Methode, Sinn und Zweck
Die Idee der Einschaltung (eigentlich ist ja
Zwischenschaltung gemeint) einer "Vermittlungsfirma" hat sich in den letzten Jahren angesichts der ständig steigenden Schwierigkeiten, Offshoregesellschaften direkt als Vertragspartner einzusetzen, zu einem veritablen "Bestseller" entwickelt
Durch den Einsatz einer in Grossbritannien eingetragenen Firma, die mit der Offshorestruktur einen Vertrag abschliesst, der die gegenseitigen Rechte und Pflichten im Detail regelt, kann im Aussenverhältnis der Eindruck einer "Onshore-Situation" erweckt und unliebsamen Interventionen von Behörden ein Riegel geschoben werden
Das Vorgehen wird von den brittischen Steuerbehörden ausdrücklich akzeptiert, wenn gewisse Formvorschriften eingehalten werden, die Firma nicht für Umsätze innerhalb des Vereinigten Königreiches eingesetzt wird, und eine marktgerechte Provision vergütet und ordnungsgemäss als Einnahme verbucht wird
Vorteile
Die Lösung eignet sich ideal für Transaktionen, die auf europäischen Märkten abgewickelt werden und Vertragspartner einschliessen, die aus irgendwelchen Gründen Rechnungen von Offshore residierenden Parteien nicht akzeptieren (können)
Der entscheidende Punkt der Lösung liegt in der Tatsache begründet, dass im Einklang mit den britischen Steuergesetzen ausschliesslich innerhalb des Vereinigten Königreichs erzieltes Einkommen besteuert werden kann. Durch die Stellung von nicht in Grossbritannien residierenden (Verwaltungs)organen kann die Werthaltigkeit der Struktur entscheidend erhöht werden
ffbkdavid@creatrustconsult.com