
12.08.2007, 11:33
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Lügengeschichten des IBW-Instituts, Institut für berufliche Weiterbildung? Ermittlung
Lügengeschichten des IBW-Instituts, Institut für berufliche Weiterbildung? Ermittlung
Hier schreiben die Firmeninhaber des IBW-Instituts, die geschickt darin sind, Interessenten zu blenden, folgendes:
"Liebe Studienteilnehmer,
einige unserer Studienteilnehmer informierten uns über anonym eingegangene Mails sowie einzelne Presseberichte. Insbesondere gibt es eine Reihe von Absolventen, die in den letzten Tagen reißerische Mails eines Psychologenverbandes erhalten haben, der, wie uns mitgeteilt wurde, von einem Konkurrenzinstitut finanziert wird. In den Mails wird den IBW Studenten unter anderem angeboten, man könne Ihnen auch “seriöse Weiterbildungsanbieter” vermitteln.
Was man von solchen Mails bzw. Angeboten zu halten hat, haben uns viele unserer Studenten sehr deutlich wissen lassen. Wir möchten uns bei allen ehemaligen und aktuellen Studenten für die reißerische und unsachliche Berichterstattung entschuldigen. Bezeichnend ist, dass uns in den meisten Fällen die Presse noch nicht einmal um eine Stellungnahme gebeten hat. Wir arbeiten zur Zeit mit Hochdruck daran, die Vorwürfe, die gegen uns erhoben werden, zu entkräften und die wahren Sachverhalte aufzuklären.
Das IBW hat in seiner über 50 jährigen Tradition ausschließlich Studienmaterialien veröffentlicht, zu deren Veröffentlichung es berechtigt war. Anders lässt es sich wohl nicht erklären, dass das IBW seit so vielen Jahren erfolgreich am Markt besteht. Die Seminarleiter haben jeweils eigene Skripte erstellt. Die Autoren waren und sind vertraglich verpflichtet eigene Texte zu erarbeiten. Sollte ein Autor Inhalte von anderen Werken abgeschrieben haben, so wird sich dieser dafür verantworten müssen. Das IBW hat sich stets mit der erforderlichen Sorgfalt um eine qualifizierte Auswahl und Überprüfung von Skripten bemüht.
Das zurzeit laufende Ermittlungsverfahren beruht darauf, dass uns im Jahr 2005 sechs Mitarbeiter angezeigt haben, da sie sich die Verwendung verschiedener Skripte nicht erklären konnten. Alle diese Mitarbeiter waren erst kurze Zeit im Unternehmen. Insbesondere waren die Mitarbeiter in den Jahren 1999 bis 2000, als alle Skripte maßgeblich überarbeitet und neu aufgelegt wurden, nicht im Unternehmen. Entsprechend sind die gegen uns erhobenen Vorwürfe zum größten Teil Behauptungen, unhaltbare Unterstellungen und Vermutungen bzw. falsche Interpretationen von Tatsachen.
Zum Beispiel wurde als Beweis dafür, dass wir Urheberrechte verletzen ein Fachbuch über die menschliche Physiologie von Manfred Malke angeführt. Dieses Buch wurde für einige Zeit allen Teilnehmern unserer Heilpraktikerausbildung mitgeliefert. Als das Buch plötzlich vergriffen war, setzten wir uns mit dem Verlag in Verbindung. Es wurde eine kostenpflichtige Vereinbarung mit dem Verlag getroffen, die es uns erlaubte Kopien zu beziehen und diese weiterhin den Teilnehmern zur Verfügung zu stellen. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass die Teilnehmer auch das bekommen haben, was wir Ihnen zugesagt hatten. Bei den Ermittlungen der Behörden wurde leider übersehen, dass der Autor Malke nicht über die Nutzungsrechte an seinem Werk verfügte, sondern der Verlag. Die Behörden hatten im Rahmen der Voruntersuchungen nie Kontakt zum Verlag. Und da der Verlag, den Autor Malke nicht informiert hatte, glaubte der Autor im Recht zu sein und erstattete Anzeige gegen das IBW. Zu Unrecht, wie er heute weiß.
Die ehemaligen Mitarbeiter haben mich oder andere Personen der Geschäftsleitung nie auf entsprechende Vermutungen, Bedenken oder Störgefühle angesprochen. Leider, denn dann hätten wir die Möglichkeit gehabt, Stellung zu beziehen und Verträge bzw. Beweise vorzulegen. Dadurch hätte alles vermieden werden können. Warum man nie offen gefragt hat ist uns unerklärlich.
Nach Einsicht in die Akten, ist offensichtlich, dass einer der Anzeigenerstatter seit November 2005 fast ausschließlich damit beschäftigt war, Verdächtigungen gegen uns zu konstruieren und an die Behörden weiterzugeben. Entgegen den Vereinbarungen aus dem Arbeitsvertrag wurden nachweislich regelmäßig Mails mit firmeninternen und vertraulichen Informationen und Unterlagen mit falschen Verdächtigungen kombiniert an die Staatsanwaltschaft und die Polizei gesandt. Beherrscht vom Irrglauben, einem Betrug auf der Spur zu sein, wurden die Informationen entsprechend gefiltert und mit eigenen Interpretationen versehen. Anonyme Mails an Referenten, Teilnehmer aber auch an die Presse zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Inhalte eindeutig auf interne Quellen schließen lassen.
Weder das IBW noch eine Person die IBW angehört ist Gründer des European Committe for Quality Assurance (EUC). Das IBW arbeitet nach deren Standard obwohl dieser leider in Deutschland nicht die Verbreitung gefunden hat, wie dies erwünscht bzw. damals prognostiziert war. Nachdem die EUC in den Foren mit so viel Kritik belegt wurde, haben wir uns entschieden vorerst in unserer Werbung auf entsprechende Hinweise zu verzichten. Dies heißt jedoch nicht, wie fälschlicherweise interpretiert wurde, dass wir uns von der EUC distanziert haben oder nicht mehr nach diesem Standard arbeiten. Der Verzicht auf die Werbung mit EUC ist also keineswegs ein Schuldeingeständnis."
Auch beim IBW wurde mal wieder schön gelogen: "Weder das IBW noch eine Person die IBW angehört ist Gründer des European Committe for Quality Assurance (EUC)". Dabei war bis vor kurzem der Herr Bapst Domaininhaber der Fake-Akkreditierung EUC. Komisch oder? 
Neben der ZFU dürfte das auch die ermittelnde StA bestätigen.
Das Vorgehen des IBW finde ich echt jämmerlich! Hoffentlich dauert es mit der Verurteilung nicht mehr so lange.
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