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Gründungsagentur gesucht für meinen Fall

in Offshore, Banken, Gesellschaften, Stiftungen & Trusts; Hallo Allerseits! Auf meiner nun schon viel zu langen Suche nach einem seriösen Gründer scheint an diesem Forum nichts vorbei ...


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  #1  
Alt 27.06.2012, 17:07
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Beiträge: 12
Standard Gründungsagentur gesucht für meinen Fall



Hallo Allerseits!

Auf meiner nun schon viel zu langen Suche nach einem seriösen Gründer scheint an diesem Forum nichts vorbei zu führen.
Viel gelesen und bei jeder 2. Suche führte mein Ergebnis in einen Forenthread, nun möchte ich meine Frage hier stellen.

Ich wäre wirklich dankbar für jede Hilfestellung.
Ich habe bereits 3000 Euro an einen englischen Gründer "verloren" der leider nicht das leisten konnte was er versprach (Name bleibt ungenannt sofern ich mich noch mit ihm einigen kann).
Ich war bei verschiedenen deutschen Steuerberatern, hatte Kontakt mit dem Steuerberater Bundesverband und unzählige Emails mit diversesten Agenturen und Firmen.

Wie man sieht: Ich hänge immer noch fest und die Zeit drückt mich langsam in eine Ecke.


Ich versuche es kurz zu halten:
Eine Gründungsagentur welche mich treuhänderisch, möglichst professionell und dennoch "kostensparend" unterstützt. (5000 Euro im Jahr sind mir zu viel)
Es wäre wünschenswert wenn der Gründer als Anwalt lizensiert wäre und ich damit Anspruch auf Vertraulichkeit habe.


Zur Tätigkeit:
Es geht um eine 1-Mann organisation mit bescheidenen Gewinnen für eine Firma, also nichts im Millionenbereich und damit uninteressant für die großen Agenturen.
Die, völlig legalen, Dienste die angeboten werden sind ausschließlich internetbasierend auf US-Servern und werden großteils über monatliche PayPal Subscriptions bezahlt.


1) Ich möchte eine Firma in einem offshore Standort per Treuhänder gründen und die PayPal Zahlungen zukünftig auf ein Firmenkonto gehen lassen.
2) Um das möglich zu machen brauche ich ein Bankkonto in dem Land. Da meine Zahlungen zu 99% über PayPal kommen habe ich da schon mein größtes Problem.
PayPal akzeptiert Banken nur aus den USA oder im selben Land der Firma und bei nicht-USA Firmen sind die typischen 0-Steuer Gebiete nicht als Bank akzeptiert (https://www.paypal.com/worldwide/) soweit ich das überblicken kann. (Die Zahlung über VISA gibt es oft noch jedoch ist das ein Glücksspiel)
Also wäre eine Bank in den USA welche Zahlungen auf meinen/meine Firmennamen akzeptiert der beste Weg.
3) Ich möchte einen Teil der Gewinne auf dem Konto der Firma belassen und einen Teil in Deutschland normal versteuern, jedoch nicht kompliziert mit den hunderten Kunden sondern von mir als Freiberufler als Lizenzvergeber an die Steueroasen firma (also eine monatliche Rechnung für meine Dienste).
4) Es wäre prima wenn die Agentur deutsche Leute hat, es ist kein "must" aber erleichtert natürlich die Kommunikation.
5) möglichst langfristige Lösung/Sicherheit


Die versprochenen Vorteile:
1) Ich spare die 20% Umsatzsteuer und ein Teil der Gewinne bleibt unversteuert auf dem Firmenkonto bis ich sie auf die eine oder andere Art abhole bzw. über Lizenzrechnungen oder ähnliches versteuere.
2) Buchhalterisch deutlich vereinfacht da ich nur noch einzelne Rechnungen stelle und keine komplexe Buchhaltung brauche
3) Ich bin aus deutscher sicht legal unterwegs und brauche auch kein allzu schlechtes Gewissen habe wenn ich monatlich ein gutes Gehalt versteuere.

