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  #1 (permalink)  
Alt 03.10.2006, 12:50
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Registriert seit: 07.06.2006
Beiträge: 48
Standard Firmenstandort Österreich

Österreich noch aktuell?

Nach dem Sieg der Linken, ist vorerst genaueste Beobachtung angesagt.
Alle Resultate der Regierung SCHÜSSEL/ BZÖ Österreich als Firmenstandort u. mit einer niedrigen Arbeitslosenrate von 5% vom Nachbar Deutschland abhebend, dazustehen,
werden mit einigen Sekunden weggewischt, wenn Neid die Hand des Wählers führt.
An diesem Beispiel sieht man, wie schnell die 90er Jahre mit den Roten vergessen waren.
Was nun?.Ob das gut geht?
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  #2 (permalink)  
Alt 03.10.2006, 13:49
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Registriert seit: 24.03.2006
Beiträge: 578
Standard quo vadis austria?

ich bin der gleichen meinung - wenn sie sehen, wie die blair-regierung in grossbritannien regelmässig versucht, IN JAHRHUNDERTEN gewachsene strukturen (angelsachsen reagieren bedeutend empfindlicher als wir kontinentaleuropäer, wenn's - so dies gewünscht! - um fragen der erhaltung der privatsphäre geht (darum sind "trusts" im gegensatz zu uns jedem engländer ein begriff und für die erhaltung von familienvermögen ein absolutes must) durch permanente gesetzesveränderungen aufzuweichen (ein radikaler wechsel ist angesichts der politischen verhältnisse und strukturen gott sei dank nicht möglich)... dann fragt man sich, warum die überwiegende mehrheit der bevölkerung diese vermaledeiten übersozial- und überwachungsstaat-ideen nicht radikal dorthin verbannt, wo sie hîngehören... in den papierkorb nämlich


in österreich hat man's offenbar geschafft, mit überrissenen wahlversprechungen, die exakt in diese "mehr staatsleistung, weniger persönliches engagement"-richtung laufen, dem volk sand in die augen zu streuen (die aussage von noch-bundeskanzler schüssel, bei realiserung aller wahlversprechen wäre das land innerhalb von 2 jahren bankrott) blieb ja unwidersprochen und zeigt auf, mit welchen methoden da wahlkampf betrieben wurde


immerhin: selber schuld... mit der nonchalance, überheblichkeit und arroganz, mit der die regierung schüssel in die wahlen gezogen ist, war nun wirklich kein blumentopf zu gewinnen... die resultate zeigen's ja


... wenn dem volk die augen aufgehen (werden), ist's ja - wie immer nach wahlen - zu spät und für "hätten wir doch..."-sprüche der zeitpunkt verpasst


dös is holt der welten loaf... nicht wahr, herr kommerzialrat?


ffbkdavid@creatrustconsult.com

www.creatrustconsult.com

Geändert von ffbkdavid (16.11.2006 um 00:27 Uhr).
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  #3 (permalink)  
Alt 03.10.2006, 21:14
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Registriert seit: 07.06.2006
Beiträge: 48
Standard

@ffbkdavid

Es ist so, sobald man der Masse freie Entscheidung in die Hand legt,wählt diese ihren eigenen Untergang.
Deswegen bin ich kein Verfechter der Demokratie ohne Grenzen.
Ich ginge sogar soweit, jenen, die 6 Wochen vor der Wahl noch immer nicht wissen für wen sie sich entscheiden, das Wahlrecht abzuerkennen.
Damit blieben auch die Pfalzrituale der Politiker vor dem Sprung auf die Hühner aus.
Es ist haarsträubend, jedes Mal nach einer Wahl feststellen zu müssen, was tausendfach abgedroschene Worthülsen aus der Wahlkampfrethorik der Linken (u. mittlerweile teils anderer Parteien)wie:

Vernünftig, gerechte Verteilung, soziale Kälte,Investition in Bildung, Bildungsabbau, demokratisch, moderne Linkspartei
, und so fort,

jeden Durchblick beim Wähler, wenn überhaupt vorhanden, auslöschen;das heißt ihre Wirkung nicht verfehlen.
Beim Vernehmen dieser leeren Phrasen legt sich vermutlich bei vielen ein Schalter im Gehirn um u. die Entscheideung fällt links.
Das selbe Phänomen kann man auch in Deutschland erkennen.
Was können wir daraus ableiten?
Neue Firmensitzentscheidungen oder –Verlagerungen sollten in einem größeren Radius gesehen werden.
Nun ist globalem Denken u. Handeln für jene, die nicht ortsabhängig sind, eine noch höhere Priorität als bisher voranzusetzen.
Mit Gruß
Ostara
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