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Alt 04.10.2006, 20:57
jedi jedi ist offline
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Standard European Industrial Engineering (EIE) - Intensiv

1. Fach- und Führungskräfte im globalisierten Umfeld

Die Anforderungen der betrieblichen Praxis in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen an die Fach‑ und Führungskräfte verändern sich durch den gesellschaftlichen und technologischen Wandel zur Zeit schneller und tiefgreifender als je zuvor.

Neue Arbeitsstrukturen mit teilautonomer Teamarbeit, Mitarbeit in bereichsübergreifenden Projekten oder dem Wegfall von Hierarchiestufen erfordern nachhaltig neue interdisziplinäre und auch extrafunktionale Qualifikationen. Die strenge Aufteilung von Fach‑, Führungs‑ und Managementfunktionen wird ebenso fließend wie die Trennung von operativer, dispositiver und strategischer Aufgabenbewältigung.

Die Forderung nach Selbstverantwortung und Eigeninitiative verlangt interdisziplinäres Denken und Handeln, die Gruppenarbeit Team‑ und Konsensfähigkeit. Neue Formen der Zusammenarbeit erfordern einen einheitlichen Wissensstand auch oder gerade bei unterschiedlicher Vorbildung.

Im Jahre 1961 schlossen sich nationale Verbände in Europa, die auf dem Gebiet der Arbeitsorganisation und des Industrial Engineering für ihre Mitglieder und zum Wohle der Wirtschaft tätig sind, zur European Federation of Productivity Services (EFPS) zusammen. Die EFPS ist eine gemeinnützige Organisation zur Förderung des Erfahrungsaustausches auf dem Gebiet der Produktivitätsentwicklung und des Industrial Engineering in Europa. Die Mitglieder von EFPS (unter ihnen auch REFA) gründeten dann eine Stiftung unter dem Namen Foundation of the European Institute of Industrial Engineers und entwickelten die transnationale Ausbildung zum European Industrial Engineer, dessen Ausbildungsinhalte zwischen den Partnern ständig aktualisiert werden.

2. Ziel

Das Ziel des Seminars European Industrial Engineer ist der Erwerb von Handlungskompetenz zur Sicherung und Steigerung nationaler und internationaler Wettbewerbsfähigkeit.

Der European Industrial Engineer ist in der Lage, komplexe Aufgaben in allen Unternehmensbereichen allein oder im Team zu analysieren, zu bewerten und zu gestalten. Übungen und komplexe Fallstudien machen das erarbeitete Wissen in der Anwendung erfahrbar und schlagen die Brücke zur Praxis. Sie werden sowohl in Einzel- als auch in Gruppenarbeit durchgeführt. Neben der geeigneten Methodenauswahl und Methodenanwendung bildet dabei das erfolgreiche, zielführende Arbeiten im Team ein wesentliches Ausbildungsziel.


3. Nutzen für das Unternehmen

Durch die interdisziplinäre Wissensvermittlung und die ganzheitliche Betrachtungsweise der Unternehmensstrukturen, in Verbindung mit der europäischen Abstimmung in der EFPS, ergeben sich für den European Industrial Engineer und sein Unternehmen folgende Nutzenpotenziale:

Der EIE kann Aufgabenstellungen bereichsübergreifend erfassen, beschreiben, strukturieren und lösen.
Er kann durch interkulturelle Handlungskompetenz länderübergreifende Projektteams führen, moderieren und nach außen vertreten.
Das internationale Netzwerk der EFPS bietet ihm Unterstützung bei globalen Aktivitäten.
Über die eigene Website -www.efps-eiie.com kann er mit allen EIEs im In- und Ausland in ständigen Erfahrungsaustausch treten.
Eigene Konferenzen und Arbeitskreise bieten langfristige Kontaktmöglichkeiten.
Regelmäßig stattfindende Aufbauseminare helfen, das Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten.

Der European Industrial Engineer ist im Denken und Handeln flexibel und besonders in mittelständischen Unternehmen bereichsübergreifend entlang der gesamten Prozesskette einsetzbar.


4. Zielgruppen

Das Angebot zur Qualifizierung zum European Industrial Engineer richtet sich an

Fach- und Führungskräfte aus allen Unternehmensbereichen der Industrie und Dienstleistung,
Mitarbeiter, die in neue Arbeitsformen und -strukturen eingebunden sind oder sich darauf vorbereiten, sowie
Meister, Techniker und Ingenieure aus Stabsstellen und operativen Bereichen, die im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen wollen und müssen.


1. Themenkreis: Interkulturelles Denken und Handeln

Inhalt:

* Interkulturelle Sensibilität
* Werte, Normen, Spielregeln europäischer Firmenkulturen
* Kooperationsverhalten in EU-Ländern
* Interkulturelle Verhandlungen und Kontakte
* Integration von Mitarbeitern in interkulturelle Teams
* Interkulturelle Missverständnisse und deren Bereinigung.
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  #2 (permalink)  
Alt 04.10.2006, 20:58
jedi jedi ist offline
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2. Themenkreis: Länderübergreifende Methoden und Aspekte

Inhalt:

* Rechtsorgane der EU
* Außerdeutsches Arbeitsrecht - Ländervergleich
* Arbeiten in Europa – Rechtsaspekte
* Ganzheitliches Produktionssystem (GPS).
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  #3 (permalink)  
Alt 04.10.2006, 21:01
jedi jedi ist offline
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3. Themenkreis: Globalisierung der Weltwirtschaft

Inhalt:

* Globalisierung der Weltwirtschaft
* World Class Position
* Auswirkungen und Konsequenzen der EU
* Standortauswahl.
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  #4 (permalink)  
Alt 04.10.2006, 21:02
jedi jedi ist offline
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4. Themenkreis: Europa-Fallstudie, Prüfung

Inhalt:

· Entwicklung der Vorgehensweise
· Unternehmensvision, Problemschwerpunkte,
· derzeitige Positionsermittlung
· Chancen, Herausforderungen und Konsequenzen
· Sicherung und Wachstum
· Neupositionierung im globalen Markt
· Maßnahmenbestimmung
· Präsentation der Ergebnisse (Prüfung)

Seminarpreis inclusive Prüfungsgebühr
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Alt 04.10.2006, 21:04
jedi jedi ist offline
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Kontaktinformation:

Ansprechpartner:
Dr. Wilhelm Doerken
Tel.: 06151/88 01-142
Fax: 06151/88 01-27
E-Mail:Wilhelm.Doerken@REFA.de
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