Meine Fragen an euch, falls jemand erfahren ist auf dem Gebiet und mir etwas Zeit schenken könnte:
1) Klingt das angestrebte Konstrukt sinnvoll oder gibt es bessere Ideen ?
2) Kennt jemand eine Gründungsfirma die dafür in Frage kommen könnte (gern auch als PM). Gerade die Sache mit PayPal macht mein Anliegen kompliziert.
Sonst könnte man wohl jeden 2. Gründer in Anspruch nehmen der ein Konto in Zypern anbietet (wobei Zypern gerade unter den Rettungsschirm flüchtet)
3) Stolpersteine welche ich übersehen habe ? Zu naive Ansichten ?
4) Welche offshore Standorte würdet ihr für meinen Zweck als optimal erachten ?
Vielleicht kommt sogar USA in Frage ? Umsatzsteuer würde da glaube ich nur für das Bundesland selbst anfallen ? (Auch das konnte mir keiner sicher beantworten)

Wie schon erwähnt, ich wäre wirklich über hilfreichen Rat dankbar.
Ich verbringe seit Monaten unzählige Stunden bei Terminen und Internetsuche, emails und Telefonaten und trete dennoch immer noch auf der selben Stelle.
Bis auf ~3000 Euro Kosten und einer Portion Erfahrung (und ein wenig mehr Wissen auf dem Gebiet) bin ich nicht viel weiter.

  #2  
Alt 28.06.2012, 01:00
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Noch hinzuzufügen:

Prinzipiell wäre ich auch für Vorschläge einer ganz legalen Steuergestaltung auch interessiert.
Was ich dabei aber als Probleme sehe:
1) Ich betreibe das schon seit 2-3 Jahren, wenn ich alles ganz legal melde dann rückt das meine Vergangenheit ins Scheinwerferlicht. Steuerrückzahlung + Strafzinsen usw kann ich mir nicht leisten.
2) Die deutschen Steuern an sich sind schon ganz schön hoch mit allen Abgaben etc. Wenn ich darauf noch die MWST rechne ist mein online Angebot nicht mehr rentabel.
Meine Kunden haben oft keine VAT-ID und sind auch nicht bereit höhere Preise in kauf zu nehmen, ich müsste also neben dem vollen Steuersatz noch zusätzlich auf weitere 20% Einnahmen verzichten.
  #3  
Alt 28.06.2012, 03:10
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Wenn es dir primär um die MWSt geht, reicht es in Deinem Fall aus, deinen Wohnsitz außerhalb der MWSt Zone zu verlegen. Bei Nicht-EU-Geschäften musst du keine MWSt erheben - tust du es doch, musst du sie natürlich abführen.

Nimm zb die kanarischen Inseln. Die Kanaren sind durch Spanien Teil der EU aber (u.a) außerhalb des Anwendungsbereiches der Umsatzsteuer. Völlig Problemlos und legal + besseres Klima. .. und mir wäre nicht bekannt, dass sich hier irgendjemand für Deine Vergangenheit interessiert. Es reicht natürlich wenn du Deinen Lebensmittelpunkt verlegst

Teilweise bestätigten Gerüchten zufolge prüft Paypal übrigens auch Deine IP-Adresse auf Landeszugehörigkeit. Vermute dies ist aber mehr eine Frage der Sicherheitsmechanismen.

Bei Paypal gibt's aber einige Umwege um zu Deinem Geld zu kommen (legal).

Wenn du aber ohnehin alles legal machen willst, spar dir den Ärger ;-)

Post Scriptum: Da dies mein erster Post in diesem Forum ist wollte ich nicht zu detailliert ausschweifen, da mir aktuell noch der genaue Kontext darüber fehlt, was für Azag nun der wichtigste Punkt ist und ihm nur eventuell unbekannte Informationen in den Raum werfen wollte.

Ich bin selbst noch ein "Forscher" im Bereich Auslandsfirma, daher erstmal nur Infos, die ich weiß.
  #4  
Alt 28.06.2012, 11:54
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Erstmal danke für die Antwort!

Wohnsitz verlegen kommt für mich nicht wirklich in Frage, das wäre eine doch etwas große Umstellung.


Muss ich bei Nicht-EU Geschäften generell keine mwst erheben ? Oder gilt das nur für den Fall wenn mein Wohnsitz ausserhalb der EU wäre ?
Ich hatte da bisher gegenteiliges (von Steuerberatern) gehört.
Hast du eine Quelle oder nähere Info für mich ?

