE Handelsgeschäfte nicht so selten sein dürften ![]() Viel Erfolg! |
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... wie wär's denn, wenn sie ihre IMPORTE durch eine international tätige spedition abwickeln lassen würden, die gleichzeitig als "clearing house" - so analog einem kurierdienst etwa, der fullfilment-lösungen anbietet inkl. INKASSO/RECHNUNGSTELLUNG etc.
also sich mit den hong kong-bürokraten herumschlagen ist auch nicht der sinne des lebens... und die lokalen "vertreter" schöpfen ihnen einen grossteil allfälliger gewinne durch ihre exorbitanten gebühren wieder ab (bedenken sie, dass sie in hong kong - wenn auch zu einem menschenfreundlichen satz 8-) - steuerpflichtig sind... folglich also eine aussagefähige buchhaltung vorlegen müssten... bei 6 mio jahresumsatz gibt's da doch einiges an buchungssätzen zu verarbeiten - mit den erwähnten kostenfolgen!) viel erfolg ffbkdavid@creatrustconsult.com Creatrust Management AG Offshore Corporate Services |
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