
26.06.2006, 23:49
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Verarbeitendes Gewerbe März 2006: – 1,2% Beschäftigte; + 11,9% Umsatz
Zitat:
Verarbeitendes Gewerbe März 2006:
– 1,2% Beschäftigte; + 11,9% Umsatz
WIESBADEN – Ende März 2006 waren in den Betrieben des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten knapp 5,9 Millionen Beschäftigte tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 68 600 Personen oder 1,2% weniger als im März 2005. Die Zahl der im März 2006 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 6,4% auf 834,4 Millionen zu, wobei es im Berichtsmonat 23 Arbeitstage gab und somit zwei mehr als im März 2005. Die Lohn- und Gehaltssumme lag bei knapp 18,3 Milliarden Euro; das waren 0,2% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat.
Gegenüber März 2005 erhöhte sich der Gesamtumsatz (ohne Umsatzsteuer) um 11,9% auf 141,6 Milliarden Euro; der darin enthaltene Auslandsumsatz stieg um 16,4% auf 60,7 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz nahm um 8,7% auf 80,9 Milliarden Euro zu.
Die nominalen Gesamtumsätze wichtiger Branchen innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes entwickelten sich im März 2006, begünstigt durch die höhere Zahl der Arbeitstage gegenüber dem März 2005, fast durchweg sehr positiv. Von einigen Zweigen wurde die ohnehin hohe durchschnittliche Umsatzsteigerung im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt gegenüber März 2005 noch übertroffen, so von der Metallerzeugung und -bearbeitung (+ 23,7%), von der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 18,6%), von der Branche Glasgewerbe, Herstellung von Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (+ 15,9%), von der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 15,1%) sowie von der Medizin-, Mess-, Steuertechnik, Optik, Herstellung von Uhren (+ 14,2%). Über dem Durchschnitt lag auch das Umsatzplus bei der Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung und -verteilung (+ 13,4%) und bei der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 13,0%). Deutliche Umsatzzuwächse gab es ferner im Maschinenbau (+ 11,1%), bei der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+ 8,2%) sowie im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe (+ 7,9%). Eher verhalten war die Umsatzentwicklung im Ernährungsgewerbe (+ 4,1%) und im Textil- und Bekleidungsgewerbe (+ 3,9%). Umsatzeinbußen mussten von der Branche Kokerei, Mineralölverarbeitung, Herstellung von Brutstoffen (– 2,5%) hingenommen werden.
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Quelle:
Statistisches Bundesamt
http://www.destatis.de/presse/deutsc...6/p2510151.htm
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