--

Zu PayPal: Da wäre ich sehr interessiert.
Mir ist nur bekannt das PayPal die Möglichkeit bietet über Debit/Visa Geld zu transferieren, laut Beschreibung ist das aber von Bank zu Bank unterschiedlich und man findet es nicht vorher heraus.
Die Affenabteilung im Callcenter ist jedenfalls nicht in der Lage dazu Informationen zu geben bzw. gibt ständig andere Antworten.

Mir ist wichtig dass die Lösung Bank-PayPal sauber und stabil ist, wenn das auch nur kurz schief geht verliere ich die ganzen monatlichen Subscriber was ein enormer Rückschlag wäre.



--
Am liebsten hätte ich die Lösung wir im 1. Posting skizziert, nur offen bin ich für alles das mir weiterhilft.
  #5  
Alt 28.06.2012, 12:09
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Sie wollen von Ihrem deutschen Küchentisch aus weder Einkommen- noch Umsatzsteuer abführen und gleichzeitig

3) Ich bin aus deutscher sicht legal unterwegs

Das ist nicht möglich. Auslandsklitsche hin oder her. Natürlich können Sie es wie gewünscht aufziehen, LEGAL ist dies aber nicht. Recherchieren Sie mal zum Principal Place of Business.
  #6  
Alt 28.06.2012, 12:22
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Ich meinte in dem Bezug nur dass ich mit meinem Aussenauftritt legal wirken möchte und durch die Rechnungen an meine eigene Firma auch ein "gutes Gehalt" monatlich versteuern.

Dass das ganze Konstrukt nicht erlaubt wäre ist mir klar, wasserdicht soll es nur sein
  #7  
Alt 28.06.2012, 14:07
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@student soweit ich erkenne meinte azag, dass sein Geschäft als solches in Deutschland legal ist, also die Tätigkeit an sich.

@azag Sie schreiben, dass 5000 pro Jahr zuviel ist - dann erkennen sie bitte auch, dass sie kein günstiges Offshore-Konstrukt erstellen können, welches auch nur annähernd wasserdicht ist. Denn dazu bräuchten sie - um es wasserdicht zu halten - mehrere Firmen sowie "Substanz" .. also Mitarbeiter, Geschäftsadresse, Büro usw um Ihrem Finanzamt auch glaubhaft zu machen, dass diese Firma aktiv ist .. was bringt Ihnen eine fiktive GF Adresse, wenn jedermann sieht, dass Ihr Treuhänder 1987 Firmen an genau dieser Adresse besitzt? Gefundenes Fressen für jeden Beamten.

Eine andere Möglichkeit ist "unsichtbar" zu bleiben. Das ist nicht legal birgt ein gewisses Risiko und erfordert von Ihnen, dass sie keinerlei "Verknüpfungen" zu dieser Firma aufkommen lassen. Klingt aber einfacher, als es letztendlich ist ;-)

Es hat schon seinen Grund, warum die "Reichen dieser Welt" Ihren Wohnsitz geändert haben. Legaler geht's nicht.
  #8  
Alt 28.06.2012, 15:18
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@spanier
Das ist ein Punkt an den ich nicht gedacht hatte, ist das ein reales Risiko dass die Firma der ich Rechnungen stelle derart genau unter die Lupe genommen wird ?

Unsichtbar bleiben stellt für mich an sich schon ein Problem dar weil ich ja mein Geld auch irgendwann einmal ausgeben möchte.
Mein Lebensstil muss sich ja auch plausibel finanzieren, ohne gutes Einkommen geht das nicht.


Bezüglich einem komplexen Konstrukt sehe ich auch den Aufwand irgendwann warscheinlich nicht mehr gerechtfertigt, eben weil ich keine große Firma mit riesen Umsätzen bin.




Haben Sie einen Vorschlag was ich tun könnte/sollte ?


-----------
Auch interessant wäre wohl eine ganz legale Möglichkeit eine Firma zu gründen und offiziell zu betreiben über ein Konstrukt das es mir erlaubt wenigstens die Mehrwersteuer zu umgehen.
Eine LLP in England scheint dafür z.B. begrenzt geeignet zu sein (leider nur bis ca 80,000 Euro Umsatz von der VAT befreit), vielleicht gibt es noch etwas geeigneteres ?

Falls ich eine legale Firma selbst steuer-akzeptabel betreiben kann, könnte ich versuchen einen Teil meiner Geschäfte auf die Firma zu verlagern und einen Teil weiter unter der Hand laufen zu lassen.

Was mich dabei wurmt ist dass domains, server, Kunden alle schon länger dabei sind. Das alles zu tarnen und als "neu" erscheinen zu lassen könnte sehr aufwändig sein.


Danke für die bisherigen Antworten, ich habe noch ein wenig Hoffnung
  #9  
Alt 28.06.2012, 15:42
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Nun, es ist ein reales Risiko, dass jene Firma eine Steuerprüfung bekommt und dort könnte man auf Seiten der Finanzbehörden nun annehmen, die nicht-anerkannte-dubiose "offshore" firma wäre eine Scheingesellschaft zur abzweigung von Gewinnen. So oder so, kann(!) das Finanzamt diese Rechnungen schlichtweg nicht anerkennen. Das ist für sie egal, für Ihre Kunden aber ärgerlich.

Eine Steuerprüfung ist immer genau, erst recht, wenn irgendein "Verdacht" aufkommt.

Die Grundgedanken haben sie ja verstanden: Für Ihren Lebensstil muss auf jedenfall auf seriöse Weise ein Grund bestehen, der diesen rechtfertigt, also ein Einkommen. Nichts desto trotz: Kommt die Vermutung auf, dass sie Gewinne verschweigen wird man beim FA neugierig. Das kann im schlimmsten Fall zu einer Strafverfolgung führen - mit allen damit verbundenen Problemen.

Nehmen sie das nun bitte nicht als Anleitung. Man muss sich schon bewusst sein, dass Steuerhinterziehung eben Steuerhinterziehung ist, ganz egal wie gut man sie verschleiert. Ob sie dieses Risiko eingehen, ist Ihnen überlassen, die Risiken sollten sie aber kennen. Ist das FA erstmal neugierig ist es meist zu spät und derartige Konstrukte die "wasserdicht" wären liegen wohl nicht in Ihrem Budget.

Meinen Vorschlag kennen sie bereits: Ziehen sie in ein anderes Land, welches für Ihr Unternehmen die beste Grundlage bietet. Das ist nicht nur der günstigste Ansatz sondern gleichzeitig auch der einfachste und nahezu ohne Risiko. Kanaren bspw. keine VAT außerhalb der Inselgruppe (innerhalb 5% ab Umsatz > 100.000). Sonst vollwertiges EU Mitglied (ohne schengener Abkommen). Außerdem kaufen sie in ganz EU Ust-frei.

Reicht natürlich, wenn sie mehr als 186 Tage dort sind - bspw. der Winter bietet sich an, denn hier ist es immer Sommer.

Ist wie gesagt meine Meinung, da sie Ihr Einkommen ja ohnehin versteuern möchten und nur die UST umgehen wollen, lohnt es sich nicht irgendwelche teuren Konstrukte zu erfinden.
  #10  
Alt 28.06.2012, 16:26
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Umziehen kommt derzeit nicht wirklich in Frage, es hat natürlich etwas verlockendes in ein Urlaubsland umzuziehen aber auch viele Nachteile.
Meine Lebenspartnerin arbeitet hier, Freunde, Kontakte, Sprache, usw.

Vielleicht ja wirklich einmal in der Zukunft aber nicht in den nächsten Jahren.

Ich brauche eine Lösung die keinen so drastischen Schritt erfordert.

In welchen Budget würden sie denn ein Konstrukt sehen das meine Vorstellungen ermöglicht ?
  #11  
Alt 28.06.2012, 17:09
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Wenn es denn legal sein sollte - und ich betone, dass ich diesbezüglich sicherlich kein Profi bin, sondern lediglich meine Gedanken zu diesem Thema teile - dann gibt es erstmal keine Lösung die jemand anders auf Dauer für Sie erledigen kann.

Sie müssten schon eine echte aktive Gesellschaft im Ausland (nicht offshore) aufbauen, die auch dort agiert, also mit (eigenem) Büro, (eigenen) Mitarbeitern usw. in einem Land mit DBA - sie müssen regelmäßig (plausibel) dort hinfliegen (natürlich auf Firmenkosten, also steuerfrei) um die Entscheidungen eben DORT zu treffen. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn sie nicht täglich entsprechende Entscheidungen treffen müssen, wenn sie verstehen.

Alle Bilanzen legen sie am FA Ihres Wohnsitzes ordentlich vor und versteuern die Dividenden-Ausschüttung nach gültigem Recht (vermutlich 25%?). Finanzamt ist glücklich.

Was nun eben diese (saubere) Firma mit dem Kapital macht oder wer noch daran beteiligt ist (bspw. eine Offshore) steht (je nach Sitz) auf einem anderen Papier (und interessiert das DE FA nicht) - eventuell müssen Kredite an eine weitere Offshore Gesellschaft (die ebenfalls Ihnen gehört) zurückbezahlt werden etc

Damit will ich Ihnen nur eine Idee geben in welche Richtung sie denken müssen. Sie werden feststellen, dass dies mit erheblichen Kosten verbunden ist. Ich bin hier wie gesagt weder Profi noch Anwender.

Bedenken sie bei einer Offshore Firma auch über die hohen Transaktionskosten nach von Ihrer Offshore-Bank nach usw usw. Macht erst bei hohen Beträgen richtig Sinn.

Bzgl. Paypal gibt's aber noch eine Möglichkeit, da werde ich Ihnen dann kurz eine PM schicken

@an die Profis hier: Ich wäre auch interessiert daran zu wissen ob ich bei meinem Gedankengang etwas maßgeblich vergessen habe, wobei ich jetzt absichtlich nicht auf die verschiedenen Sitzstaaten eingegangen bin.
  #12  
Alt 28.06.2012, 20:05
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@spanier:
Je mehr ich lese desto größer das Problem das sich mir in den Weg stellt :-)
Warscheinlich würde ich nicht einmal groß steuern sparen, 25% auf alle Einkünfte + Steuern auf die Firma selbst im Ausland.
Oder gibts da eine heiße location wo so ein Konstrukt wirklich Sinn macht ?




Wenn man nochmal zur offshore lösung zurückkehrt:
Du sagtest dass fremde Firmen bei Steuerprüfungen probleme bekommen könnten (Gewinne verschleiern etc). Ich glaube dass das nicht wirklich zu einem Problem für mich werden könnte.

Wenn man von dem potentiellen Problem von Kunden absieht, ist die Idee ansonsten tragfähig ?

Zusammengefasst:
1) Firma per Treuhänder als Offshore gründen (0 steuern), alle Geschäfte über diese Firma laufen lassen (keine Buchhaltung).
2) Ich melde mich freiberuflich im IT Bereich und stelle monatliche Rechnungen für Wartung, Entwicklung, Lizenzen an die eigene Firma. Versteuere alles korrekt wobei ich auch dabei keine Mehrwertsteuer abgeben muss da die Leistung in ein nicht-EU Land geht.
3) Für die Firma treibe ich irgendwie ein Konto auf, vorzugsweise ein US Konto. Das Konto läuft auf meinen Namen, das sollte aber kein Problem sein.
Alternativ einen Payment anbieter wie den von dir in der PM.
4) Ein Briefkasten reicht aus, es gibt vor Ort keine Steuerprüfung da Oase


Diese Struktur wäre sehr simpel und kostensparend, habe ich etwas wesentliches übersehen das mir dabei den Kopf kosten kann ?
  #13  
Alt 28.06.2012, 20:27
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Für Dich ist es deswegen schlecht, weil Kunden erst gar keine Geschäfte mit Dir machen, wenn sie die Kosten nicht absetzen können.

Rein rechtlich musst du auch Deine Offshore Firma in DE versteuern - so einfach ist das, weil du bist der Entscheidungsträger und du sitzt in DE.

Und ja, dass kann Dich Deinen Kopf kosten weil du beziehst Einnahmen (die du versteuerst) von Deiner Offshore Firma - damit servierst du dem Finanzamt doch schon alles was sie brauchen ;-)

Letztendlich geht alles gut, bis es denn mal schief geht. Dann könntest du aber auch einfach eine Firma erfinden, das kostet Dich gar nichts und bringt dir denselben Nutzen ;-)
  #14  
Alt 28.06.2012, 22:30
Moderator
 
Registriert seit: 24.03.2006
Beiträge: 1.360
Standard 1000 x probiert...

Nur kurz und buendig... sie sollten weniger hin und her denken, erwaegen, verwerfen, bezweifeln und loesungen ins Spiel gringen, die's schlicht und einfach nicht erfolgversprechend gibt....

Konkret: DIE us-bank, die einer non local company ein firmenkonto führt... die möchte ich Kennenlernen... sie brauchen im application-process zwingend eine tax identification und resp. Eine sozialvereiczerungsnummer - sonst geht's im onlineablaufsprozess schlicht und einfach nicht weiter...

... auch sollten sie die paypalvorschriften bezueglich der ABBUCHUNGSmoeglichkeiten - nochmals - studieren, GUTSCHRIFTEN nimmt paypal relativ unrestriktiv entgegen...

Der thread zeigt mal wieder eindruecklich, wie unsere usergemeinschaft offensichtlich wiedermal Kohlen aus einem kaltgewordenen Ofen holen soll... 3000 (wofür wohl) versemmelt... kostenverguetung vorab beschraenkt... aber wuensche und Illusionen, das die huette brennt

Ich sehe angesichts des ueberquellenden chaussignons d'informations keine interventionsmoeglichkeiten

Wohl bekomm's

Ffbkdavid@creatrustconsult.com



Darstellungs- und orthografiefehler aufgrund der uebermittlung per ipad aus nicht-eu-land
  #15  
Alt 28.06.2012, 23:03
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Standard

Zitat:
Zitat von ffbkdavid Beitrag anzeigen
Nur kurz und buendig... sie sollten weniger hin und her denken, erwaegen, verwerfen, bezweifeln und loesungen ins Spiel gringen, die's schlicht und einfach nicht erfolgversprechend gibt....

Konkret: DIE us-bank, die einer non local company ein firmenkonto führt... die möchte ich Kennenlernen... sie brauchen im application-process zwingend eine tax identification und resp. Eine sozialvereiczerungsnummer - sonst geht's im onlineablaufsprozess schlicht und einfach nicht weiter...

... auch sollten sie die paypalvorschriften bezueglich der ABBUCHUNGSmoeglichkeiten - nochmals - studieren, GUTSCHRIFTEN nimmt paypal relativ unrestriktiv entgegen...

Der thread zeigt mal wieder eindruecklich, wie unsere usergemeinschaft offensichtlich wiedermal Kohlen aus einem kaltgewordenen Ofen holen soll... 3000 (wofür wohl) versemmelt... kostenverguetung vorab beschraenkt... aber wuensche und Illusionen, das die huette brennt

Ich sehe angesichts des ueberquellenden chaussignons d'informations keine interventionsmoeglichkeiten

Wohl bekomm's

Ffbkdavid@creatrustconsult.com



Darstellungs- und orthografiefehler aufgrund der uebermittlung per ipad aus nicht-eu-land
PayPal erlaubt das hinzufügen einer Bank nur in 2 Varianten:
a) Bank im selben Land
b) Bank aus den USA
Und alle mir bekannten offshore Standorte sind von der Möglichkeit a) ausgeschlossen.
Dort gibt es nur die Möglichkeit über eine VISA Karte Geld zu übertragen, wobei das nur bei manchen Banken klappt und man das nur herausfinden kann indem man versucht die Kreditkarte dafür zu nutzen.


Bezüglich Firmenkonto:
Ich habe eine angesehene EU Bank die Firmenzahlungen auf mein persönliches Girokonto annimmt.
Es muss also nicht unbedingt ein Firmenkonto sein, es braucht nur eine Bank zu sein die Zahlungen annimmt. In der Regel sollte das möglich sein wenn man der Bank Bescheid gibt dass man unter dem Namen auch Zahlungen annehmen möchte. Jedenfalls in unseren Breiten.
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